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Energieausweis für Bestandsbauten unter Dach und FachVerband Wohneigentum e.V. vermisst die Wahlfreiheit

Bonn, 25. April 2007. Endlich besteht Klarheit beim Energieausweis für Bestandsbauten. Sehr glücklich ist Alfons Löseke, Präsident des Verbands Wohneigentum, damit allerdings nicht: „Uns fehlt die volle Wahlfreiheit bezüglich der Art und Weise der Energieverbrauchsberechnung. Mit dem Zwang zum teuren bedarfsorientierten Ausweis wird noch kein Kilowatt Energie gespart.“

Die Pflicht, den aufwendigeren Bedarfsausweis ausstellen zu lassen, betrifft Wohngebäude bis zu vier Wohneinheiten, die vor 1978 errichtet wurden. Laut einer Erhebung von LBS Research sind rund dreiviertel aller Wohnungen bzw. Eigenheime (Eigentum und Mietwohnungen) in Deutschland älter als 30 Jahre. Bei den hiervon zirka 42 Prozent von selbstnutzenden Wohneigentümern unterhaltenen Immobilien dürfte das Verhältnis von Bauten vor zu Bauten nach 1978 ähnlich verteilt sein. Das heißt im Falle des Verkaufs oder der Vermietung u.ä. wären dreiviertel der Wohneigentümer verpflichtet, einen Bedarfsausweis ausstellen zu lassen.

„Wir haben wiederholt gefordert, den Energieausweis als echtes Hilfsinstrument für Hauseigentümer auszugestalten und eine kostengünstige, unbürokratische Variante anzubieten“, betonte Löseke, Präsident des Verbands Wohneigentum, dem mit über 350.000 Mitgliedern größten Verband selbstnutzender Wohneigentümer bundesweit. Bei einem umfassenden Wahlrecht zwischen Verbrauchsausweis und ingenieurtechnischem Ausweis hätte sich auf dem Wohnungsmarkt entscheiden können, was Käufer und Mieter für zuverlässig halten. Die angebliche Objektivität der Bedarfswertberechnung auf Basis von Erfahrungswerten und Pauschalierungen wird scheitern.

Unabhängig vom Energieausweiszwang hat der Wohneigentümer ein hohes Eigeninteresse, möglichst wenig Energie zu verbrauchen und darüber hinaus den Wert seiner Immobilie durch entsprechende Modernisierung zu erhalten. Der Verband Wohneigentum fordert, hier großzügig zu fördern, bewährte Programme auszubauen und vor allem auch kleinere energetische Maßnahmen besser zu fördern.

V.i.S.d.P. Manfred Rosenthal, Verband Wohneigentum e.V.

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