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Familien und Gemeinsinn fördern

Bonn/Düsseldorf, 9. Oktober 2007. Die familienpolitische Bedeutung des Wohneigentums wird das Leitthema auf dem Bundesverbandstag des Verbands Wohneigentum am 13. Oktober 2007 in Düsseldorf sein. Erbschaftsteuer und Einbeziehung des selbstgenutzten Wohneigentums in die private Altersvorsorge gehören zu den politischen Rahmenbedingungen für den Erwerb und Erhalt des Eigenheims – beides ist in der Regierungskoalition noch umstritten. Der Verband Wohneigentum fordert Regelungen, die den Familien Planungssicherheit für die Zukunft gewährleisten.

Das Hauptreferat wird Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, halten, die nicht das erste Mal beim Verband Wohneigentum, dem mit über 350.000 Mitgliedsfamilien bundesweit größten Verband selbstnutzender Wohneigentümer, zu Gast ist. Den wohnungspolitischen Ansatz des Landes Nordrhein-Westfalen wird Günter Kozlowski, Staatssekretär für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vorstellen. Er wird auf die wohnungsbaupolitischen Schwerpunkte der Landesregierung Nordrhein-Westfalens eingehen. Aus Sicht der Kommune hält Joachim Erwin, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, sein Grußwort.

Verbandspräsident Alfons Löseke, ehemals MdL NRW, betont bereits vor der Tagung: „Das Familienheim ist kein anonymes Wirtschaftsobjekt, sondern ein besonderes Gut. Die Bauherren wollen mit ihrer Familie selbstbestimmt wohnen. Sie wollen dieses Wohnen nach eigenem Bedarf gestalten. Und sie wollen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen.“ Daraus ergeben sich aktuelle Forderungen an die Politik.

Anders als alle anderen Geldanlagen dient das selbstgenutzte Wohneigentum schon während des Abbezahlens von Krediten der unmittelbaren Lebensführung im Alltag. Zugleich zählt es zu den beliebtesten Formen der privaten Altersvorsorge. Die Eigenheimzulage wurde zum 31.12.2005 gestrichen, die Einbeziehung des Eigenheims in die Altersvorsorge sollte zum 1.1.2007 in Kraft treten. Dies ist nicht geschehen. Es ist höchste Zeit, das ein unbürokratisches, effektives Förderungsmodell, das heißt eines ohne nachgelagerte Besteuerung, verabschiedet wird. Ausdrücklich begrüßt der Verband Wohneigentum den Vorstoß der CDU Ende September, endlich zu einem Ergebnis zu kommen.

Ebenso dringend ist eine faire, nachvollziehbare Erbschaftsteuer. Der Erblasser will sein Eigenheim zumeist seinen Kindern oder Enkeln in „treue Hände“ übergeben. Diese Aussicht ist im übrigen eine nicht zu unterschätzende Motivation, solches Familienvermögen überhaupt zu bilden. Daher ist das selbstgenutzte und künftig vom Erben genutzte Wohneigentum unabhängig vom Wert aus der Besteuerung herauszunehmen. Dies forderte auch Präsident Löseke gegenüber Bundeskanzlerin Merkel: „Der Wert der gemeinsamen Familienleistung für das selbstgenutzte Wohneigentum, das auch als Altersvorsorge eine große Rolle spielt, muss an die künftige Generation steuerfrei weitergegeben werden.“

V.i.S.d.P. Manfred Rosenthal, Verband Wohneigentum e.V.

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