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Tipp: Nisthilfen für WildbienenMarkhaltige Stängel




Das brauchen Sie: trockene Brombeerstängel, rostfreien Draht, Kneifzange, Rohrzange und Handschuhe.

Es gibt zahlreiche Wildbienen-Arten, sie unterscheiden sich in ihrer Nistweise. So gibt es zahlreiche Arten, die im Boden nisten. Andere benötigen für ihre Fortpflanzung Nisthilfen in Form von markhaltigen Stängeln oder vorhandenen Hohlräumen.

Natürliche Lebensweise

Für einige Wildbienen-Arten gehört es zur natürlichen Nist- und Lebensweise, senkrecht oder leicht geneigt stehende markhaltige Stängel zu besiedeln. Für eine Besiedelung eignen sich:

  • Gehölze, wie

Brombeere (Rubus sect. Rubus syn.fruticosus)
Himbeere (Rubus spec.)
Hecken-Rose/Hunds-Rose (Rosa canina)

  • Zweijährige Pflanzen und Stauden, wie

Königskerze (Verbascum densiflorum)
Klette (Arctium spec.)
Beifuß (Artemisia vulgaris)

Am Beispiel der Brombeere zeigen wir, worauf es ankommt.

Brombeerstängel am Zaun

Stängel fest anbringen! © Dahlmann/VWE

Nisthilfen herstellen

  • Stängel nur von gesunden Pflanzen verwenden.

  • Die abgeschnittenen Haupttriebe von Seitentrieben befreien.

  • Diese in 50 bis 100 cm lange Stücke schneiden.

Geschnittene Stücke anbringen

  • Anbringung der Triebe ohne Erdkontakt, z.B. am Zaun oder an Stäben oder Pfählen.

  • Anbringung einzeln, senkrecht bis leicht schräg!

  • Mark nicht entfernen!

  • Nach Besiedelung - Stängel für mindestens ein Jahr belassen!

Wichtig: Bei der Bereitstellung von Nistmöglichkeiten müssen ausreichend Bienen-Nährpflanzen in der näheren Umgebung der Nisthilfen/Nistplätze vorhanden sein! Dazu zählen zum Beispiel:

  • ein- und zweijährige Pflanzen wie der Natternkopf

  • Stauden wie Beinwell oder Gilbweiderich

  • Zwiebel- und Knollengewächse wie das Schneeglöckchen

  • Sträucher wie Deutzie oder Kornelkirsche

  • Bäume wie die Salweide

Außerdem benötigen Wildbienen Baumaterial, wie Lehm und Harz.

P. D.

Weitere Tipps zum praktischen Artenschutz

Gartenwebsite des Verbands Wohneigentum www.gartenberatung.de

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