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Letzte Änderung: 08.02.2012 im Themenblock Fracking / Grundwasserbelastungen / PFT
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Dortmund-Oestrich gehört zum Stadtbezirk Dortmund-Mengede im Dortmunder Nordwesten und hat zur Zeit ca. 6000 Einwohner.
Urkundlich wurde die ehemals landwirtschaftliche Gemeinde im Jahre 1379 als Osterwyk oder auch als Oystrik erstmals schriftlich erwähnt.
Der wirtschaftliche Aufschwung fand dann durch den Bau der Zeche Adolf von Hansemann in der Mitte des 19. Jahrhunderts statt. Im Zuge dieser Entwicklung wurde dann auch noch die Zeche Gustav und die Benzolanlage Hansemann in Betrieb genommen.
Heute, wo beide Bergwerke seit den 60er Jahren ihren Betrieb eingestellt haben, hat Dortmund-Oestrich – wegen seiner guten Infrastruktur – einen starken Zuwachs im Eigenheimenbaubereich zu verzeichnen.
Durch eine sehr gute Anbindung an die A45, A42, an die Stadtbahn, an zwei Buslinien und an die Cöln-Mindener Eisenbahn sind auch die umliegenden Zentren, wie Dortmund, Castrop-Rauxel usw. zeitnah und gut zu erreichen.
Nicht nur die Grund- und die Förderschule an der Castroper Straße, sondern auch die die weiterführenden Schulen sind fußläufig, von Oestrich aus, gut zu erreichen. Auch Kindergärten, eine Tagesschule, sowie ein Jugendtreff befinden sich im Ort.
Sehr gerne wird auch der Schragmüller- und der Hansemannpark im Ortsteil für die Freizeitgestaltung genutzt. Auch kann man von Oestrich aus, sehr gut mit dem Fahrrad, die nähere Umgebung erkunden. Der Stadtbezirk Mengede zeichnet sich insbesondere durch seine großen Grün- und Waldflächen aus. Nahziele für unsere Radfahrer sind zum Beispiel das Schloß Bodelschwingh, das Naturschutzgebiet Beerenbruch mit dem angrenzenden Brunosee, das Industriedenkmal Kokerei Hansa, der Rahmerwald mit dem Ententeich, Gut Königsmühle, der Volksgarten in Mengede, das Naturschutzgebiet "Die Hallerey", das Schiffshebewerk in Henrichenburg, entlang des Emscherpfades mit seinem sehr gut ausgebautem Radweg, Dortmund-Ems-Kanal, zum Weidegebiet der ausgewilderten Heckrinder in Schwieringhausen, Schloß Westhusen, Landmarke Schwerin, das Wildgehege am Klöppersberg in Deinighausen, die Gaststätte "Tante Amanda" in Westerfilde mit seinem Biergarten, das Straßenbahnmuseum am Mooskamp, das Westfälische Schulmuseum in Marten usw..
Wegen der oben genannten verkehrlichen Anbindung hat sich in Oestrich ein mittleres, baulich in sich abgeschlossenes Gewerbegebiet entwickelt, in dem Handwerksbetriebe und andere Gewerbetreibende die Freiflächen voll genutzt haben.
Ein weiteres geplantes Gewerbegebiet soll auf der Industriebrache der Zeche Gustav entstehen.
Das Deutsche Handwerk hat in den renovierten Gebäuden, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Adolf von Hansemann, eine ihrer größten Ausbildungsstätten in der Bundesrepublik aufgebaut.
Leider hat unser Stadtteil auch seine letzte „Dorfgaststätte“ durch Schließung verloren und da würden wir uns schon über einen interessierten Pächter, bzw. Betreiber freuen.