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Sparen muss sich lohnen

Seit 1963 organisiert das ifs-Städtebauinstitut die "Königsteiner Gespräche", wissenschaftliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen aus den Bereichen des Städtebaus, der Wohnungswirtschaft oder der Finanzierung des Wohnungsbaus. Das 50. Königsteiner Gespräch fand am 6. März 2015 zu den "Auswirkungen der EZB-Niedrigzinspolitik auf Vermögensbildung und private Altersvorsorge" in Berlin statt.

"Die Niedrigzinspolitik der EZB hat gravierende Auswirkungen auf die Vermögensbildung breiter Schichten in Deutschland. Wenn wir sie nicht ändern können, müssen wir uns wenigstens verstärkt um deren Nebenwirkungen kümmern." So der Kuratoriumsvorsitzende des ifs-Städtebauinstituts und ehemalige Bundesbauminister Eduard Oswald anlässlich der 50. Königsteiner Gespräche.

Die schädlichen Nebenwirkungen der EZB-Niedrigzinspolitik treffen insbesondere normalverdienende Arbeitnehmer, die sicherheitsorientiert sparen. Der "normale" Bürger will das Geld, das er sparen kann, ohne Risiko anlegen. Bei den derzeit extrem niedrigen Zinsen, bis hin zum Nullzins, ist jedoch ein realer Vermögenszuwachs fast nur noch mit Hilfe einer staatlichen Sparförderung möglich.

Denn die Einkommensgrenzen bei der Arbeitnehmer-Sparzulage und der Wohnungsbauprämie sind seit mehr als 15 Jahren unverändert geblieben. Die Löhne und Gehälter aber sind im gleichen Zeitraum um mehr als 25 Prozent gestiegen. Der Kreis der Empfangsberechtigten hat sich dadurch von Jahr zu Jahr verringert, obwohl die reale Einkommenssituation der unteren und mittleren Einkommensbezieher oft kaum besser geworden ist. "Gerade diese Menschen brauchen die Förderung als Anreiz zum Sparen", erklärte Oswald und forderte, die Sparförderung nicht austrocknen zu lassen.

Sparen - weiter eine Tugend?

"Sparen gehört zu Deutschland", diesen Ausspruch würde sich Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen, von der Bundeskanzlerin wünschen. Der Verband Wohneigentum, der traditionell an den Königsteiner Gesprächen teilnimmt, sieht die Auswirkungen der aktuellen Zinspolitik auf den Sparwillen und damit auf die bislang vorbildliche Finanzierungskultur mit Sorge.

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