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Entstehung des Verband Wohneigentum und des Landesverbandes Baden-Württemberg

Die Entstehung des Verband Wohneigentum und des Landesverbandes Baden-Württemberg

Vorgeschichte

Der Verband Wohneigentum hat seine Wurzeln bereits aus der Zeit kurz nach dem ersten Weltkrieg. Damals schuf der Staat mit der Verabschiedung verschiedener Gesetze in den Jahren 1918 bis 1920 die Grundlagen zur Schaffung von Kleinsiedlungen. Damit wollte der Staat für die Kriegsteilnehmer und Kriegerwitwen, den von den Kriegsfolgen am stärksten Betroffenen, durch die Schaffung von bodenverbundenem Eigentum, einer Heimstätte, die Kriegsfolgen mildern. Weiteren Schub bekamen die “vorstädtischen Kleinsiedlungen” durch die gesetzlichen Grundlagen im vierten Teil der dritten Notverordnung 1931. Damit begegnete man insbesondere der großen Arbeitslosigkeit im Land.

Gründung
des Deutschen Siedlerbundes


Die Organisation des Siedlerbundes hatte ihren Ursprung im Sächsischen Siedlerbund Dresden, der 1933 in Deutscher Siedlerbund, Sitz Dresden, umbenannt worden ist. Ab 1935 war der Deutsche Siedlerbund mit Sitz in Berlin die einzige anerkannte Organisation der deutschen Kleinsiedler. Darauf führt der Deutsche Siedlerbund seine Gründung im Jahr 1935 zurück. Als Untergliederungen waren Gaue in den damaligen Ländern eingerichtet. So auch in Baden und in Württemberg mit Geschäftsstellen in Karlsruhe und Stuttgart.

Durch den Kriegsbeginn 1939 endete auch die Bautätigkeit von Kleinsiedlungen. Als Aufgabe des Deutschen Siedlerbundes blieb, die Mitglieder zu beraten und zu betreuen, obwohl dies im Verlauf des Krieges immer schwieriger wurde, weil die örtlichen Vorstände durch Einberufung in den Krieg sehr häufig wechselten.

Nachkriegsgeschichte

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs endete auch die Rechtsfähigkeit des Deutschen Siedlerbundes. Trotzdem blieben die Gemeinschaften weiter bestehen. Der Kampf ums Überleben und die schwierige Beschaffungssituation des Notwendigsten hielten die Gemeinschaften zusammen. So wunderte es nicht, dass bereits wenige Monate nach dem Kriegsende die ersten Anstrengungen unternommen wurden, eine neue Organisation der Siedler aufzubauen. Diese Bemühungen wurden jedoch durch die Besatzungszonen und deren Zonengrenzen zusätzlich erschwert.

Auch im Land Baden wurden bereits 1946 die ersten Aktivitäten entwickelt, eine Organisation für die Siedler zu gründen. Nach monatelangen, unter enormem Einsatz durchgeführten Vorbereitungen fanden am 06.07.1947 im Gasthaus “Mayerhof” in Offenburg und am 13.07.1947 im Gasthaus “Schwarzes Schiff” in Heidelberg-Neuenheim getrennte Gründungsversammlungen für die Siedler in der französischen und amerikanischen Besatzungszone statt. Damit war der Landessiedlerverband Baden gegründet, der am 14.07.1948 erstmalig in das Vereinsregister unter der Nummer 399 beim Amtsgericht Karlsruhe eingetragen wurde. Wie schwierig diese Aufgabe für den damaligen und anfänglich noch nicht rechtsfähigen Verband und dessen Geschäftsführer Emil Eck war, sei damit beschrieben, dass aus Karlsruhe, in der amerikanischen Zone, ein Postverkehr nach Südbaden in die französische Zone nicht möglich war. Die Post musste per Fahrrad im Rucksack über die Zonengrenze nach Durmersheim transportiert werden, um sie dort aufzuliefern.

Landessiedlerverband Baden

Seit Ende 1948 wurden die Mitglieder auch wieder regelmäßig monatlich durch die Verbandszeitschrift “Der Kleinsiedler” bzw. “Der Siedler”, die in der Folgezeit in “Familienheim und Garten” umbenannt wurde, informiert.

Nach 1949 kehrten einige Mitglieder dem Verband den Rücken, weil sie nicht aus Überzeugung, sondern nur deshalb Mitglied waren, um in den Zeiten der Warenbewirtschaftung mit Hilfe des Verbands persönliche Vorteile in Anspruch nehmen zu können.

Am 07.04.1950 wurde in Bad Vilbel, mit dem Beschluss eine Arbeitsgemeinschaft der Verbände aus der britischen Zone mit den Siedlerverbänden Hessen und Baden zu gründen, der Weg für einen Gesamtverband eingeleitet und führte am 4. Oktober 1952 zur Wiedergründung des Deutschen Siedlerbundes.

In jener Zeit war die Mitgliederbetreuung sehr aufwändig, denn es gab hohen Beratungsbedarf zu den Themen Grundsteuerbefreiung, Übereignungsverträge, Umstellungs-Grundschulden u. v. m. Des Weiteren war die Arbeit des Landesverbandes durch die Errichtung sehr vieler Gruppensiedlungen geprägt. Arbeitsschwerpunkte waren: Verhandlungen mit den Bauträgern, Überwachung der Abrechnungen, geltend machen von Baumängeln, sowie die Planung und Herstellung der Außenanlagen, die als Eigenleistungen in den neu errichteten Siedlungen eingeplant waren.

Deutscher Siedlerbund
Landesverband Baden-Württemberg


Nach der Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg am 25. April 1952 folgte mit dem Landesverbandstag am 27./28. März 1954 die Umbenennung in Deutscher Siedlerbund Landesverband Baden-Württemberg für Kleinsiedlung und Familienheim e.V.

Verband Wohneigentum

Bereits in den Jahren 1993/94 wurden im Gesamtverband Überlegungen und Namensvorschläge zur Umbenennung des Deutschen Siedlerbundes ernsthaft diskutiert. Letztendlich waren die verantwortlichen Gremien dem Drängen der Vertreter aus den neuen Landesverbänden gefolgt, die befürchteten, dass nach der kurzen Zeit seit der Wiedervereinigung und mehrmaliger Umbenennung des Verbands der Siedler eine erneute Umbenennung zu einer Orientierungslosigkeit führt.
Im Jahr 2003 wurde ein erneuter Versuch gestartet, den Verbandsnamen an die veränderten Rahmenbedingungen des selbst genutzten Wohneigentums anzupassen. Diese zweijährige Vorbereitungszeit mit Ideen- und Logowettbewerb, führten am 15. Oktober 2005 zur Umbenennung des Deutschen Siedlerbundes in

Verband Wohneigentum e.V.

Damit vollzogen die Delegierten im größten Verband für das selbst genutzte Wohneigentum was schon lange Realität war, der Bau von Klein- und Gruppensiedlungsmaßnahmen gehört der Vergangenheit an. Mit dieser Namensänderung öffnet sich der Verband Wohneigentum e.V. auch in seinem Namen als größter Verbraucherverband für das selbst genutzte Wohneigentum allen Wohneigentümern.
Seit dieser Umbenennung folgten Zug um Zug fast alle Landesverbände und schlossen sich der Namensänderung an. So hatte auch der Landesverbandsvorstand des Landesverbands Baden-Württemberg dem Landesverbandstag 2006 die Umbenennung in Verband Wohneigentum Baden-Württemberg e.V. empfohlen. Mit einstimmigem Beschluss der 108 Stimmberechtigten beim Landesverbandstag am 14. Oktober 2006 wurde dem Antrag zugestimmt und damit der Deutsche Siedlerbund Landesverband Baden-Württemberg für Kleinsiedlung und Familienheim e.V. in

Verband Wohneigentum
Baden-Württemberg e.V.

umbenannt. Am 29. Dezember 2006 wurde der neue Verbandsname und die neue Satzung ins Vereinsregister beim Registergericht Karlsruhe eingetragen.

Der Verband Wohneigentum heute

Gerade Ende der 40-er, in den 50-er und bis weit in die 60-er Jahre hinein erwies sich die Errichtung von Gruppenkleinsiedlungen im Hinblick auf den großen Wohnungsbedarf als ideale Form der Wohnungsbeschaffung. Baden-Württemberg sah sich in dieser Zeit neben den anderen Bundesländern einer großen Herausforderung gegenüber gestellt, denn für viele heimatvertriebene Mitbürgerinnen und Mitbürger musste Wohnraum geschaffen werden. Mit der Hilfe zur Selbsthilfe wurden die richtigen Weichen gestellt.

Auch heute noch ist das Eigenheim mit Garten die mit Abstand am meisten bevorzugte Wohnform. Nicht nur zur bestmöglichen Entfaltung der Familien hat sich das Eigenheim bewährt, es rückt auch immer mehr als private Altersvorsorge neben anderen Alterssicherungssystemen in den Mittelpunkt.
Daneben fällt den örtlichen Gemeinschaften mit Unterstützung durch einen starken Verband eine wichtige Aufgabe zu. Sie sind es, welche die Ziele des Verband Wohneigentum auf örtlicher Ebene umsetzen. Durch die Gemeinschaft erfahren die Mitglieder Hilfe und Geborgenheit. Gesellschaftliche, kulturelle und fachliche Aktivitäten, die Anteilnahme an freudigen wie an traurigen Ereignissen sowie die Nachbarschaftshilfe sind weithin ausgeprägt.

Während sich in den ersten Nachkriegsjahrzehnten die Aufgabe des Landesverbandes insbesondere an der Errichtung von Gruppenkleinsiedlungen und den damit verbundenen Beratungen und Hilfeleistungen ausrichtete, liegt heute die Hauptaufgabe darin, für günstige Rahmenbedingungen beim Bau und Erwerb von Eigenheimen einzutreten sowie die Wohneigentümer vor exorbitant steigenden Steuern und Abgaben zu schützen. Mit der Verbraucher- und Gartenfachberatung bietet der Verband Wohneigentum seinen Mitgliedern darüber hinaus wertvolle Hilfen an.

In vielen Bundeswettbewerben haben Gemeinschaften aus dem Verband Wohneigentum Baden-Württemberg e.V. überproportional gut abgeschnitten und damit die Form des selbst genutzten Wohneigentums verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

Mehr als 25.000 Mitgliedsfamilien, organisiert in 16 Verbandskreisgruppen und derzeit 189 örtlichen Gemeinschaften im Verband Wohneigentum Baden-Württemberg e.V., und über 360.000 Mitgliedsfamilien bundesweit bilden durch ihren Zusammenschluss im Verband Wohneigentum den mitgliederstärksten Verband zum Schutz des Eigenheims.
 
1. Juni 2012: Eröffnung unseres Service- und Beratungszentrums

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