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Wieder wird dem kleinen Mann in die Tasche gegriffen zu Gunsten der Großindustrie.
Berichten zufolgen ist bei der Verabschiedung des Energiepaketes eine Änderung der Stromnetzgeldverordnung vorgenommen worden. Demnach werden Betriebe mit kontinuielichem Stromverbrauch von mehr als 10 Gigawattstunden Stromverbrauch pro Jahr von der Gebühr für die Stomnetze befreit.Ganz geschickt ist diese Neuregelung von der schwarz gelben Regierung aus der öffentlichen Diskussion herausgehalten worden. Es wird geschätzt das diese Regelung die betroffenen Großabnehmer um rund 1,1 Milliarden Euro entlasten wird (Schätzung Bundesnetzagentur. Natürlich werden die Netzbereiber auf dieses Geld nicht verzichten können und wollen. Das bedeutet das die Kleinverbraucher und die privaten Haushalte diese Summe aufbringen müssen, sprich mehr für den Strom bezahlen müssen. Nach einer Berechnung der Stromnetzbetreiber ehöhen sich die Netzentgelte durch die neue Umlage um ca. 0,75 Cent einschließlich der MwSt.
Für einen Privathaushalt bedeutet das, dass bei einer Stromabnahme von 4200 Kilowattstunden pro Jahr sich die Stromrechnung um ca. 28,00 Euro bis , je nach Stromanbieter, 35,00 Euro erhöhen wird.
Auch an anderer Stelle hat die Bundesregierung die Industrie auf Kosten der Verbraucher entlastet. So werden immer mehr Großkunden, auf Antrag, von der Öko-Umlage befreit.
Wir als Untergliederung unseres Verbandes fordern auch die Rücknahme dieser Gesetzgebung zumal nach EU - Recht diese Kostenbefreiung für die Industrie als nicht zulässig anzusehen ist.