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Smart MeterTeurer als gedacht

Kurz vor der Sommerpause 2016 hat der Bundestag das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende beschlossen. Auch der Bundesrat hat es gebilligt: Das neue Gesetz schreibt den Einsatz von Smart Meter zum Messen des Stromverbrauchs vor.

Für private Hausbesitzer sind die intelligenten Zähler ab 2020 vorgeschrieben. Vorausgesetzt, sie verbrauchen mehr als 6.000 Kilowattstunden im Jahr oder sind Besitzer von Erneuerbaren-Energien- und Kraftwärme-Kopplungsanlagen ab einer installierten Leistung von sieben Kilowatt. Die durchschnittliche Familie ist meist nicht betroffen. Ist der Verbrauch niedriger, können Eigentümer und Vermieter oder auch der Netzbetreiber darüber entscheiden, ob sie Smart Meter einbauen.

Kosten

Die Kosten, die dann tatsächlich auf die betroffenen Hausbesitzer durch den Wechsel der Stromzähler zukommen, können wesentlich höher sein, als bisher gedacht. Denn anders als im Gesetzesentwurf zunächst dargestellt, werden bis zu 100 Euro pro Jahr für den Einbau und die Wartung der modernen Zähler nicht immer ausreichen. Denn neu im Gesetz festgeschrieben ist nun, dass – falls die neue Technik nicht in den heimischen Zählerschrank passt – die Eigentümer zusätzlich noch die Kosten für den Umbau der Zählerschränke tragen müssen. Und die schätzen Verbraucherschützer des Bundesverbands Verbraucherzentrale auf mindestens 500 Euro.

Die modernen Stromzähler sollen Verbrauchern dabei helfen, den Energieverbrauch zu senken, doch das ist umstritten. Der Verband Wohneigentum positioniert sich klar gegen eine Zwangsverpflichtung von Smart Meter in Privathaushalten. Nicht zuletzt, weil durch sie gegen das Prinzip der Datensparsamkeit verstoßen wird und die Kosten, die auf die Hausbesitzer zukommen, ungewiss sind. Fl

Mehr zum Thema „Smart Meter“ finden Sie hier:

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