Kein schöner Land?BAGSO Jahrestagung 2015

„Kein schöner Land? Älterwerden in ländlichen Räumen" - so lautete der Titel der BAGSO-Jahrestagung Ende 2015. Über Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten wurde informiert und diskutiert, um Perspektiven für ein Älterwerden in ländlichen Räumen aufzuzeigen.

Vertreter auf der BAGSO Jahrstagung
v.l.n.r. Dr. Guido Klumpp (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, BAGSO); Horst Weipert (Sozialakademie Potsdam der AWO SANO); Edeltraud Reitzer (Verband Wohneigentum); Franz Müntefering, Bundesminister a. D. und neuer BAGSO-Vorsitzender; Franz-Ludwig Blömker (Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros).   © BAGSO


In ländlichen Räumen ist der demografische Wandel am stärksten zu spüren. Aufgrund niedriger Geburtenraten und gezielter Abwanderung junger Menschen in Ballungsräume nimmt die Bevölkerung ab. Zurück bleiben mehr ältere Menschen. In vielen Bereichen kommt es gleichzeitig zu einer Reduzierung der Angebote des Handels und der Dienstleistungen. Die Wege für die alltägliche Versorgung werden länger.

Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation (BAGSO), bei dem der Verband Wohneigentum Mitglied ist, befasst sich mit der Zukunft des Wohnens auf dem Lande.

Franz Müntefering, Bundesminister a. D. und neuer Vorsitzender der BAGSO, wusste als gebürtiger Sauerländer, wovon er in der Podiumsdiskussion sprach. In der Arbeitsgruppe „Wohnen und haushaltsbezogene Dienstleistungen" brachte der Verband Wohneigentum seine Erfahrungen ein.

An der Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland und insbesondere auf dem Lande intensiv zu arbeiten, wird in den kommenden Jahren ein bedeutendes Aufgabenfeld für Politik und Gesellschaft sein. Re