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Wohneigentum ist familiengerecht

Bonn/Düsseldorf, 13. Oktober 2007. Vor über 250 Teilnehmern forderte Alfons Löseke, Präsident des Verbands Wohneigentum, die Politiker auf, die Wohnungspolitik auch als Familienpolitik zu begreifen und danach zu handeln. Er stellte die Thesen des Verbandes ausführlich vor. Hierin fordert der Verband Erleichterungen für den selbstnutzenden Wohneigentümer und wehrt neue Auflagen, die zu Zwangsinvestitionen führen, unumwunden ab. Auf dem Bundesverbandstag am 13. Oktober 2007 in Düsseldorf saßen neben Frau Parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth vom Bundesbauministerium, Herrn Staatssekretär Günter Kozlowski vom Bauministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und Herrn Oberbürgermeister Joachim Erwin, weitere Vertreter aus Politik und Verbänden in den Reihen der Gäste.

Im Hauptreferat betonte Karin Roth die Bedeutung des Eigenheims für die junge Familie wie für die älteren Hausbesitzer. Sie erinnerte an die Wohnungsnot nach dem Krieg und den Aufbauwillen der Menschen. In diesem Zusammenhang dankte sie dem Verband Wohneigentum, vormals Deutscher Siedlerbund, für seine langjährige Arbeit, mit der er die Bauwilligen unterstützt. Die Frage, die Frau Roth stellte: „Wie gehen wir mit Änderungen um?“ bezog sie vor allem auf die heute aktuelle Herausforderung „Klimaschutz“. Sie stellte die von der Regierungskoalition angekündigten Auflagen für Bauherren und Eigenheimbesitzer vor. Insbesondere die Siedlungen der 50er, 60er und 70er Jahre seien energetisch nachzurüsten. Dies diene der Erfüllung internationaler Verpflichtungen Deutschlands im Klimaschutz und erhalte zugleich den Wert der Immobilie.

In seinem Schlusswort fragte Präsident Löseke: „Wer soll das bezahlen?“ Eine Sanierung im Sinne der Regierung erfordere schnell einen fünfstelligen Betrag. Er erinnerte an die junge Familie, die meist Kredite abbezahlen müsse. Der Erwerb von Wohneigentum würde noch teuerer als er – auch wegen zahlreicher Steuern und Abgaben – ohnehin schon sei. Und die Rentner würden sich oft schwer tun, solche Beträge flüssig zu machen. Eine Neuverschuldung in diesem Alter, in dem man eigentlich die Früchte des mietfreien Wohnens genießen wolle, stoße auf großen Widerstand. Eine Amortisierung der teuren Maßnahmen brauche zudem einige Jahre.

Günter Kozlowski hatte in seinem Grußwort zuvor auf das Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen hingewiesen. Wohneigentümer würden sich langfristig in der Kommune, in der sie wohnen, engagieren. Dies trage zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Kozlowski dankte dem Verband Wohneigentum und ganz persönlich Alfons Löseke, ehemals Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen, für den ehrenamtlichen Einsatz zugunsten der Eigenheimer. Der Präsident, der aus Altersgründen auf der anschließenden Delegiertenversammlung nach achtjähriger Amtsinhaberschaft nicht zur Wiederwahl antrat, habe ein Beispiel für bürgerschaftliches Engagement gegeben.

Nach dem wohnungspolitischen Schwerpunkt des Bundesverbandstags wurde auf der internen Sitzung ein neues Präsidium gewählt. Es erfolgte eine Verjüngung des Vorstands: vier der sieben Mitglieder kamen neu hinzu.

Gewählt wurden:

  • Hans Rauch (Baden-Württemberg) als Präsident,

  • Siegmund Schauer (Bayern) als erster Vizepräsident,

  • Peter Wegner (Niedersachsen) als zweiter Vizepräsident,

  • Dr. Heinz Engelhaupt (Schleswig-Holstein) als Bundesschatzmeister sowie

  • Siegfried Berger (Brandenburg),

  • Manfred Jost (Saarland) und

  • Wolfgang Szubin (Nordrhein-Westfalen).

V.i.S.d.P. Manfred Rosenthal, Verband Wohneigentum e.V.

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