Neue Vorschriften für Schornsteine ab 2022 Bestandsanlagen sind von der Neuregelung ausgenommen.

Mithilfe höher angebrachter Schornsteine soll die Luftverschmutzung eingedämmt werden. Der Bundesrat hat der entsprechenden Änderung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV zugestimmt.

Schornstein mit Weihnachtsmann
Einfacher wird es nicht – demnächst müssen Weihnachtsmänner noch höher hinaus.   © PantherMedia/olly18

Ab 2022 soll im Umfeld von Festbrennstofffeuerungen wie Pelletheizungen, Kachelöfen und Kaminen die Belastung der Außenluft mit gesundheitsgefährdenden Luftschadstoffen verringert werden. Bestandsanlagen sind von der Neuregelung ausgenommen.

Die Abgase sollen durch höhere Schornsteine direkt in die freie Luftströmung abgegeben werden, damit sie die Gesundheit der Menschen nicht beeinträchtigen. Die Austrittsöffnung neu errichteter Schornsteine von Festbrennstofffeuerungen muss demnach künftig am Dachfirst, dem höchsten Punkt des Hauses, angebracht werden. Diesen Punkt muss der Schornstein außerdem um mindestens 40 cm überragen.

Die Regelung betrifft ausschließlich neue Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe mit einer Leistung von weniger als einem Megawatt Feuerungswärmeleistung, die nach Inkrafttreten der Verordnung errichtet werden. Für Bestandsanlagen ändert sich nichts.

Katrin Ahmerkamp