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Am falschen Ende gespartKreditanstalt für Wiederaufbau baut bei der energetischen Sanierung ab

Bonn, 17. August 2010. Mit einem Vorlauf von 14 Tagen stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Förderungen der Einzelmaßnahmen im Programm "Energetisch Sanieren" ein. „Vor allem der ersatzlose Wegfall der Zuschüsse für Einzelmaßnahmen trifft an erster Stelle die selbstnutzenden Wohneigentümer. Eine Werbung für Klimaschutzmaßnahmen ist das nicht“, so Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum e.V.

Die Auswirkungen des Sparpakets haben nicht lange auf sich warten lassen. Das Streichen der Förderung von Einzelmaßnahmen, die erst im April 2009 in das Programm "Energetisch Sanieren" (Nr. 152/430) aufgenommen wurde, bedeutet einen Rückschritt für das große politische Ziel des Klimaschutzes. Aus Erfahrung, gestützt durch eine repräsentative Umfrage, weiß der Verband Wohneigentum als bundesweit größter Verband der selbstnutzenden Wohneigentümer, dass der Sanierungswille bei den Hausbesitzern durch unbürokratische Zuschuss-Modelle am effektivsten gestärkt wird.

Die Hemmung, in die energetische Sanierung des Bestands zu investieren, können am ehesten durch einfache, nicht einmal sehr umfangreiche Förderungen überwunden werden. Denn diejenigen, die den Aufwand einer Sanierung – das heißt die Planung, Finanzierung und die Baustelle im Haus – auf sich nehmen, finanzieren den Großteil durch Erspartes und vermeiden Darlehen. „Die Abneigung gegen den Aufwand ist groß. Wenn ein dauerhafter Wandel im Bewusstsein für Energieeinsparung und Klimaschutz erreicht werden soll, muss die Regierung den Leuten das schmackhaft machen“, fordert Präsident Rauch. Auch weil die Amortisation der Modernisierungskosten oft erst in 20 Jahren zu erwarten ist, ein Zeitpunkt an dem die nächste Modernisierung ansteht, ist es für viele vor allem der älteren Eigenheimbesitzer unattraktiv, sich mit Krediten zu belasten. Dies gilt nun umso mehr als auch die Kredit-Konditionen verschlechtert wurden, indem statt des bisherigen Programms eine nur noch allgemeine und das heißt verschlechterte Förderung im Programm "Wohnraum Modernisieren" (Nr. 141) möglich ist.

Das einzig Positive ist der Erhalt des Zuschusses für Baubegleitung (Nr. 431), der die wichtige Aufgabe hat, den Auftraggeber fachlich zu beraten und zu unterstützen. Der Verband Wohneigentum begrüßt dies, setzt sich aber nicht nur für den Erhalt dieses Angebots ein, sondern für eine Verstärkung der Beratung für den Werterhalt des Bestands. Im übrigen ist zu wiederholen, dass sich die Einschnitte in die Förderprogramme auf die Investitionsbereitschaft negativ auswirken werden und insbesondere die Planungsunsicherheit aufgrund der kurzfristigen Verschlechterungen und Umstellungen wieder zunehmen wird.

V.i.S.d.P. Petra Uertz, Verband Wohneigentum e.V.

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