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Die Wissenschaftliche Hochschule Lahr bittet um Mitwirkung bei einer Studie zur sogenannten Immobilienrente
Fragebogen
1. September 2009
Das selbstgenutzte Wohneigentum hat einen hohen sozialpolitischen Stellenwert. Es bietet der Familie Sicherheit, ist Vermögensbildung und Altersvorsorge. In Vorbereitung auf die Bundestagswahl haben der Verband Wohneigentum und der Bundesverband Deutscher Siedler und Eigenheimer (BDSE) die sechs im Bundestag vertretenen Parteien um Stellungnahme zu einigen Fragen gebeten. Im Fokus: die Zukunft des selbstgenutzten Wohneigentums.
Das Wohneigentum ist zu einem wichtigen Element in der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung geworden, ebenso steht die Frage, wie die älter werdende Gesellschaft künftig wohnen wird, auf der Agenda. Über die aktuellen Herausforderungen dürfen aber auch die sonstigen Bedingungen des Wohneigentums nicht in Vergessenheit geraten.
Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl ist es für die Mitglieder des Verbands Wohneigentum und des BDSE – die zusammen die Belange von über 500.000 Eigenheimer-Familien vertreten – von besonderem Interesse, wie die um Wählerstimmen werbenden Parteien die Zukunft des selbstgenutzten Wohneigentums sehen. Dafür wurden eigens wohnungspolitische Wahlprüfsteine erarbeitet, die sich mit den vier Haupt-Schwerpunkten „Energiepolitik“, „Modernisierung der Wohnimmobilie“, „Grunderwerbsteuer und Grundsteuer“ sowie „Förderung des Wohneigentums“ beschäftigen.
Lesehinweis
Befragt wurden die Parteien CDU, CSU, SPD, Die Grünen, FDP und Die Linke. Ihre ungekürzten Antworten finden Sie in dem PDF, dass Sie am Ende der Seite runterladen können. Die Antworten jeder Partei auf die jeweiligen Fragen stehen nebeneinander, um einen direkten Vergleich der Standpunkte zu ermöglichen. Die Parteien sind nach ihrer momentanen Größe im aktuellen Bundestag angeordnet.
1. Energiepolitische Entwicklung
Die Energieversorgung wird zunehmend zu einer Schicksalsfrage für Europa und Deutschland, so auch für die selbstnutzenden Wohneigentümer. Zwischen Preisschwankungen bei Öl und Gas, Entwicklung alternativer Energien und Steigerung der Energieeffizienz sind Wege zu einer modernen, zukunftsorientierten und nachhaltigen Energiepolitik zu suchen.
Frage 1 Energiepolitik
Mit welchen konkreten Maßnahmen wollen Sie dieser Herausforderung gerecht werden und sicherstellen, dass die Energieversorgung gesichert und bezahlbar bleibt, Klimaschutz aber nicht vernachlässigt wird?
2. Modernisierung der Wohnimmobilie
Frage 2.1 Modernisierung
Sind Sie bereit, weitere Bestandteile der derzeitigen Förderung zur Modernisierung und CO2-Reduzierung aus der jetzt noch überwiegenden Darlehens- in eine optionale Zuschussform umzuwandeln, wenn die jeweilige Maßnahme durch einen Handwerksbetrieb umgesetzt wird?
Frage 2.2 Abwrackprämie für Heizungen
Würden Sie sich zusätzlich für eine Abwrackprämie zugunsten energieeffizienter Heizanlagen einsetzen?
Frage 2.3 Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen
Wie stehen Sie zur Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit der Handwerkerrechnung, können Sie sich alternativ eine Minderung des Mehrwertsteuersatzes vorstellen?
3. Besteuerung
Frage 3. Grunderwerbsteuer und Grundsteuer
Sind Sie der Ansicht, dass es sich bei der Grunderwerb- und Grundsteuer um begründete Abgaben handelt, sollen beide auch künftig erhoben werden?
4. Förderung
Frage 4. Förderung des Wohneigentums
Welche Pläne staatlicher Unterstützung verfolgt Ihre Partei um sicherzustellen, dass junge Familien auch zukünftig den Traum des eigenen Heimes realisieren und möglichst dauerhaft umsetzen können?
Ein PDF mit den Fragen und der Beantwortung durch die Parteien können Sie hier herunterladen:
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