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Monitoring-Bericht 2017 zu den Klimafolgen: "Alarmsignal für Baden-Württemberg!"

Vom Diskussionsstoff zum Tatsachenbericht: Wie sich der Klimawandel auf Baden-Württemberg auswirkt, belegt ein aktueller Monitoring-Bericht. Faktoren wie Sommerhitze und Starkregen machen sich längst bemerkbar, Ministerpräsident Winfried Kretschmann spricht von einem eindeutigen "Alarmsignal für Baden-Württemberg". Doch was können wir tun? Und welche Auswirkungen hat der Klimawandel für Haus und Garten? Eines steht fest: Der Verband Wohneigentum Baden-Württemberg wird einen entsprechenden Arbeitskreis einrichten.

Der neue Monitoring-Bericht vom Juli 2017 zeigt die Auswirkungen des Klimawandels für unser Bundesland - und stellt nachweisbare Fakten zur Verfügung. In vielen Bereichen können die Folgen aufgezeigt werden, unter anderem in der Landwirtschaft, in der Stadt- und Raumplanung, in der Energiewirtschaft und im Tourismus. Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen): "Besonders die Landwirtschaft, die Wald- und Forstwirtschaft sowie die Bereiche Wasser und Biodiversität sind bereits stark betroffen".

Die Temperaturen in Baden-Württemberg steigen seit Jahren beständig. Seit 1980 ist der Anstieg in allen Regionen des Landes deutlich zu belegen: In dreißig Jahren stieg die Durchschnittstemperatur um rund ein Grad Celsius, am stärksten betroffen sind die großen Städte wie Karlsruhe, Mannheim oder Freiburg. Aber auch der Feldberg bekommt die Veränderungen zu spüren.

Bedrohte Baumart: die Fichte 

Die Folgen werden enorm sein, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann feststellt: "Bereit heute sehen und spüren wir in Baden-Württemberg die Auswirkungen des Klimawandels," sagte er, "so etwa die Zunahme extremer Wetterereignisse wie beispielsweise Starkregen." "Aber," so Kretschmann weiter, "wir schauen dem nicht einfach zu".

Konkret wurde der Ministerpräsident beim Thema Wald: "Wir können nachweisen, dass die Zahl warmer und heißer Tage zugenommen hat, dass heimische Baumsorten wie die Fichte durch höhere Temperaturen bedroht sind und die Gefahren durch Baumschädlinge zunehmen", so Winfried Kretschmann. Die Fichte, übrigens Baum des Jahres 2017, ist nach wie vor mit Abstand die häufigste Baumart im Schwarzwald.

Dachbegrünung als Lösung?

Dachbegrünung

Dachbegrünung © Sven Görlitz/Verband Wohneigentum BW

Für Heim und Garten sind die Ergebnisse des Berichts besonders interessant. Bereits vor zwei Jahren verabschiedete Baden-Württemberg eine "Anpassungsstrategie an die Folgen des Klimawandels" - die jetzigen Ergebnisse unterstreichen nur die Dringlichkeit der dort verankerten Handlungsempfehlungen. Dazu zählen eine stärkere Absicherung gegen Stürme und Überschwemmungen, die uns in Zukunft häufiger treffen werden. Um die stärker werdende Sommerhitze vor allem in den Innenstädten etwas einzudämmen, will Umweltminister Untersteller dort mehr Grün sehen: Dachbegrünung sieht er als wichtigen Teil zum Gesundheitsschutz.

Neue Schädlinge im Garten ? und ungeahnte Sortenvielfalt
Gartenfreunde müssen sich in den nächsten Jahren auf viele Veränderungen einstellen: Bei uns bisher nicht heimische Schädlinge werden vermehrt auftauchen, so werden sich wohl der Maiswurzelbohrer oder der Buchsbaumzünsler hier etablieren. Auch einige Pflanzenkrankheiten aus wärmeren Gegenden kommen auf uns zu.

Positives gibt es allerdings auch zu vermelden, vor allem für die vielen Gartennutzer: Verlängerte Anbauphasen von Gemüse und eine größere Breite bei den Obstsorten, dazu Gemüsearten, die gern mehr Wärme abbekommen. Ausführliche Tipps zum Thema gibt's hier !

Verband Wohneigentum Baden-Württemberg startet Arbeitskreis
Der Verband Wohneigentum Baden-Württemberg e.V. reagiert direkt auf den Monitoring-Bericht: Es wird einen Arbeitskreis geben, der sich mit gewohntem Engagement und einer klaren Zielsetzung einmischt. Wer von unseren Mitgliedern also mit dem Thema vertraut ist, wer sich dafür interessiert und sich stärker für Schutz von Klima, Haus und Wohneigentum engagieren möchte, kann sich ab sofort unter dieser Adresse melden: redaktion-bw@verband-wohneigentum.de .

Mehr Informationen über den baden-württembergischen Monitoring-Bericht 2017 lesen Sie hier .
Dort können Sie sich den Bericht außerdem kostenlos downloaden.

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