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21. Januar 2004
Nachprüfbare Aussagen darüber, ob die hohen Investitionskosten für ein Wärmeverbundsystem tatsächlich eine Energieersparung bringen, lassen sich nur machen, wenn die Möglichkeit besteht eines Vergleiches von 2 Häusern gleicher Bauart am gleichen Standort, gleicher Größe (volumen- und flächengleich), mit gleicher zentraler Heizanlage, von denen eines gedämmt wurde, das andere nicht.
Eine solche Vergleichsmöglichkeit in der Praxis hat es erstmals in Hannover-Tollenbrink gegeben.
Die zentrale Heizanlage in beiden Häusern wurde 1985 erneuert und umgestellt von Öl auf Gas. 1989 wurde das Haus 6 mit Wärmedämmverbundsystem WDVS (50 mm Polystyrol mit Kunstharzverblendern) eingepackt. Die Investitionskosten beliefen sich auf ca. 1 Million DM. Als die Hausverwaltung auch das gleichartige Haus 4 dämmen lassen wollte, verlangten die Eigentümer die Prüfung durch einen vereidigten Bausachverständigen, ob die teure Dämmung von Haus 6 tatsächlich zu einer Energieeinsparung geführt habe. Beauftragt wurde der vereidigte Sachverständige Prof. Dipl.-Ing. Jens Fehrenbach, Hildesheim, der sich von der Hausverwaltung die Heizkostenabrechnungen seit 1978 vorlegen ließ.

Döpper
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