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Zeitschrift für Haus- und Garteneigentümer


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Entscheidung für die EigenheimzulageStabile Rahmenbedingungen für Wohneigentum sind unerlässlich

Bonn, 15. Februar 2005 – „Wohneigentumspolitik braucht eine zuverlässige Grundlage. Die Entscheidung für den Erhalt der Eigenheimzulage darf nicht vertagt werden, sie muss jetzt getroffen werden“, fordert Alfons Löseke, Präsident des Deutschen Siedlerbundes – Gesamtverband für Haus- und Wohneigentum (DSB). Nachdem bekannt wurde, dass die unionsregierten Länder in der für morgen angesetzten Beratung des Vermittlungsausschuss beantragen wollen, die Debatte zur Eigenheimzulage auf den Mai zu vertagen, ist die Zeit der Verunsicherung von Bauherren auf weitere Monate verlängert.

Die Investition in Hausbau oder Erwerb einer Wohnung ist für die meisten Leute die größte Investition ihres Lebens. Sie wird längerfristig geplant. Sie ist abhängig von zuverlässigen Rahmenbedingungen, die seit Jahren fehlen. „Weder über ein schlechtes Image der Politik noch über die Zurückhaltung der Bürger bei Investitionen muss man sich wundern“, so Löseke. Der Bau von Wohneigentum ist kein „Subventionsgrab“. Den Fördergeldern steht ein Mehrfaches an privaten Investitionen gegenüber. Dies schlägt sich direkt in Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen für den Staat nieder.

Zudem ist es falsch, den Leerstand als Argument gegen die Eigenheimförderung in Stellung zu bringen. Auch angesichts des demographischen Wandels ist unschwer zu belegen, dass die Zahl der Haushalte sogar noch steigen wird. Zum einen durch weiteren Zuwachs von Single-Haushalten sowie Doppelhaushalten aufgrund der zunehmenden Mobilität von Arbeitnehmern. Zum anderen wird es nach wie vor Wanderbewegungen geben, von den wirtschaftlich schwierigen Regionen in florierende, sowohl innerhalb der Republik als auch innerhalb der europäischen Union und darüber hinaus. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Haushalte in Deutschland von 35 auf 37,9 Millionen angestiegen. Hinzu kommt, dass der Anspruch auf Quadratmeter pro Person ebenfalls seit Jahren kontinuierlich steigt. Lag der Durchschnitt im Jahr 1993 bei 35,4 qm Wohnfläche pro Person, so stieg er 2003 bereits auf 40,5 qm.

Der Leerstand von heute betrifft in der Regel unattraktive, unmoderne, sozial problematische Wohnformen. „Der Bedarf nach modernem Wohnraum in einem sozial intakten Umfeld ist vorhanden und wird eher steigen – auch durch weiteren Umzug aus unerfreulichen Wohnverhältnissen in bessere“, stellt der DSB-Präsident fest.

Die positiven Auswirkungen von Wohneigentum auf den Lebensstandard von Normalverdienern, aber auch Arbeitslosen, und deren Familien ist sattsam bekannt. Vor allem das mietfreie Wohnen im Rentenalter verschafft dem Wohneigentümer rund ein Drittel mehr an freiverfügbaren Mitteln. Das sind bereits heute durchschnittlich 600 Euro.

Alfons Löseke: „Die Förderung von Wohneigentum ist wirtschafts- und sozialpolitisch geboten.“

Der Deutsche Siedlerbund – Gesamtverband für Haus- und Wohneigentum – ist mit rund 370.000 Mitgliedern der größte Verband der selbstnutzenden Wohneigentümer Deutschlands. Ziel des DSB ist es, den Erwerb und Erhalt von Eigenheimen und Eigentumswohnungen durch Information, Beratung und weiteren Hilfen zu fördern.

V.i.S.d.P. Manfred Rosenthal, DSB

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