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Klimaschutz im Wohneigentum muss finanzierbar seinVerband Wohneigentum e.V. fordert Augenmaß bei Auflagen und mehr Fördermittel

Bonn, 16. August 2007. In wenigen Tagen wird sich das Bundeskabinett auf der Klausurtagung in Meseberg mit dem Klimaschutzprogramm befassen. Die Eckpunkte, die von Bundesumweltminister Siegmar Gabriel und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos vorgelegt werden, beziehen unter anderem den Energieverbrauch und die Nutzung erneuerbarer Energien im Wohnungsbestand ein. „Wir stellen uns als Wohneigentümer selbstverständlich den Notwendigkeiten im Klimaschutz“, betont Alfons Löseke, Präsident des Verbands Wohneigentum, vormals Deutscher Siedlerbund. „Finanzielle Förderungen und angemessene Übergangsregelungen sind bei der Umsetzung aber unabdingbar“ fordert der Präsident des mit über 350.000 Mitgliedsfamilien bundesweit größten Verbands für selbstnutzende Wohneigentümer.

Für den Erfolg des Klimaprojekts sei es unerlässlich, die Bürger nicht mit unzumutbaren und letztlich undurchführbaren Auflagen zu konfrontieren. Bei Neubauten ist die Umsetzung energetischer Vorgaben bezogen auf die Gesamtkosten eines Neubaus vielleicht noch besser einzuplanen. Eine Verteuerung des selbstgenutzten Wohneigentums ist gleichwohl problematisch. Gerade junge Familien, die noch knapp kalkulieren müssen und teilweise in Selbsthilfe bauen, müssen wieder stärker unterstützt werden.

Für Eigentümer oder Käufer von Bestandsgebäuden stellt die Realisation von Klimaschutzauflagen noch größere Anforderungen. Es ist nicht mit dem Austausch von Heizungsanlagen getan, wenn das System tauglich sein soll, zu einem bestimmten Prozentsatz neben konventionellen auch erneuerbare Energieträger zu nutzen. Das Haus wird zur Baustelle, da Solarenergie oder Holzpelletanlagen andere technische Voraussetzungen haben als Gaszentralheizungen.

„Die energetische Umrüstung des Hauses bewegt sich in einer anderen Größenordnung als ein Staubfilter fürs Auto!“ stellt Löseke fest. Zu berücksichtigen sei, dass Eigentümer von selbst genutztem Wohneigentum die gesamten zusätzlichen Investitionskosten selbst aufbringen müssen, ohne sie etwa auf Mieter abwälzen oder steuerlich lohnend absetzen zu können. Neben dem Fordern des Staates müsse das Fördern stehen. Statt einen Investitionszwang einzuführen, solle die Regierung schon in dieser Phase der Gesetzesvorbereitung die bisherigen Förderungen auf ihren Erfolg prüfen und die besten Ansätze verstärken. Neben der Verbilligung von Kreditenzählen hierzu die direkten Zuschüsse zu klimafreundlichen Umbaumaßnahmen, so der Präsident der Wohneigentümer.

V.i.S.d.P. Manfred Rosenthal, Verband Wohneigentum e.V.

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