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Die Zukunft des WohneigentumsNeuer Beirat des Deutschen Siedlerbundes traf sich in Berlin

Berlin, 18. Februar 2005 – Zur konstituierenden Sitzung traten am gestrigen Donnerstag die Mitglieder des neuen Beirats des Deutschen Siedlerbundes e.V. – Gesamtverband für Haus- und Wohneigentum (DSB) in Berlin zusammen. Alfons Löseke, Präsident des DSB, konnte einen illustren Kreis von Fachleuten aus Verbänden, Politik und Ministerien begrüßen. Mit Dr. Stefan Jokl, Direktor des ifs – Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen e.V. steht dem Beirat ein ausgewiesener Experte vor.

Jokl entwarf ein Szenario der Zukunft des Wohneigentums. Die aktuellen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen seien Hemmnisse für die Verwirklichung des Wunsches nach den eigenen vier Wänden. Problematisch sei insbesondere das schwache Wirtschaftswachstum, die hohe Arbeitslosigkeit und die unzureichenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. Jokl: „Insbesondere die demografische Entwicklung der nächsten 25 Jahre ist kein Aspekt, der dem Wohnungsbau entgegensteht. Die Experten sind sich einig, dass die Haushalte durch Zunahme von Ein- und Zweipersonenhaushalten und Zuwanderung bis 2020/2030 wachsen werden.“

An der ersten Sitzung nahmen neben dem Beiratsvorsitzenden Dr. Stefan Jokl (ifs) der stellvertretende Beiratsvorsitzende Jost Schulze (Referatsleiter Stadtentwicklung im Sächsischen Staatsministerium des Innern) teil sowie Stefan Bentrop (Referent Bauen und Wohnen beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.), Gabriele Groneberg MdB (SPD), Dr. Hartwig Hamm (Verbandsdirektor LBS), Dr. Michael Luther MdB (CDU), Peter Rohland (Hauptgeschäftsführer des vhw) und Dr. Hermann Stürmer (Referatsleiter Gartenbau im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft). Dr. Peter Runkel (Leiter der Abteilung Städtebau, Wohnungswesen des Bundesbauministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen) war wegen Terminüberschneidung verhindert. Die DSB-Präsidiumsmitglieder nahmen ebenfalls an der konstituierenden Sitzung des Beirates teil.

Der neue Beirat versammelt nach einer Reform statt über 40 Mitglieder nur noch rund zehn Vertreter der Wohneigentumspolitik, die sich zu Fachaustausch und Meinungsbildung treffen. DSB-Präsident Alfons Löseke erklärte, der Beirat solle zu einem „flexiblen und überschaubaren ‚Netzwerk’ werden, das sich zu aktuellen Fragen des Wohneigentums und dessen Ausstrahlung auf Familie und Soziales, auf Altersvorsorge und breite Vermögensbildung, auf gesellschaftliche Verantwortung und Gemeinsinn“ austausche und gemeinsame Ergebnisse und Forderungen formuliere.

Der Deutsche Siedlerbund e.V. – Gesamtverband für Haus- und Wohneigentum – ist mit rund 370.000 Mitgliedern der größte Verband der selbstnutzenden Wohneigentümer Deutschlands. Ziel des DSB ist es, den Erwerb und Erhalt von Eigenheimen und Eigentumswohnungen durch Information, Beratung und weiteren Hilfen zu fördern.

V.i.S.d.P. Manfred Rosenthal, DSB

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