Aktuelle Berichte aus den Ausschusssitzungen

Öffentlichkeitsarbeit als A und O der Mitgliederwerbung

Verband Wohneigentum will zurückgehenden Zahlen entgegenwirken - "Vorteile der Mitgliedschaft herausstellen!"

Freyung. Breiten Raum in der Bezirksausschusssitzung des Verbandes Wohneigentum - vormals Siedlerbund - nahm ein Referat des stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Hans Breitenfellner mit anschließender Aussprache über Möglichkeiten für die Ortsverbände ein, neue Mitglieder zu werben.
Wie Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann im Gasthof "Zur Post" darlegte, ist im Zeitraum vom 2014 bis Mai 2017 die Zahl der Verbandsangehörigen von 4044 auf 3908 zurückgegangen. Das bedeute einen Jahresschnitt von fünfzig Mitgliedern weniger.
Bernd Zechmann rechnete vor: "Wenn alle unsere Siedlergemeinschaften pro Jahr nur zwei Mitglieder verlieren, sind das für den Bezirksverband schon vierzig Mitglieder weniger." Als Gegensteuerung sei unter anderem bereits eingeführt worden, dass beim Ausscheiden eines Mitglieds und der anschließenden Übernahme der Mitgliedschaft eine Werbeprämie in Höhe von zwanzig Euro bezahlt wird. Dies gilt auch für Familienangehörige.
Einen ausführlichen Bericht über einen von ihm besuchten Workshop in Würzburg zum Thema "Wie kommt man zu neuen Mitgliedern?" gab mittels Power-Point-Präsentation der stellvertretende Bezirksvorsitzende Breitenfellner, dem eingangs Bernd Zechmann nachträglich zum 65. Geburtstag gratuliert hatte.
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Den Siedlergedanken nicht verdrängen

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Bez. Ausschusssitzung
Hans Breitenfellner (rechts) stellte Möglichkeiten zur Anwerbung neuer Mitglieder für den Verband Wohneigentum vor. Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann (links) und Geschäftsführerin Tanja Seitz hörten zu.   © Fotos: Duschl
"Seit der Umbenennung des "Siedlerbundes" in "Verband Wohneigentum" sind wir im Umbruch von einem Selbsthilfeverband in einen Verbraucherschutzverband", stellte der Referent heraus. Trotzdem solle der Verbraucherschutzgedanke den Siedlergedanken nicht verdrängen. "Die erfolgreichste Werbung ist das persönliche Gespräch mit den Aufnehmenden", hob Breitenfellner weiter hervor. Der Landesverband wolle sogenannte Werbebeauftragte ausbilden, die Interessenten fachkundige Auskunft zu den Leistungen des Verbandes, aber auch zu dessen Hierarchie geben können. Allein wenn man alle Vergünstigungen beim Eintritt in eine SG berücksichtige, komme man schon auf ungefähr 387 Euro, rechnete Breitenfellner vor. Auch die Arbeit innerhalb einer Siedlergemeinschaft sei besonders wichtig, z.B. Veranstaltungen wie Familientagesausflüge, Nikolaus- und Weihnachtsfeiern.
Als Beispiele für mögliche Werbeaktionen führte der Referent an: Anfertigen von informativen Flyern, Auslobung einer Werbeprämie, Einzelwerbung durch Mitglieder, Nachbar wirbt Nachbar, Werbeaktion in einzelnen Straßenzügen oder Ortschaften, Darstellen von Leistungen der Siedlergemeinschaft, Werben bei Siedlerfesten und Nachbarschaftsfeiern sowie Öffentlichkeitsarbeit.
Dabei soll, so der Rat des erfahrenen Vorsitzenden der SG Germannsdorf, vor allem der Kontakt mit der örtlichen Presse hergestellt werden. Dadurch werde es viel leichter, Artikel über die SG in der Zeitung zu veröffentlichen.
Hans Breitenfellner verwies in seinem Vortrag auch auf die neuen Medien wie Facebook und WhatsApp, die man ebenfalls nach Möglichkeit für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen sollte. Auch die SG-eigene Homepage mit Veranstaltungsberichten und Terminhinweisen gehöre dazu.
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"Handakte" soll die Arbeit erleichtern"

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Als weiteren wichtigen Inhalt des von ihm besuchten Workshops nannte Breitenfellner die Vorstellung einer "Handakte", mit der die Arbeit eines SG-Vorstandes wesentlich erleichtert werde. Denn in ihr seien zahlreiche Telefonnummern und Adressen von Verbandsvertretern zusammengefasst, dazu Hinweise zu Versicherungen und Beiträgen. Eine auf den Bezirksverband Niederbayern zugeschnittene Handakte werde in den nächsten Monaten in der Geschäftsstelle erarbeitet, kündigte der Referent an. Ebenso verwies Breitenfellner auf die neue Werbemappe des Bezirksverbandes, die den einzelnen SGs kostenlos zur Verfügung gestellt werde.
Werbung machte Breitenfellner für das neue Mitgliederverwaltungsprogramm DAVO, das den einzelnen SGs die Arbeit sehr erleichtern werde.
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SG Spiegelau vor der Auflösung gerettet

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Im Anschluss an das Referat stellte der Vorsitzende der SG Grafenau/Haus im Wald, Sepp Kaspar, den Werbe-Flyer seiner SG vor. Dieser liegt sowohl in der Grafenauer Stadtverwaltung wie auch in diversen Geschäften aus.
Zu Beginn der Sitzung hatte sich der neue 1. Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Spiegelau, Martin Stark, vorgestellt.

Bez. Ausschusssitzung
Bernd Zechmann hieß Martin Stark, den neuen Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft Spiegelau, in der Runde willkommen.   © Foto Duschl
Der 65-jährige pensionierte Polizist aus Riedlhütte rettete, so der Bezirksvorsitzende, die SG Spiegelau vor der Auflösung, nachdem die bisherige Vorsitzende Maria Straßer ihr Amt niedergelegt hat.


Vorgestellt wurde Tanja Seitz als Nachfolgerin der langjährigen Geschäftsführerin Sofie Höppler. Weil Seitz auch die Buchhaltung des Bezirksverbandes übernehmen muss, die bisher von Rosmarie Wagner geführt wurde, gestand ihr der Bezirksausschuss nach einiger Diskussion zwei Wochenstunden mehr zu. Zur Erleichterung der Büroarbeit wurde zudem die Anschaffung eines Multifunktionsgerätes beschlossen, mit dem gescannt, gefaxt, gedruckt, kopiert und gemailt werden kann.
Zuvor hatte Rosmarie Wagner ein letztes Mal eine Jahresbilanz vorgelegt, die für das Jahr 2016 ausgeglichen war. Auch der Plan für 2017 sieht einen Haushalt auf ähnlichem Niveau wie in den Vorjahren vor.
Elfriede Stadler von der SG Hinterschmiding brachte ihren Unmut über die GEMA-Gebühren zum Ausdruck: "Wenn man bei einer Feier auch nur einen Kassettenrekorder aufstellt, ist sofort die GEMA da!"

Wie Bezirksvorsitzender Zechmann ankündigte, wird im kommenden Jahr der Beitrag an den Bundesverband pro Mitglied um 20 Cent und 2019 noch einmal um zehn Cent erhöht. Diese beiden Erhöhungen im Gesamtumfang von 1600 Euro wolle aber der Bezirksverband aus seinen Rücklagen auffangen, um nicht die einzelnen Mitglieder damit zu belasten.

Der Vorsitzende der SG Passau-Maierhof, Heinz Wohlgemut, wünscht in der Verbandszeitschrift "Familienheim und Garten" mehr Berichte über den Bezirksverband Niederbayern zu lesen.
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Der Trend geht in Richtung Tagesausflug

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Eine grundlegende Änderung bei den Jahresausflügen des Bezirksverbandes ist erforderlich, da die Mitglieder offensichtlich keine Mehrtagesausflüge mehr wünschen. So musste für heuer die geplante Zwei-Tages-Fahrt nach Großarl abgesagt werden. Der derzeitige Trend gehe eindeutig in Richtung Tagesausflug, war die einhellige Meinung im Ausschuss. Dem will man künftig Rechnung tragen und nur mehr Tagesfahrten mit dem Bus bzw. mit dem Schiff anbieten.

Das Thema "Straßenausbaubeitragssatzung" beschäftigt den Verband Wohneigentum nach wie vor. Wie der Bezirksvorsitzende informierte, wird derzeit ein Gutachten zur Verfassungsmäßigkeit der Satzung erstellt und im Herbst eine Popularklage eingereicht.
Die Änderung der Grundsteuer wird nach Meinung des Bezirksvorsitzenden in diesem Jahr nicht mehr erfolgen. Sie sei bereits im Jahr 2016 in Berlin im Bundesrat behandelt worden. Die Bundesländer konnten sich aber nicht zu einer einheitlichen Regelung entschließen. Auf Grund dessen ist das Thema an den Bundestag überwiesen worden.

Am 24. Juni wird in Regensburg das 70-jährige Gründungsjubiläum des Landesverbandes gefeiert. Für den Bezirksverband Niederbayern sind zehn Mitglieder dazu eingeladen. Die Fahrtkosten übernimmt der Bezirksverband.

Am 22. Juli findet der Bezirkswandertag in Schönbrunn am Lusen statt. Dafür bat der Vorsitzende in den einzelnen SG noch vermehrt Werbung zu machen. Für Nichtwanderer wird das Angebot bestehen, mit Elektrofahrzeugen zu markanten Punkten gefahren zu werden. -fd


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Kampf gegen Satzungen und Bürokratie

Jahresabschlusssitzung des Bezirksverbandes Wohneigentum

Von Florian Duschl
Röhrnbach.Traditionell trifft sich die Vorstandschaft des niederbayerischen Bezirksverbandes Wohneigentum im Gasthaus Eibl zu einer Jahresabschluss- sitzung. Dabei berichtet Bezirksvorsitzender Bernd Zechmann ausführlich über die Arbeit im zurückliegenden Jahr. Heuer war zudem ein Wechsel in der Geschäfts- führung vorzunehmen: Sofie Höppler geht in den Ruhestand, als Nachfolgerin wurde Tanja Seitz vorgestellt.
Bernd Zechmann bekräftigte, dass der Verband Wohneigentum seinen Kampf um die Abschaffung der Straßenausbaubeitrags-
satzung nicht aufgeben will. Deshalb sei ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben worden, das die Verfassungsmäßigkeit der von der Regierung beschlossenen Gesetzesregelung feststellen soll.
Ein weiteres heißes Eisen ist neben der Erbschaftssteuer- die Grundsteuerreform. Der Bundesrat hat die Beratung an den Bundestag überwiesen. Es gehe darum, ob die Steuer nach dem Verkehrswert oder der Grundstücksgröße und Geschossfläche eines Gebäudes berechnet wird. Zechmann erläuterte: "Wir bevorzugen Grundstücksgröße und Geschossfläche. Sonst müssen wir uns vor dem Verwaltungsaufwand fürchten".
Auch bezüglich der Strompreise wolle der Verband eine Initiative ergreifen. Dabei gehe es vor allem um die Netzentgelte, deren Anhebung geplant ist. Der Verband Wohneigentum fordere, dass die Entgelte überall gleich sind.
Von Seiten der Bezirksverbandsführung wurden im Lauf des Jahres 17 Jahreshauptversammlungen von Ortsverbänden besucht. Beim Ortsverband Passau-Maierhof wurde Vorstand Heinz Wohlgemut (der auch der Bezirksvorstandschaft angehört) für seine 45-jährige Tätigkeit als Ortsvorstand mit dem Großen Verandsehrenzeichen geehrt.
Für Verwaltungsbeihilfen und Zuschüsse an den Bezirksverband bedankte sich Bernd Zechmann beim Landesverband, beim Landkreis Freyung-Grafenau und bei der Röhrnbacher Firma Bachl.

Für den Familienwandertag 2017 des Bezirksverbandes ist der Ortsverband Schönbrunn als Ausrichter vorgesehen, 2019 wird Germannsdorf folgen.

Erfreut zeigte sich der Bezirksvorsitzende über die "erstaunlich vielen" Zugriffe auf die Homepage, die von Hans Breitenfellner gepflegt wird: 27396 bis dato. Die Mitgliederentwicklung sei allerdings leicht negativ. Es gelte also, mit Werbeaktionen nicht nachzulassen. Dabei sollten vor allem die attraktiven Vorteile einer Mitgliedschaft herausgestellt werden: Bauherren-, Rechtsschutz- und grundstücksbezogene Haftpflichtversicherung, außerdem das Eingebundensein in eine Siedlergemeinschaft, häufig mit Geräteverleih.

Maria Straßer, bisher im Verband für die Jugendarbeit zuständig, erklärte ihren Rücktritt. Als Begründung für den Schritt führte sie an, dass ihre Arbeit zu wenig gewürdigt werde. Einerseits werde sie angehalten, mehr für die Jugend zu machen, andererseits bekomme sie keinerlei Einladungen vom Landesverband.

Den Haushaltsplan für 2017 trug der Vorsitzende vor. Sein Fazit: "Es sieht sehr positiv aus, sogar ein Überschuss wird erwartet."

Der Verband möchte den Mitgliedsbeitrag und auch den Preis für die Monatszeitschrift "Familienheim und Garten" erhöhen. Wegen des guten Kassenstandes brauche man diese Erhöhungen aber nicht an die Ortsverbände weiterzugeben.

Beiratsmitglied Hans Breitenfellner stellte das neue EDV-Programm zur Mitgliederverwaltung "DAVO" vor. Seine bisherige Erfahrung: "Das Programm ist gut und vereinfacht die Verwaltung."

Der traditionelle Jahresausflug des Bezirksverbandes führte heuer ins österreichische Gmunden am Traunsee. Die 54 Teilnehmer waren mit dem Programm des Tagesausflugs sehr zufrieden. Für 2017 kündigte Hans Breitenfellner eine Fahrt nach Großarl im Salzburger Land an.
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PNP v. Do. 10. Dezember 2015 (Aus der Bezirksausschusssitzung vom 27.11.2015)

Mitgliederwerbung ganz oben auf der Agenda

Jahresschlusssitzung des Verbandes Wohneigentum - Tagesausflug des Bezirksverbandes geplant

Jahresschlusssitzung 2015
© Fl. Duschl
Von Florian Duschl
Röhrnbach. Dem Mitgliederschwund der letzten Jahre entgegenzuwirken, erklärte der Bezirksvorsitzende des Verbandes Wohneigentum/Siedlerbund, Bernd Zechmann, als eines der wichtigsten Ziele für die nächsten Jahre. Bei der Jahresschlusssitzung im Gasthaus Eibl wurde auch Rückschau auf das zu Ende gehende Jahr gehalten.
Als neues Mitglied im Bezirksausschuss hieß der Bezirksvorsitzende den neu gewählten Vorstand der Siedlergemeinschaft (SG) Hauzenberg, den früheren Hauzenberger Bürgermeister Josef Federhofer, willkommen. "Die Mitglieder- entwicklung ist nach wie vor negativ", beklagte Bernd Zechmann. Seit 2012 gebe es einen schmerzhaften Schwund.
So gingen im Jahr 2012 91 Mitglieder verloren, 2013 waren es 54, 2014 verließen 83 Mitglieder den Verband und heuer sind es bis dato 61.

"Bemühen wir uns, neue Mitglieder zu gewinnen", rief Zechmann die anwesenden Bezirksausschussmitglieder auf. Die Vorteile wären immens: Kostenlose Bauherrenhaftpflichtversicherung und Rechtsberatung, grundstücksbezogener Rechtsschutz und Haftpflichtversicherung (alles im Mitgliedsbeitrag von jährlich 26 Euro enthalten). Zudem zahlt der Bezirksverband weiterhin 20 Euro als Belohnung für die Werbung eines neuen Mitglieds.
Vom Bezirksvorsitzenden wurde im Lauf des Jahres eine Reihe von wichtigen Terminen wahrgenommen: Landesverbandstag in München, 50 Jahre SG Germannsdorf mit Verleihung der Großen Goldenen Verdienstnadel an Johann Breitenfellner, Eigentümerversammlung in Freyung, Jahreshauptversammlung der SG Hauzenberg, 50 Jahre SG Hinterschmiding, 50 Jahre SG Böhmzwiesel. Dem Landkreis Freyung-Grafenau dankte Zechmann für die erneut gewährte Verwaltungskostenbeihilfe.
Der Landesverband Bayern führt auch in den nächsten Jahren wieder Familienwandertage durch. Für 2016 und 2017 werden noch Bewerber aus den Reihen der Siedlerbund-Ortsverbände gesucht. Erstaunlich hoch seien, so Zechmann weiter, die Zugriffe auf die Homepage des Bezirksverbandes, die von Hans Breitenfellner gestaltet und betreut wird. So waren es 2015 bis zum Sitzungstag 18 167 . Es sei also wichtig, in diesem Medium präsent zu sein.

Zum Thema Straßenausbaubeitragssatzung merkte der Bezirksvorsitzende an: "Wir bemühen uns, dass sie auch bei uns wegfällt." Der Verwaltungsaufwand sei sehr hoch, so dass das Beitragsaufkommen fast nicht rentabel sei. Die geforderten Beiträge seien außerdem konfliktbehaftet und teilweise auch ungerecht.

Schatzmeisterin Rosemarie Wagner stellte den Jahresabschluss 2014 wie auch den Haushaltsansatz für 2016 vor. Dazu merkte der Bezirksvorsitzende an, dass der Haushalt ausgeglichen werden könne und somit auch keine Beitragserhöhung nötig sei.
Die Arbeitstagung 2016 wird wie schon in den vergangenen Jahren üblich im Waldkirchner Bürgerhaus stattfinden. Als voraussichtlicher Termin wurde der 9. April notiert. Gewünschte Themen für ein Referat bei dieser Tagung können an die Bezirksgeschäftsstelle gemeldet werden. Aus der Versammlung kamen bereits spontane Vorschläge: Rentiert sich die PV-Anlage noch? Welche Dämmstoffe sind bei der Haus-Isolierung zu empfehlen? Wie sieht es mit Erben und Vererben und der Pflegeversicherung aus?

Hans Breitenfellner, Spezialist für Bezirksverbandsausflüge, musste berichten, dass die geplante Mehrtagesfahrt nach Wildschönau wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht zustande gekommen ist. Breitenfellner plädierte deshalb dafür, es einmal mit einem Tagesausflug zu versuchen. Sein Vorschlag: Knödelessen am Grünberg bei Gmunden am Traunsee und Schifffahrt. Für 2017 ist bereits der Ort Galtür mit Silvretta-Stausee ins Auge gefasst.

Obstbaum- und Gartenfachberater Adolf Friedsam hat wieder einen seiner beliebten Obstbaumschnittkurse durchgeführt. Den vergleichsweise milden Winter und das nasskalte Wetter genau zur Blütezeit macht Friedsam für das diesjährige Desaster beim Baumobst verantwortlich: Keine Kirschen, Zwetschgen und Pflaumen! Dagegen habe es bei Beeren eine Rekordernte gegeben

Desaster beim
Baumobst

Der Röhrnbacher Bürgermeister Josef Gutsmiedl hatte eingangs der Sitzung in seinem Grußwort die Flüchtlingsproblematik geschildert, mit der auch seine Kommune seit einiger Zeit befasst sei. Zwei Mal mussten schon in der Mehrzweckhalle Flüchtlinge untergebracht werden. "Eine schwierige, belastende Situation für uns. Die Bevölkerung ist aber recht aufgeschlossen, und es ist keine Ende in Sicht." Doch die Flüchtlinge seien mit der Unterbringung und dem Verständnis der Bürger sehr zufrieden: "Röhrnbach good people", heiße es immer wieder.
Ein weiteres Thema der letzten Zeit war der Ausbau des B 12-Knotens bei Außernbrünst samt Bau des Bayerwald-Rasthofes. Ebenso habe es gerade in jüngster Zeit viel bauliche Entwicklung auf dem Eigenheimsektor gegeben: Für die sechzehn Parzellen im neuen Baugebiet meldeten sich 40 Bewerber.

Siedlerbund plant Volksbegehren - Straßenausbaubeiträge sollen abgeschafft werden -