Logo des Verband Wohneigentum e.V.

Verband Wohneigentum e.V.

Verband Wohneigentum:

Springen sie direkt:

Verband Wohneigentum e.V.

… der bundesweit größte Verband für selbstnutzende Wohneigentümer

Folgen Sie uns auf

Zusätzliche Informationen

Unser Service:

TelefonsymbolInfo-Telefon für Mitglieder




Zeitschrift für Haus- und Garteneigentümer


Zum Seitenanfang

Seiteninhalt

Forderungen an künftige Regierung: Wohneigentum weiterentwickelnVerband Wohneigentum e.V. erwartet von Koalition sozialen Gestaltungsrahmen für selbstgenutztes Wohneigentum

Bonn, 2. Oktober 2009. Vor Beginn der Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und FDP fordern der Verband Wohneigentum e.V. und der Bundesverband Deutscher Siedler und Eigenheimer e.V. von der künftigen Bundesregierung mehr Unterstützung für Familien, die Wohneigentum bauen, erwerben, durch Modernisierung erhalten und als Altersvorsorge planen. Die Verbände, die bundesweit eine halbe Million Familien vertreten, erwarten entsprechend den Wahlaussagen der Koalitionsparteien Taten zugunsten des Wohneigentums.

Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum: "Wichtig für die selbstnutzenden Wohneigentümer sind die Planungssicherheit, steuerliche Entlastung sowie Förderung des familienfreundlichen Wohnens und der Altersvorsorge."

Planungssicherheit

In der Energie- und Klimaschutzpolitik sind nach Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 am 1.Oktober 2009 zunächst die Auswirkungen abzuwarten und zu analysieren. Bevor weitere Verschärfungen in der schon angekündigten EnEV 2012 erfolgen, muss die Effizienz der jetzigen Maßnahmen über einen ausreichenden Zeitraum hinweg evaluiert werden. Die tatsächliche Umsetzung von Maßnahmen, ihre Qualität, insbesondere die Reduzierung von Baumängeln gerade in diesem Bereich, und schließlich die Frage, ob der theoretisch erwartete Klimaschutzeffekt eintritt bedürfen sorgfältiger Evaluation. Wer nach heute gültigen Kriterien seinen Neubau oder die Modernisierung seines Hauses plant, muss sich sicher sein, was energetische Auflage ist und welche zusätzliche Klimaschutzmaßnahme finanziell bezuschusst wird. Klimaschutz muss bezahlbar bleiben.

Steuerliche Entlastung

Modernisierung und Wohnwerterhalt müssen stärker unterstützt werden. Die steuerliche Absetzbarkeit von Investitionen ins selbstgenutzte Wohneigentum muss ausgebaut werden, so beispielsweise die Ausweitung der Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen. Die Minderung der Mehrwertsteuer auf Modernisierungsleistungen sollte angesichts der Tatsache, dass Rentnerhaushalte mit geringem Einkommen nicht von der Einkommensteuerminderung profitieren, kein Tabu sein. Schließlich gehört die Erbschaftsteuer bezüglich des selbstgenutzten Wohneigentums auf den Prüfstand: Freibeträge, Steuerklassen und der maßgebliche Verwandtschaftsgrad sind zu überdenken.

Förderung

Das Eigenheimrentengesetz ist als Förderinstrument zu prüfen und zumindest auszuweiten, sowohl für den Erwerb, aber auch im Hinblick auf eine nachhaltige energetische und barrierearme Modernisierung. Ein Baukindergeld würde zusätzlich jungen Familien den Erwerb eines Eigenheims erleichtern und Kindern ein gutes Wohnumfeld verschaffen.

"Damit Förderungen des selbstgenutzten Wohneigentums besser greifen, müssen sie künftig mehr aufeinander abgestimmt, unbürokratischer organisiert und sozial ausgewogen sein. Für die Zukunftsaufgabe der Wohneigentums-, Siedlungs- und Stadtentwicklung muss deshalb ein eigenständiges Bundesbauministerium zuständig sein", betont Wohneigentümer-Präsident Hans Rauch.

V.i.S.d.P. Petra Uertz, Verband Wohneigentum e.V.

zurück     oben     drucken
Seite teilen

Zum Seitenanfang


Fusszeile

Copyright 2019 Verband Wohneigentum e.V. | Datenschutzerklärung | Haftungshinweise

Zum Seitenanfang