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Antworten der FDPzum Thema Demografische Entwicklung: Wohnen im Alter

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1) Baukosten/Rechtsrahmen

Frage: Werden Sie sich dafür einsetzen, die derzeitigen Sondermaße für barrierefreies oder barrierearmes Wohnen (z. B. Türbreiten, Bewegungsflächen) als Standardmaße zu etablieren, um dadurch die Kosten von Sonderanfertigungen zu vermeiden und die Wohnungen bereits beim Neubau alters- und familiengerecht zu erstellen?

Antwort: Um älteren und behinderten Menschen ein möglichst langes und selbständiges Wohnen und eine fortgesetzte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, muss dem barrierefreien Bauen und Wohnen hohe Priorität eingeräumt werden. Grundsätzlich ist die Umsetzung von Maßnahmen für die Schaffung von Barrierefreiheit im Baubereich Angelegenheit der Länder. Einige Länder haben ihre Landesbauordnungen entsprechend gestaltet.

Frage: Welche Maßnahmen planen Sie, um die Zahl der altersgerechten Sanierungen von Wohnungen und Eigenheimen zu erhöhen? Streben Sie überdies an, Rechtsansprüche des Wohnungseigentümers gegenüber der Eigentümergemeinschaft (WEG) zu regeln?

Antwort: Hier Im privaten Bereich ist es im Blick auf viele Betroffene ausreichend, wenn ein Teil der geförderten Wohnungen barrierefrei, ein anderer barrierearm umgebaut wird. So kann bei begrenzten Mitteln ein größerer Effekt erreicht werden.

2) Förderinstrumente

Frage: Planen Sie, das KFW-Zuschussprogramm "Altersgerecht umbauen" mit sukzessiv steigenden Finanzmitteln auszustatten und zu verstetigen?

Antwort: Wir Freie Demokraten wollen es älteren Menschen ermöglichen, (möglichst lange) in Ihrem Zuhause selbstständig wohnen zu können. Programme wie das KfW-Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" bieten einen entsprechenden Anreiz für den Um- und Ausbau von Wohnräumen. Einen Ausbau begrüßen wir.

Frage: Mit Unterstützung durch technische Assistenzsysteme in der Wohnung bzw. dem Eigenheim und durch ein Hausnotrufsystem können ältere Menschen länger, sicher und komfortabel in ihrer vertrauten Umgebung leben. Verfolgen Sie eine Förderung der selbstnutzenden Wohneigentümer, beispielsweise über die KfW? Ist geplant, notwendige Assistenzsysteme in den Leistungskatalog von Kranken- und Pflegekassen aufzunehmen?

Antwort: Im Alter wollen wir den Verbleib in den eigenen vier Wänden ermöglichen, dabei helfen technische Assistenzsysteme wie der Hausnotruf. Für die verbesserte technische Ausstattung von generationengerechten Wohnungen werden wir die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich unterstützen. Zudem muss Barrierefreiheit Bestandteil der Aus- und Weiterbildungsinhalte von Architekten, Handwerkern, Planern und Ingenieuren werden.

Frage: Wohnberatung ist in manchen Regionen mittlerweile etabliert. Aber auch dort sind nur relativ wenige Menschen der Zielgruppe zu erreichen. Sehen Sie vor, flächendeckend eine - im Bedarfsfall kostenlose - neutrale Wohnberatung anzubieten?

Antwort: Gerade ältere Menschen müssen heute noch vielfach mit ungünstigen Wohnbedingungen zurechtkommen, die nicht auf Mobilitätseinschränkungen oder auf Hilfe- und Pflegebedarf ausgerichtet sind. Vorbeugende Maßnahmen der Wohnungsanpassung und der Wohnberatung können dazu beitragen, dass ältere Menschen selbst bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit in der eigenen Wohnung bleiben und so ihr Leben weitestgehend eigenverantwortlich gestalten können. Vor diesem Hintergrund ist eine langfristige finanzielle Absicherung der Wohnberatungsstellen durch die Kommunen erforderlich.

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