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Verband Haus- und Wohneigentum, Siedlerbund Berlin-Brandenburg e.V.

Zusätzliche Informationen

Kooperation HWR

  • Energie-Check - Studenten der HWR besuchen Siedlerhäuser

    Studenten von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin durften in Zusammenarbeit mit dem Verband Haus- und Wohneigentum, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., ein Projekt durchführen, das Siedlerhäuser einem kostenfreien Energie-Check unterzog...


Aktuelles


  • II. Verbandsrat 2017

    Am 26. April fand im Vereinsheim der Siedlergemeinschaft "Frohsinn" e.V. der II. Verbandsrat 2017 unseres Landesverbandes Berlin-Brandenburg e.V. statt...


  • Zuschussförderung für Einbruchschutz ausgeweitet

    Seit März gelten neue Förderbedingungen, die Mindestinvestitionssumme sinkt auf 500 EUR, es sind Zuschüsse ab 50 EUR bis maximal 1.500 EUR möglich und eine Beantragung über KfW-Onlineportal ist möglich...


  • I.Verbandsrat 2017

    Am 18. Februar fand im Vereinsheim der Siedlergemeinschaft "Am Zwickauer Damm e.V." der I. Verbandsrat 2017 unseres Landesverbandes statt...


  • Label für alte Heizkessel ist Pflicht

    Seit dem 1. Januar 2017 bekommen alte Heizkessel einen Aufkleber, der ihre Energieeffizienz anzeigt. Konkrete Auswirkungen hat dieses Label keine, Kosten entstehen auch nicht. Es soll aber zu möglichen Modernisierungen an der Heizanlage ermutigen...


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Energieeinsparverordung 2014 (EnEV)

Energieeinsparverordung 2014 (EnEV)
Die Energiesparverordnung wurde am 1. Februar 2002 in Kraft gesetzt. Das Ziel war es, den Energiebedarf von Gebäuden zu senken. Die Energieeinsparverordnung löste die Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) ab und fasste sie zusammen. Die zweite Fassung trat im Jahr 2004 in Kraft, darauf folgten drei weitere Fassungen (2007, 2009, und 2014).

Warum ändert sich die EnEV schon wieder?
Die Mitgliedsländer der Europäischen Union müssen ihre Regeln an die neue EU-Richtlinie für energieeffiziente Gebäude 2010 anpassen.
Diese fordern eine energieeffiziente Sanierung im Bestand und erlaubt ab dem Jahr 2020 nur noch Passiv- bzw. Nullenergie-Neubauten. Die Anforderungen der EnEV 2014 muss von Bauherren, Fachleuten, Eigentümern und Bauverwaltern eingehalten bzw. darüber informiert werden.


Welche Austausch- und Nachrüstverpflichtungen gibt es?
Für alte Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden, besteht eine Austauschpflicht. Wenn die Heizkessel vor 1985 eingebaut wurden, dürfen diese ab 2015 nicht mehr betrieben werden und Heizkessel, die nach dem 01.01.1985 eingebaut wurden, müssen nach 30 Jahren außer Betrieb genommen werden.
Die Regelung, dass die oberste Geschossdecke eines Hauses gedämmt sein muss, wurde in der EnEV 2014 präzisiert. Ab 2016 müssen oberste Geschossdecken, die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz erfüllen, gedämmt sein.
Doch es gibt auch Ausnahmen von den Austausch- und Nachrüstverpflichtungen. Die Dämmung von Heizungs- und Warmwasserrohren oder der obersten Geschossdecke und ein Kesseltausch müssen nicht durchgeführt werden, wenn diese Maßnahmen unwirtschaftlich sind, d.h. wenn innerhalb angemessener Frist, die eintretenden Einsparungen nicht erwirtschaftet werden können. Die Anforderungen gelten nur dann, wenn es bei Ein- und Zweifamilienhausbesitzern seit dem 1. Februar 2002 einen Eigentümerwechsel gab. Dann beträgt die Frist zur Erfüllung der Pflichten zwei Jahre.


Im Einzelnen gibt es folgende Änderungen beziehungsweise Ergänzungen:

Es muss dem Eigentümer nach Fertigstellung eines neu errichteten Gebäudes unverzüglich ein Energieausweis ausgestellt und übergeben werden. Bei einem potenziellen Käufer bzw. Mieter ist der Energieausweis oder eine Kopie bei einer Besichtigung vorzulegen. Nach Abschluss des Kaufs- bzw. Mietvertrags ist dieser zu übergeben.

Desweiteren besteht ab dem 8. Juli 2015 eine erweiterte Aushangpflicht. In behördlichen Gebäuden tritt dieser bei mehr als 250 m2 in Kraft und muss ausgehängt werden. In Gebäuden von privaten Eigentümern mit starkem Publikumsverkehr müssen selbige diesen Nachweis ab einer Nutzungsfläche von 500 m2 aushängen. Es gilt auch eine neue Pflichtangabe in Immobilienanzeigen, denn erscheinen diese in kommerziellen Medien, müssen sie sich nach mehreren Angaben richten.

Die Art des Energieausweises muss erhalten sein, sowie der Endenergiebedarf- oder -Verbrauchswert ersichtlich sein muss. Im Energieausweis müssen die wesentlichen Energieträger der Heizung des Gebäudes genannt werden. Bei Wohngebäuden wird das Baujahr sowie die Energieklasse zur Pflichtangabe. Es sind im Wesentlichen einige neue Vorschriften bzw. Angaben zu beachten.

Dieser Artikel ist eine Ausarbeitung von Studenten der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR). Im Rahmen des Moduls Projektmanagement kooperiert der Berliner Landesverband Haus- und Wohneigentum Siedlerbund Berlin-Brandenburg e.V. mit der HWR-Berlin. Für beide Seiten war es eine neue Erfahrung, die für alle einen Mehrwert hatte. Zum einen konnten wir einige neutrale Verbesserungsvorschläge in verschiedenen Bereichen einbringen und zum anderen waren es interessante Arbeitsabläufe, die wir im Rahmen unseres Projektes begleiten durften.

An dieser Stelle möchten wir uns im Namen der HWR, recht herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Bei Interesse oder weiteren Fragen zum Projekt können sie diese gerne an die angegebenen Kontaktdaten der HWR-Berlin senden.

www.hwr-berlin.de
info@hwr-berlin.de

Ibrahim Tokay
Timo Krüger

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