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Fazit Petra Uertz

Petra Uertz

Petra Uertz, Bundesgeschäftsführerin des Verbands Wohneigentum e.V. © FuG-Verlag/Lentner

Ihr Fazit:

Im Vergleich zu früheren Wettbewerben nimmt das gemeinsame Wirtschaften in den Siedlungen eher ab. Früher war es wichtig, weil die Leute zusammen gebaut oder renoviert haben. Sammelbestellungen für Baumaterialien brachten einen spürbaren finanziellen Vorteil. Dieses gemeinsame Bauen wird nicht mehr häufig praktiziert. Auch sonst sind gemeinschaftliche Bestellungen (etwa für Öl, Holz oder Pellets) seltener geworden, obwohl es noch Beispiele gibt, die zeigen, dass es sich noch lohnt. Dort, wo Siedlungen auf Gas umgestellt haben, ist es oft nicht möglich. Außerdem bieten Baumärkte und Gartencenter, die vielfach sehr günstige Angebote haben, Alternativen zur Sammelbestellung. Immerhin: manche Gemeinschaft hat hier Zusatzrabatte ausgehandelt.

Was ist besonders positiv?

Gut gefallen haben mir einige Gemeinschaften, die noch richtig schöne Gerätehäuser haben, in denen sich wirklich Vieles findet: Gartengeräte wie Häcksler oder Hochdruckreiniger, die man nur einmal im Jahr braucht. Doch das Wesentliche ist, dass die Leihgeräte fachmännisch gewartet werden. Das muss sein und funktioniert häufig gut. Die Gemeinschaften haben auch viele Requisiten für die Freizeit wie Zelte und Biertischgarnituren, sogar Grills und Kochstellen, die sie untereinander oder an andere Vereine, Verbände oder Kirchengemeinden im Umfeld verleihen. Das ist eine gute Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und ein Gemeinschaftsleben zu erhalten - über den eigenen Kreis hinaus.

Was wäre wünschenswert?

Das Bewusstsein in Siedlungen, dass man gemeinsam Wirtschaften könnte, nimmt angesichts der Individualisierung ab. Die Lebensumstände der Menschen, die weniger Zeit einsetzen können, und die Anforderungen an das Bauen haben sich verändert. Anstatt sein Haus in Selbsthilfe "hochzuziehen", muss mit modernen Baustoffen und Haustechnik fachgerecht gearbeitet werden, um beispielsweise eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu bekommen. Dennoch gibt es Einsparmöglichkeiten etwa bei Sammelbestellungen für Energieversorgung, Maßnahmen zum Einbruchschutz und in der Gartengestaltung - hier wäre mehr Phantasie und Initiative erfreulich.

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