Logo des Verband Wohneigentum e.V.

Verband Wohneigentum e.V.

Verband Wohneigentum:

Springen sie direkt:

Verband Wohneigentum e.V.

… der bundesweit größte Verband für selbstnutzende Wohneigentümer

Folgen Sie uns auf

Zusätzliche Informationen

Unser Service:

TelefonsymbolInfo-Telefon für Mitglieder




Zeitschrift für Haus- und Garteneigentümer


Zum Seitenanfang

Seiteninhalt

Blühende PartnerschaftSeit über 50 Jahren gute Beziehungen zum Verband Wohneigentum

1. März 2009
Sie ist der älteste Gartenbauverein Deutschlands: die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG). Seit über 50 Jahren ist der Verband Wohneigentum dort Mitglied. Verstärkt wurde diese „florierende“ Kooperation im Oktober 2008 durch die Wahl von Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum, ins Präsidium der DGG. Ein guter Grund, unseren Lesern diese traditionsreiche Gesellschaft vorzustellen.

© C Mainau GmbH

1822 in Berlin als „Verein zur Beförderung des Gartenbaus im Preußischen Staate“ gegründet, war es von Anfang an erklärtes Ziel, nicht nur „Fachleuten“ wie Gärtnern, sondern auch dem Bürgertum die Freuden des Gartenbaus und der Gartenkultur durch umfassende Information nahe zu bringen. Namhafte Mitglieder der ersten Jahre waren unter anderem die herausragenden Wissenschaftler Alexander und Wilhelm von Humboldt, der Industrielle Werner von Siemens und der bekannte klassizistische Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné, der als Vorstandsmitglied die Arbeit des Vereins stark beeinflusste.

Für Mensch und Natur
Den Namen „Deutsche Gartenbau-Gesellschaft“ erhielt der Verein erst 1910. Durch die beiden Weltkriege kam dessen Aktivität allerdings fast zum Erliegen. Nach dem 2. Weltkrieg begann die Arbeit der DGG zuerst in West-Berlin, bevor sie sich 1955 auf das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ausdehnte. Dank Graf Lennart Bernadotte, der mit der Wiedergründung im Jahre 1955 die Präsidentschaft übernahm, entwickelte die DGG durch Tatkraft und Ideenreichtum schnell wieder neues Leben. Auch entstanden in dieser Zeit starke Berührungspunkte zum Verband Wohneigentum. Der Hauptfachberater und Schriftleiter des Deutschen Siedlerbundes, wie sich der Verband Wohneigentum bis 2005 nannte, Dipl.-Gartenbauinspektor Horst Hammler, wechselte 1957 als Geschäftsführer zur Deutschen Gartenbau-Gesellschaft und überahm diese Aufgabe bis zum 31.1.1977.

Unter der Federführung von Graf Lennart Bernadotte stand die Arbeit der Gesellschaft fortan unter dem Motto „Gärtnern um des Menschen willen“. 1961 initiierte er den Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ und verkündete die „Grüne Charta von der Mainau“ – ein wegweisendes Manifest für den Natur- und Landschaftsschutz in Deutschland. Die Charta wurde unter anderem vom damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke unterzeichnet. In dieser Zeit entwickelte sich auch die Blumeninsel Mainau, die seit 1932 den Sitz der Grafenfamilie beherbergt, zum Aushängeschild der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft.

1982 übernahm Graf Bernadottes Ehefrau, Gräfin Sonja Bernadotte, die Präsidentschaft der DGG. Der von ihr erweiterte Leitgedanke der Gesellschaft lautete „Gärtnern um des Menschen und der Natur willen“. Wie zuvor ihr Gatte setzte auch die Gräfin bis zu ihrem Tod im Oktober 2008 auf vielfältige kreative „Werkzeuge“ zur größeren Verbreitung des Freizeitgartenbaus. Seit Ihrer Präsidentschaft unterstützt die DGG zum Beispiel die Schaffung von Gartenkulturpfaden, die den Einklang von Mensch und Natur stärken und die Wichtigkeit der Flora für die Lebensqualität verdeutlichen sollen.

Agenda 21
Die Idee des Gartenkulturpfads ist ein Projekt, das die DGG als wesentlichen Bestandteil der Lokalen Agenda 21 ins Leben rief. Diese Agenda ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, das 1992 auf der „Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen“ (UNCED) in Rio de Janeiro beschlossenen wurde. Im Mittelpunkt der Agenda 21 steht vor allem der Gedanke der Nachhaltigkeit. Diesem Ziel schloss sich auch der Verband Wohneigentum an. Hans Rauch, damals bereits Präsidiumsmitglied, formulierte im Jahre 1999 Grundsätze aus der Sicht der Eigentümer von Haus und Garten. Schnittmengen zwischen den Interessen der DGG und des Verbands Wohneigentum sind unter anderem die Aspekte „Schutz und Förderung der menschlichen Gesundheit“ und „Erhalt der biologischen Vielfalt“.

Die DGG heute
Eine Hauptaufgabe der DGG ist die Stärkung des Gedankens, Garten und Landschaft als Treffpunkt von Mensch und Natur zeitgemäß zu gestalten und dabei das ökologische Gleichgewicht zu halten. Aber auch das Heranführen der Jüngsten an das Gärtnern war und ist ein Anliegen der DGG, unter deren Schirmherrschaft 2002 die Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten gegründet wurde.

Seit Oktober 2008 steht nun Karl Zwermann, bis 2006 langjähriger Präsident des Zentralverbands Gartenbau, der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft vor. Ganz im Sinne des DGG-Mottos versteht sich der 68-jährige als ein Mann, der seinen Mitmenschen dienen möchte. Der aus Usingen-Wernborn im Taunus stammende Zwermann folgt dem Bestreben seiner engagierten Amtsvorgängerin, die DGG als Dachverband im deutschen Freizeitgartenbau zu etablieren. Ihm zur Seite stehen 21 Gleichgesinnte im DGG-Präsidium, dem neben Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum, weitere erfahrene Experten aus den Bereichen Naturschutz, Gartenbau, Landwirtschaft und Kultur angehören. Durch die Mitgliedschaft von Gräfin Bettina Bernadotte, Geschäftsführerin der Mainau GmbH, setzt sich die von ihren Eltern begonnene Familientradition auch im gegenwärtigen Präsidium fort.

Bürgerschaftliches Engagement
Auf dem Programm der DGG stehen in diesem Jahr unter anderem die Tagungsreihe „Wege zur Naturerziehung – in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder – sowie eine Überarbeitung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Laut DGG-Präsident Karl Zwermann soll der Fokus deutlicher auf die „Wohlfahrtswirkung des Gartens und das bürgerschaftliche Engagement in den Dörfern und Gemeinden“ gerichtet werden. Ein Interesse, das der Verband Wohneigentum nur unterstützen kann, da er sich ebenfalls uneingeschränkt für die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und eine verbesserte Lebensqualität durch die Nutzung des Gartens als Erholungsraum für die ganze Familie einsetzt.

Kh

zurück     oben     drucken
Seite teilen

Zum Seitenanfang


Fusszeile

Copyright 2019 Verband Wohneigentum e.V. | Datenschutzerklärung | Haftungshinweise

Zum Seitenanfang