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Fazit Martin Breidbach

Martin Breidbach

Martin Breidbach, Dipl.-Ing. Gartenbau (FH) und Bundesgartenberater des Verbands Wohneigentum e.V. © FuG-Verlag/Lentner

Sein Fazit:

Auffällig ist, dass in großen Siedlergärten die Flächen für den Nutzgarten immer geringer werden. Stattdessen gibt es weite Rasenflächen, die zwar gepflegt werden, aber keinen Beitrag zur biologischen Vielfalt darstellen. Erfreulich auf der anderen Seite: es gibt junge Familien, die in ihren eher kleinen Gärten den Nutzgarten einbauen wollen, um ihren Kindern einen natürlichen Bezug zu Obst und Gemüse nahe zu bringen.

Was ist besonders positiv?

Nach mehreren Bundeswettbewerben merke ich, dass die Leute zugänglicher sind für Beratung und Anregungen zur Umgestaltung ihres Gartens, um den ökologischen Wert des häuslichen Grüns zu verbessern.

Was wäre wünschenswert?

Wir haben viele Gärten erlebt, gerade Vorgärten, in denen ein großer Baum gefällt, jedoch kein adäquates Grün nachgepflanzt wird. Das Großgrün, das wichtig für ein gutes Kleinklima ist, aber auch eine gesamtklimatische Bedeutung hat, geht leider zurück. Dabei helfen die Bäume im Hausgarten sehr gut, das Aufheizen in den Siedlungen zu vermindern. Der "Kahlschlag" wird noch verstärkt durch großflächige Versiegelungen und durch die leider in Mode gekommenen und gehäuft anzutreffenden Kiesschüttungen.

Wünschenswert wäre, die Leute durch Beratung dazu begeistern zu können, ihre Gärten artenreicher zu bepflanzen und eben nicht zu versiegeln. Wo Pflaster, wie in Einfahrten, notwendig ist, sollten die Bereiche möglichst klein sein und aufgebrochen werden, zum Beispiel mit mittigen Grünstreifen zwischen den Fahrspuren. Es gibt viele bezahlbare Möglichkeiten, Ökologie und Klimaschutz im Garten zu fördern. Mein Appell: Lassen Sie sich beraten! Das Resultat ist nicht mehr Arbeit im schöneren Garten, sondern - klug angelegt - eher weniger!

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