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Letzte Änderung: 16.05.2013

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Mittersill in Österreich

Mehrtagesfahrt vom 3. bis 9. September 2007

von Lucia Listemann

Am Montag, 3.9.2007, starteten wir um 6:00 Uhr vom Siedlerheim nach Mittersill in Österreich. Unsere Frühstückspause machten wir in der Raststätte Sindelfingen und unsere Mittagspause im Biorasthof Dasing.

Obwohl es dort schon regnete, konnte dies unsere gute Stimmung während der Fahrt nicht trüben. Unser Fahrer Jörg hat es prima verstanden, uns mit Informationen über den Fahrtablauf und die Sehenswürdigkeiten rechts und links der Fahrstrecke zu versorgen. Am Nachmittag wurde bei Kiefersfelden noch eine kleine Kaffeepause eingelegt, so dass wir gegen 17:30 Uhr im Sporthotel Kogler ankamen.

Dort wurden wir bereits erwartet und durch die Hotelchefin Anneliese sehr herzlich begrüßt. Am nächsten Tag stand die Besichtigung von Innsbruck – Hauptstadt des Bundeslandes Tirol – auf dem Programm. Bevor wir jedoch Innsbruck erreichten, machten wir unterwegs noch eine kurze Rast in einer von Friedensreich Hundertwasser konzipierten Raststätte.

Unser Stadterklärer (eine neue Bezeichnung für Stadtführer) Christian Kayed informierte uns über Innsbruck, er zeigte uns den Hofgarten, die aus dem Jahre 1460 stammende Kaiserliche Hofburg, die von Kaiser Maximilian und später von Maria Theresia im 18. Jahrhundert zu einer prunkvollen Residenz des Wiener Rokoko umgestaltet wurde.

Stadtbesichtigung in Innsbruck
Kaisersliche Hofburg

Die Besichtigung der prachtvollen Hofkirche war sehr beeindruckend.

Orgel in der Hofkirche
Goldene Dachl

Nach dem Stadtrundgang war der Nachmittag zur freien Verfügung, den viele zum Einkaufsbummel nutzten und/oder einfach nur in einem gemütlichen Lokal sich erholten. Danach fuhren wir wieder ins Hotel zurück.

Am 5.9. sollte es eigentlich zu einer Panoramafahrt über den Großglockner gehen. Der Pass war jedoch wegen starken Schneefalls gesperrt. So wurde im gegenseitigen Einvernehmen mit der Reisegruppe eine Fahrt nach Zell am See beschlossen. Der Ferienort ist einer der ältesten im Pinzgau.

Wasserspiel von Hundertwasser in Zell am See

Auch hier fanden wir eine von Hundertwasser gestaltete Wasserspielanlage. Wunderschön bemalte Häuser und prächtige Parkanlagen konnten wir bewundern.

Zwischen den Regenschauern ließ sich doch auch mal die Sonne sehen und so endete der Tag wiederum mit vielen schönen Eindrücken, die wir mit nach Hause nehmen konnten. Am Nachmittag waren wir von der Hotelchefin Anneliese zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Der nächste Tag begann und endete mit Dauerregen. So kam eine Führung in den Nationalpark Hohe Tauern (ganz in Nähe unseres Hotels) gerade recht.

Murmeltier
Steinbock

Die Nationalparkwelten in Mittersill bringen die einzigartige Bergwelt mit Tieren und Blumen rund um den höchsten Gipfel Österreichs (Großglockner, 3.798 m) und weitere 149 Dreitausender, über 50 Gletscher und einen der mächtigsten Wasserfälle der Welt unter ein Dach. In acht Erlebnisstationen, die wie auf einer Wanderung durch den Nationalpark von einem Naturraum in den nächsten führten, lernten wir die außergewöhnliche Vielfalt kennen und verstehen. Eine außergewöhnliche 3D-Computer-Animation im Erlebniskino zeigte die Gebirgsbildung mit der Entstehung des "Tauernfensters" im Zeitraffer.

Ruheplatz im Nationalpark Hohe Tauern

Nach diesem sehr interessanten Besuch ging die Stadtführung weiter durch Mittersill, die wegen des starken Regens nur noch von einem kleinen Teil der Gruppe mitgemacht wurde.
Am Abend war der Regen vergessen und der gemütliche Teil im Sporthotel war eine prima Entschädigung.

Auf einen gemütlichen Abend, zum Wohl!
Unser Fahrer Jörg und Mary, die Frohnatur vom Sporthotel Kogler

Am 7.9. befuhren wir die Felbertauernstraße, die uns eine winterliche Landschaft präsentierte. Schon einige Tage vorher hat hier der plötzliche Schneefall bis auf 1200 m eine Winterland gezaubert, so dass Jörg sich veranlasst sah, im Bus Weihnachtslieder aufzulegen.
Wir erreichten den Felbertauerntunnel auf einer Höhe von 1600 m und einer Länge von 5,3 km. Die Straße wurde durch zahlreiche Galerien vor Lawinenabgängen und Steinschlägen geschützt. Dann ging es wieder hinunter durch den bekannten Winter- und Sommerkurort Matrei nach Lienz, das wir gegen 14:00 Uhr erreichten. Hier konnten wir endlich die lang ersehnte Sonne genießen.

Kirchlein zum Hl. Antonius v. Padua
Gehört zu Sonnenschein einfach dazu!

Am Spätnachmittag ging es dann weiter zu den Krimmler Wasserfällen, die mit 300 m Fallhöhe die höchsten Wasserfälle Europas sind.

Krimmler-Wasserfälle
Schöne Werbefläche

Wir konnten uns dort nicht so lange aufhalten, denn am Abend war ein gemütliches Beisammensein mit einer Zweimann-Tanzkapelle. Die beiden sorgten für eine super Stimmung, so dass eifrig getanzt und geschunkelt wurde.

Die Bedienung Mary als Biene Maja war eine wahre Stimmungskanone.

"Biene Maja" beim Anflug!

Am Samstag machten wir dann nochmals eine kleine Rundfahrt durch das schöne Tirol und das Salzburger Land, machten kurze Stationen in Kitzbühel, St. Johann und nochmals in Zell am See.

Eine gemütliche Kaffeepause zum Abschluss

Am Abend hieß es dann Koffer packen, so dass wir am Sonntagmorgen pünktlich um 8:00 Uhr unsere Heimreise antreten konnten.

Es war – trotz des teils regnerischen Wetters – eine gelungene Reise und die Reisegruppe bedankte sich herzlich bei Fahrer Jörg für seine umsichtige Fahrweise und seine lehrreichen Reisekommentare. Auch bei unserem Reiseleiter Dieter Büch wurde nicht mit Lob gespart, so dass wir uns jetzt schon auf die nächste Fahrt freuen.

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