Logo des Verband Wohneigentum e.V.

Verband Wohneigentum e.V.

Verband Wohneigentum:

Springen sie direkt:

Verband Wohneigentum e.V.

... für alle, die bauen, modernisieren und wohnen

Zusätzliche Informationen

Anmeldung zu unserem Newsletter

Anmelden Abmelden

Mitglied werden

  • Große Community

  • Erfahrungsaustausch

  • Haus- und Bauherrenhaftpflicht inklusive

  • Beratung und Tipps

Neu zum Download

Vermieterbescheinigung (19.3 KB, PDF-Datei)

Die Bescheinigung ist vom Vermieter an den Mieter zu übergeben, zur Vorlage beim Einwohnermeldeamt.

Beratungstermine
für Mitglieder

Persönliche Beratungen in einem unserer Service- und Beratungszentren,
Anmeldung erforderlich über die Landesgeschäftsstelle.

Bundesweiter WettbewerbDeutschland summt!

Gerne unterstützen wir den Wettbewerb "Be happy! Make a bee happy - Wir tun was für Bienen" der Initiative "Deutschland summt!"

www.wir-tun-was-fuer-bienen.de

Sozialfonds Wohneigentum

Sozialfonds Wohneigentum
Um in Not helfen zu können...

Garteninformationen
zum Download

Infoblätter unseres Gartenberaters zu vielen Gartenthemen: Garteninformationen

Zeitschrift der Deutschen Gartenakademien

In der aktuellen Ausgabe finden Sie auf Seite 7 auch einen Artikel unseres Gartenberaters

Gartenberatung

Mitgliederzeitschrift

Leserreisen für Mitglieder

Zum Seitenanfang

Seiteninhalt

Bezirksverbandssitzung 2017

Der Verband steht auf soliden Beinen

An der "Bezirksverbandssitzung aller Bezirksverbände" nahmen fast 200 Abgesandte der 151 örtlichen Vereine teil. Am Vormittag war das Potential des Wohneigentums für Energieeinsparung und Faktor im Klimawandel Thema.

Harald Klatschinsky, Landesverbandsvorstandsvorsitzender

© SG/Verband Wohneigentum

"Das Ehrenamt ist das Rückgrat unseres Verbandes und für das soziale Leben in den Städten und Gemeinden ein wichtiger Faktor", unterstrich Harald Klatschinsky in seiner Rede zu Beginn der Bezirksverbandssitzung 2017. Die Mitgliedschaft in den Vereinen und das Engagement im Ehrenamt geben unserem gesamten Sozialwesen Stabilität, unterstrich der Landesverbandsvorsitzende.

Bettina Lisbach, Mitglied des Landtags für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Bettina Lisbach, Mitglied des Landtags für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen © SG/Verband Wohneigentum

Grüße aus dem Landtag 
Die Landtagsabgeordnete Bettina Lisbach überbrachte die Grüße des Landtages. Die Energie, Klima- und Naturschutz-Expertin stellte heraus, dass das Land Baden-Württemberg ein Wohnraumförderungsprogramm mit einem Gesamtvolumen von 250 Millionen Euro aufgelegt hat. Dabei fließen auch fast 70 Mio. Euro in die Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums.

Diese Förderung könne nicht nur ein vergünstigter Kredit sein, sondern ist eine echte Zuschussförderung, mit dem Ziel, schnell dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, erläuterte Lisbach.

Dass sich der Verband Wohneigentum der Thematik Energieeinsparung und Klimawandel in seinem öffentlichen Vortragsteil angenommen hat, begrüßte sie ausdrücklich. Sie verwies auf die Notwendigkeit eines freiwilligen, nach- haltigen Engagements der Eigentümer. "Bund, Land und manche Kommune gewähren auch für Einzelmaßnahmen Zuschüsse", warb die Landtagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Referent Dirk Vogeley, Geschäftsführer KEK

Dirk Vogeley, Geschäftsführer der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur © SG/Verband Wohneigentum

Wohneigentum ist auch Faktor beim Klimawandel 
"Die Energiefrage ist im Grunde eine Wärmefrage. 49 Prozent der ver- brauchten Energie entfällt derzeit auf den Sektor Wärme. In den privaten Haushalten beträgt der Energieanteil für die Erzeugung der Raumwärme 72 und für die Erwärmung von Wasser 13 Prozent." Mit dieser Feststellung überraschte Dirk Vogeley, Geschäftsführer der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) nicht wenige der Zuhörer. Vogeley hielt bei der Bezirksverbandssitzung das Haupt-
referat.

Erst 11 Prozent der erzeugten Wärme wird aktuell aus erneuerbaren Energien (fast CO2-neutral) erzeugt. Der Rest sind CO2-Schleudern. Dass CO2 ein kli- maschädliches Gas und für die Erderwärmung verantwortlich ist, ist in- zwischen unbestritten. Hält man den Ausstoß des Klimagases auf dem jetzigen Stand, wird dies zu einer Temperaturerhöhung von 3-5° C führen.

Will man die Erderwärmung stoppen, die zum Schmelzen der Gletscher und Eiskappen, zu langen Phasen der Trockenheit und zu heftigen Stürmen führt, die Flora und Fauna massiv verändert (Artensterben) und neue Krankheiten hervor bringt, muss man den CO2-Ausstoß reduzieren. "Selbst die Steigerung der durchschnittlichen Jahrestemperatur um 2° C wird sehr unangenehm für die auf der Erde lebenden Lebewesen. Die Lebensqualität wird sich dadurch drastisch verändern. Das sollten wir unseren Kindern und Enkelkindern nicht zumuten", so Vogeley. Deshalb müssen wir massiv gegensteuern, denn wir sind dafür verantwortlich.

Zuschüsse für Maßnahmen 
In Baden-Württemberg soll daher bis zum Jahr 2050 der Energieverbrauch
um 50 Prozent und die CO2-Emission um 90 Prozent gesenkt werden. Machbar ist dies, wenn der Anteil der erneuerbaren Energien auf über 80 Prozent erhöht wird. Dazu dienen die Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und das EWärme-Gesetz. Nach letzterem muss beim Heizungstausch 15 Prozent der Energie aus regenerativen Quellen stammen (auch Bio-Gas und Bio-Strom).
"Jeder Mensch hinterlässt einen CO2-Fußabdruck", so Vogeley. Wir sind hier und heute in der Verantwortung, den CO2-Ausstoß rasch zu senken, wollen wir den Kindern und Enkelkindern nicht die Grundlagen nehmen.

Förderkatalog für nachhaltige Maßnahmen 
Im letzten Teil seines Vortrags stellte er Maßnahmen vor, die nachhaltig wirken. Er wies auch auf das modular aufgebaute Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der L-Bank, des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hin, sowie lokale Förderungen der Kommunen, die neben Krediten auch die Zuschussvariante kennen. Energetische Sanierung kostet zwar Geld - langfristig spart sie jedoch Heizenergie und damit Heizkosten. Selbst die Erstanalyse für eine fundierte Grunduntersuchung des Bestandes wird bezuschusst - damit die Eigentümer sehen können, welche Maßnahme sich wie rechnet. Vogeley stellte auch das Solarkataster und die Fachpartnerdatenbank Bauen und Energie vor, die das KEK auf seiner Internet-Seite gerade aufbaut.

Bezirksverbandssitzung aller Bezirksverbände 2017

  • Bild 1 von 21

    Eröffnung der Bezirksverbandssitzung 2017 durch den Landesverbandsvorstandsvorsitzenden Harald Klatschinsky. Teilnehmer der Bezirksverbandssitzung waren fast 200 Delegierte aus den örtlichen Vereinen und den Bezirksverbänden.Foto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 2 von 21

    Harald Klatschinsky, LandesverbandsvorstandsvorsitzenderFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 3 von 21

    Bezirksverbandssitzung aller Bezirksverbände 2017Foto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 4 von 21

    Grußworte der Gäste: Klaus Otto, Präsident des Landesverband der Gartenfreunde Baden-WürttembergFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 5 von 21

    Grußworte der Gäste: Alfred Lüthin, Verband der Kleingärtner Baden-Württemberg e.V.Foto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 6 von 21

    Grußworte der Gäste: Bettina Lisbach MDL, Bündnis 90/Die GrünenFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 7 von 21

    Teilnehmer der Bezirksverbandssitzung waren fast 200 Delegierte aus den örtlichen Vereinen und den BezirksverbändenFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 8 von 21

    Teilnehmer der Bezirksverbandssitzung waren fast 200 Delegierte aus den örtlichen Vereinen und den BezirksverbändenFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 9 von 21

    Referent Dirk Vogeley, Geschäftsführer der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur. Er referierte über den Faktor des Wohneigentums bei Energieeinsparung und Klimawandel.Foto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 10 von 21

    Teilnehmer der Bezirksverbandssitzung waren fast 200 Delegierte aus den örtlichen Vereinen und den BezirksverbändenFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 11 von 21

    Teilnehmer der Bezirksverbandssitzung waren fast 200 Delegierte aus den örtlichen Vereinen und den BezirksverbändenFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 12 von 21

    Das Buffet ist eröffnet - Mittagspause -Foto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 13 von 21

    Mittagspause, Gelegenheit zum ErfahrungsaustauschFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 14 von 21

    Mittagspause, Gelegenheit zum ErfahrungsaustauschFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 15 von 21

    Geschäftsführer Roland Schminaek erstattet Bericht über das verg. GeschäftsjahrFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 16 von 21

    Geschäftsführer Roland Schminaek erstattet Bericht über das verg. GeschäftsjahrFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 17 von 21

    Teilnehmer der Bezirksverbandssitzung waren fast 200 Delegierte aus den örtlichen Vereinen und den BezirksverbändenFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 18 von 21

    KaffeepauseFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 19 von 21

    Teilnehmer der Bezirksverbandssitzung waren fast 200 Delegierte aus den örtlichen Vereinen und den BezirksverbändenFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 20 von 21

    Teilnehmer der Bezirksverbandssitzung waren fast 200 Delegierte aus den örtlichen Vereinen und den BezirksverbändenFoto: © SG/Verband Wohneigentum

  • Bild 21 von 21

    Teilnehmer der Bezirksverbandssitzung waren fast 200 Delegierte aus den örtlichen Vereinen und den BezirksverbändenFoto: © SG/Verband Wohneigentum

zurück     oben     drucken

Zum Seitenanfang


Fusszeile

© Verband Wohneigentum Baden-Württemberg e.V.

Zum Seitenanfang