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Verband Wohneigentum e.V. – vormals Deutscher SiedlerbundSiedlergemeinschaften behalten ihren alten Namen

2. Dezember 2005
Die Bundesdelegierten haben auf der internen Versammlung am 15. Oktober 2005 beschlossen, dem „Deutschen Siedlerbund e.V. – Gesamtverband für Haus- und Wohneigentum“ einen zeitgemäßen und unmissverständlichen Namen für den Bundesverband zu geben: „Verband Wohneigentum e.V.“. Vorangegangen war nicht nur eine intensive Debatte der Delegierten, sondern eine zweijährige Vorbereitung mit Namensfindung und Diskussionen auf allen Ebenen des Verbandes. Erst mit der Eintragung der Satzungsänderung ins Vereinsregister Anfang des nächsten Jahres wird der Name amtlich sein.

Ändern des Verbandsnamens – ein Thema, das tief das Gefühl der Zugehörigkeit, der gelebten Erfahrung und Heimat berührt. Viele langjährige Mitglieder, wozu fast alle Bundesdelegierte zählen, sahen sich der Spannung zwischen altgewohntem und liebgewonnenem Lebensgefühl auf der einen und den Notwendigkeiten zeitgemäßer Verbandsarbeit und moderner Präsentation auf der anderen Seite ausgesetzt. Doch verlief die Debatte bei aller Emotion sehr sachlich und respektvoll gegenüber den unterschiedlichen Auffassungen. Schließlich wurde über den Namensvorschlag, den der Gesamtvorstand empfohlen hatte, abgestimmt. Da es sich um eine satzungsändernde Entscheidung handelte, war die Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich. Sie wurde mit 88 Ja-Stimmen von insgesamt 113 Delegierten deutlich überschritten.

Der Name ist ein Signal


Präsident Alfons Löseke machte anfangs deutlich, dass die Delegierten über einen wichtigen Schritt für die künftige Entwicklung des Verbandes zu entscheiden hatten. Der Name eines Verbandes sei ein Signal für das Selbstverständnis und die Zukunftsfähigkeit des nunmehr siebzigjährigen Deutschen Siedlerbundes. Nach wie vor sei Wohneigentum der große Wunsch vieler Menschen. Die Aufgaben des Verbandes seien im Laufe der Jahre immer wieder den neuen Bedürfnissen der Zeit angepasst worden, erinnerte Löseke. Aus der Notgemeinschaft sei eine Generation des Wiederaufbaus geworden, aus den Kleinsiedlern seien Eigenheimer geworden. Dabei sei in der Gesellschaft das ursprüngliche Verständnis für die Bezeichnung „Siedler“ abhanden gekommen.

Tatsache ist, dass der Deutsche Siedlerbund seit Jahren immer wieder mit einem Verein für Aussiedler, Flüchtlinge oder auch für Kleingärtner verwechselt wird. Diese Missverständnisse erschweren nicht nur, den Eigenheimer oder Wohnungseigentümer als künftiges Mitglied anzusprechen, sondern auch die Kontakte mit Politikern, Behördenvertretern oder Journalisten.

Die satzungsgemäße Aufgabe, die vor zehn Jahren neu formuliert wurde, sei aktuell wie eh und je: „Förderung des Baus und Erwerbs von selbstgenutztem Wohneigentum“, so Löseke und er appellierte an die Versammlung: „Es ist nun folgerichtig und an der Zeit, mit dem Verbandsnamen nachzuvollziehen, was inhaltlich schon lange gilt.“

Siedlergedanken weiterentwickeln


Bedenken gegen eine Namensänderung wurden vor allem mit dem Verlust des Gewohnten und Bewährten begründet. Die Siedlerfreunde hätten Werte und Traditionen geschaffen, die gepflegt und weitergereicht werden müssten. Als einer unter vielen Befürwortern des neuen Namens führte Hans Rauch, für Verbandsentwicklung zuständiges Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg, aus, der Verbandsname für sich wirke sich weder auf den Umgang untereinander aus noch würden die gemeinsamen Werte leiden. Die Anrede „Siedlerfreunde“ sei und bleibe unter den Mitgliedern eine Selbstverständlichkeit. Aber der Siedlergedanke müsse in eine neue Sprache übersetzt werden. Potentielle Mitglieder unter Eigenheimern und Wohnungseigentümern müssten mit dem Angebot des Verbandes besser erreicht werden. Schon vor über zehn Jahren habe der Verband diese Problematik diskutiert, konnte sich aber nicht für eine wirkliche Erneuerung entscheiden. Nun sei die Zeit reif.

Die Bundesdelegiertenversammlung habe als höchster Souverän des Verbandes über den Bundesverbandsnamen zu beschließen, so Rauch weiter. Der Gesamtvorstand empfehle außerdem, dass sich die Landesverbände im Laufe der Zeit an die Namensgebung anlehnen mögen. Dies würde jeder Landesverband auf der eigenen Mitgliederversammlung zu beraten und beschließen haben. Der neue Name sei so angelegt, dass bis in die Gliederungen hinein eine Verwendung möglich sei. Die Siedlergemeinschaften aber können und sollen ihren ureigenen Namen behalten.

Mit der Abstimmung ist eine langjährige Entwicklung bestätigt worden. Nun kommt es darauf an, die Chancen der Änderung auch im Gesamtverband in allen Gliederungen aufzugreifen und in der Lobbyarbeit, dem Dienstleistungsprofil und der Mitgliederwerbung fruchtbar werden zu lassen.

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