Energieausweis auf realistischer BasisVerband Wohneigentum unterstützt Wahlfreiheit


„Wir haben wiederholt gefordert, den Energieausweis als echtes Hilfsinstrument für Hauseigentümer auszugestalten und eine kostengünstige, unbürokratische Variante anzubieten“, betonte Alfons Löseke, Präsident des Verbands Wohneigentum und stellte fest: „Wenn das Optionsrecht wie angekündigt in der Energieeinsparverordnung festgeschrieben wird, können wir zufrieden sein.“

Der selbstnutzende Wohneigentümer hat ohnehin ein ureigenes Interesse an einem möglichst geringen Energieverbrauch seines Hauses. Den energetischen Zustand liest er aber am realen Verbrauch – und den Energiekosten – ab und nicht an theoretischen Kennwerten. Ein weiterer Kostenposten, der bei Verkauf oder Vermietung einer Immobilie übernommen werden muss, wird mit der Festlegung der Minister in Grenzen gehalten, da die verbrauchswertorientierte Berechnung einfacher und schneller zu erstellen ist als kennwertbasierte Gutachten.

Mit der Wahlmöglichkeit treten beide Ansätze gleichberechtigt in einen längerfristigen Vergleich, welcher Ausweis aussagekräftiger, bzw. für den Zweck der Nachrüstung mit energiesparenden Maßnahmen geeigneter ist. Der Ausweis muss Energieeinsparung und Amortisierung von Investitionen, Umweltschutz und Herstellung eines gesunden Wohnklimas gleichermaßen berücksichtigen, ist der Verband Wohneigentum mit seinen bundesweit rund 370.000 Mitgliedsfamilien überzeugt.

V.i.S.d.P. Manfred Rosenthal, Verband Wohneigentum