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Ein Jahr des Kennenlernens

Präsident Manfred Jost

Präsident Manfred Jost © Lentner/FUG-Verlag

Seit gut einem Jahr bin ich Präsident des Verbands Wohneigentum e.V. Ein spannendes, interessantes und sehr lehrreiches Jahr liegt hinter mir. Erste, hoffentlich nachhaltige Kontakte wurden geknüpft, landauf und landab traten neue Persönlichkeiten in mein Leben. Insgesamt kann ich sagen, dass das zurückliegende Jahr sicherlich eine Herausforderung, vor allem aber eine große Bereicherung in meinem Leben darstellte.

Dieses Jahr des Kennenlernens war geprägt durch eine Vielzahl von Terminen bei Partnerverbänden, Organisationen, der Politik und auch bei Veranstaltungen in unseren Landesverbänden. Ganz besonders bleibt mir die Teilnahme an der Siegerehrung unseres hamburgischen Verbandes im Ohnsorg-Theater dabei in Erinnerung. Rückblickend kann ich sagen, dass vom ersten Tag an wichtige Aufgaben innerhalb und außerhalb unseres Verbandes abzuarbeiten waren.

So gab es direkt zum Jahreswechsel 2016/2017 die Anhörung im Rahmen der damaligen Gesetzgebungsinitiative "Gebäudeenergiegesetz", die dann doch nicht mehr in der vergangenen Legislatur umgesetzt wurde. Vor den Bundestagswahlen im Herbst wollten wir von den Parteien wissen, welchen Stellenwert das selbstgenutzte Wohneigentum in ihrem politischen Ansatz hat. Wir hatten ja leidvoll erfahren müssen, dass das selbstgenutzte Wohneigentum in der letzten Legislatur so gut wie keine Rolle in der Politik gespielt hat und die Anliegen der selbstnutzenden Wohneigentümerinnen und -eigentümer sträflich vernachlässigt wurden.

Wir fragten zum Beispiel nach, wie die Politik es mit der Grunderwerbssteuer hat, wann es endlich zur Neuordnung der Grundsteuer kommt. Gerade die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Reform der Grundsteuer scheint in der gesetzten Frist nicht zu kommen, sodass sie womöglich durch das Verfassungsgericht vollzogen wird.

Wir wollten wissen, wie die einzelnen Parteien sich zukünftig die Förderung junger Familien auf dem Weg zum Eigenheim vorstellen. Wir erkundigten uns auch nach den zukünftigen Förderungen zur barrierearmen Ausgestaltung von Wohnimmobilien; aber auch nach der staatlichen Unterstützung für Energieeffizienz verbessernde Maßnahmen. In unseren Gesprächen mit den Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik äußerten wir nicht nur die Bitte sondern forderten, dass es im Bereich des selbstgenutzten Wohneigentums in Fragen zur Wärmedämmung, Verbesserung der Energieeffizienz und Ähnlichem keinesfalls zu Zwangsmaßnahmen kommen darf und über Allem das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu stehen hat.

Wo letztendlich diese Reise hingehen wird, kann ich aktuell nicht sagen, denn das Ergebnis der Bundestagswahl ist bislang noch nicht in eine Regierungsbildung gemündet. Sie können sich aber sicher sein, dass wir vom Verband Wohneigentum der Politik auf die Finger schauen und die Stimme erheben, wenn unsere Interessen nicht ausreichend gewürdigt werden.

Verbandsintern will ich zwei Dinge erwähnen. Die Repräsentanz des Bundesverbandes in Berlin wird kommen, entsprechende Gespräche mit unseren Berliner Freundinnen und Freunden sind geführt.
In einer breit angelegten ORGA-Untersuchung habe ich die Personalisierung unserer Bundesgeschäftsstelle untersucht, das hierzu erstellte Papier muss noch abschließend in den Verbandsgremien erörtert werden.

Mein Blick in die Zukunft ist von Zuversicht geprägt. Zu allen Zeiten haben sich "die eigenen vier Wände" nicht nur als stabiler Mittelpunkt für Familien, sondern auch als stabilisierende gesellschaftspolitische Größe bewährt - hierzu müssen und werden wir als Interessenverband unseren Beitrag leisten und insbesondere unsere Mitglieder unterstützen.

An dieser Stelle danke ich all jenen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement dazu beigetragen haben, unseren Verband auf allen Ebenen weiterzuentwickeln, in diesen Dank schließe ich unsere hauptamtlichen Kräfte mit ein.

Ich wünsche Ihnen Allen alles Gute für das Neue Jahr sowie Glück und Gesundheit!

Ihr

Manfred Jost

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