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Die Wissenschaftliche Hochschule Lahr bittet um Mitwirkung bei einer Studie zur sogenannten Immobilienrente
Fragebogen

Sie sind Mitglied im Verband Wohneigentum? Was ist der Verband für Sie: Zeitschriftenlieferant, Gemeinschaft vor Ort, Veranstalter von Versammlungen und Festen, Dienstleister, Versicherungsvermittler, Informationspool, Interessenvertreter in der Politik?
Diese Fragen werden im Verbandsalltag selten gestellt, denn ob Mitglied oder Funktionsträger, jeder hat seine eigene Antwort. Um so überraschender manche Auskünfte, wenn Sie sich mit Ihren Nachbarn oder mit Mitgliedern anderer Orts- oder Landesverbände unterhalten.
Mit dem jeweiligen Bild vom Verband gehen die Erwartungen an den Verband und seine Verantwortlichen einher. Und auch der eigene Beitrag zum Verbandsleben ist von der Vorstellung von Sinn und Zweck des Verbands geprägt.
Auf dem Bundesverbandstag in Potsdam im Oktober 2010 wurde den über hundert Delegierten ein erster Entwurf eines Leitbildes, der vom Arbeitskreis Zukunft erarbeitet und vom Präsidium empfohlen wurde, präsentiert und zur Debatte in die Landesverbände gegeben. Auf der Herbstsitzung im Oktober 2011 will der Bundesvorstand die Anregungen beraten und ein verbindliches Leitbild beschließen.
Zweck eines Leitbildes ist es zu klären, welches Selbstverständnis und welche Aufgaben, welche Ziele und welche Handlungsmaximen die Mitglieder und Funktionsträger des Verbands als gemeinsame Grundlage ihrer ehrenamtlichen – oder hauptamtlichen – Tätigkeit haben. Deshalb soll der Entwurf in den Landesverbänden und deren Untergliederungen diskutiert werden. Im Ergebnis soll ein „gemeinsamer Nenner“ formuliert werden.
Eine Leitbilddiskussion ist keine Luxusdebatte, sondern hat Konsequenzen für die Praxis:
Welches Selbstverständnis hat der Verband, welche Aufgaben stellt er sich – wer sind wir?
Welche konkreten Ziele haben die Gemeinschaften und Kreisgruppen, die Bezirks- oder Regionalverbände, die Landesverbände und der Bundesverband – was wollen wir?
Welche Kultur, Werte und Prinzipien sollen das Miteinander im Verband und die Zusammenarbeit mit Personen außerhalb des Verbands wie potentielle Mitglieder, Partner, befreundete Verbände, Politiker usw. prägen – wie handeln wir?
Aufgaben des Verbands Wohneigentum
Wir sind der Verband, der sich für das Wohnen im Eigentum einsetzt.
Wir treten als Familienverband für das familien- und altersgerechte Wohnen, auch für Mehrgenerationen-Wohnen ein.
Wir sind ein sozialer Selbsthilfeverband, der das Gemeinschaftsleben in den Siedlungen unterstützt und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fördert.
Wir sind als Verband der Generationen der nachhaltigen und ökologischen Gestaltung von Haus, Garten und des Wohnumfelds verpflichtet.
Wir sind ein Verbraucherschutz-Verband und bieten unabhängige Verbraucherinformation und -beratung rund um Haus und Garten an.
Wir vertreten als Stimme der selbstnutzenden Wohneigentümer deren Belange in der Politik.
Ziel/Vision des Verbands Wohneigentum
Wir wollen das selbstgenutzte Wohneigentum als Lebensmittelpunkt der Familien sowie als Grundstein der Vermögensbildung und Altersvorsorge fördern.
Anschaffung und Erhalt des selbstgenutzten Wohneigentums sollen für jedermann, das heißt auch für so genannte Schwellenhaushalte, bezahlbar sein.
Wir setzen uns für ressourcenschonendes Bauen und Wohnen ein.
Wir wollen als „Träger öffentlicher Belange“ an der Siedlungsentwicklung auf kommunaler und Kreisebene mitwirken.
Wir wollen die gesellschaftspolitische Bedeutung des Wohneigentums – auch als Basis verantwortlichen sozialen Miteinanders – in der Öffentlichkeit bewusst machen.
Gemeinsam wollen wir die Erhöhung der Eigentumsquote in Deutschland erreichen.
Kultur, Werte und Prinzipien des Verbands Wohneigentum
Die Wünsche und Bedürfnisse unserer Mitglieder bestimmen die Maximen unseres Handelns.
Wir arbeiten in sozialem Miteinander und Füreinander, wir engagieren uns für die Integration der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen.
Entscheidungen werden nach demokratischen Regeln im offenen Austausch beraten und beschlossen. Die Entscheidungsfindung, die Entscheidung selbst und deren Umsetzung werden transparent gemacht.
Wir hegen Respekt vor der Auffassung anderer.
Wir, die Mitglieder und Funktionsträger, übernehmen ehrenamtliche Verantwortung für die verschiedenen Aufgaben im Verband.
Wir, die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unterstützen die Funktionsträger in gegenseitigem Vertrauen zum Wohle der Mitglieder und des Verbands.
Alle ziehen an einem Strang: Wir sind ein Verband.
Finden Sie Ihre Vorstellungen von Ihrem Verband wieder? Lesen Sie den Entwurf und wenn Sie eine Idee dazu haben, schreiben Sie uns.
Bitte senden Sie Ihre Ideen an:
Verband Wohneigentum
Oberer Lindweg 2
53129 Bonn
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