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vzbv und DSB wollen Absicherung der privaten Bauherren verbessern"Anteil privaten Wohneigentums ist zu niedrig"

5. Juni 2003
Der Deutsche Siedlerbund ist neues Mitglied im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Der Siedlerbund ist mit bundesweit 370.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung derjenigen, die in den eigenen vier Wänden leben oder sich dieses Ziel gesteckt haben. Mit dem Beitritt stärkt der vzbv seine Rolle als Dachverband der deutschen Verbraucherorganisationen.

„Gemeinsam mit dem Siedlerbund wollen wir einen besseren Verbraucherschutz auch für diejenigen durchsetzen, die ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen“, sagte vzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller. Sie nannte es ein zentrales sozialpolitisches Ziel , den im europäischen Vergleich in Deutschland besonders niedrigen Anteil selbstgenutzten Wohneigentums zu steigern.

In Deutschland ist der Anteil der Verbraucher, die in den eigenen vier Wänden leben, mit 41 Prozent sehr gering. Im europäischen Vergleich gibt es nur in der Schweiz noch weniger Eigenheimbesitzer. Der Bau oder Erwerb einer Eigentumswohnung oder eines Eigenheims ist gerade in Deutschland mit vielen Hürden verbunden. So ist beispielsweise jeder fünfte private Bauherr von Firmenpleiten betroffen. Die unzureichende Absicherung privater Bauherren gegen Unternehmensinsolvenzen führt für viele Verbraucher zu hohen Kosten bis hin zu existenzbedrohender Verschuldung. Ein weiteres Problem stellt die Intransparenz und Lückenhaftigkeit von Baubeschreibungen dar. „Die Politik darf über die zu geringe Zahl von Eigenheimbesitzern in Deutschland nicht nur jammern, sondern muss auch erkennen, dass das mit einem mangelhaften Verbraucherschutz zu tun hat“, so vzbv-Vorstand Müller. „Wer will, dass die Verbraucher mehr für die private Altersvorsorge tun, muss dringend den Bauherrenschutz verbessern und Markttransparenz durchsetzen.“

Auch die politischen Rahmenbedingungen für Bauherren und Eigenheimbesitzer werden in Deutschland immer schwieriger: Steigende Abgaben, bürokratische Hindernisse und politische Unsicherheiten bei der Eigenheimzulage erschweren Erwerb und Erhalt von Wohneigentum. „Gerade junge Familien mit Kindern brauchen Hilfe und Schutz, wenn sie in eigenen vier Wänden wohnen wollen“, so DSB-Präsident Alfons Löseke.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband ist der Dachverband der deutschen Verbraucherorganisationen. Mit dem Deutschen Siedlerbund – Gesamtverband für Haus- und Wohneigentum (DSB)- gehören dem vzbv neben den 16 Verbraucherzentralen der Länder nun 22 weitere Verbraucherverbände an. Der vor knapp 70 Jahren gegründete DSB tritt für die Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums ein.

  • Weitere Informationen erhalten Sie von:

    • Carel Mohn, Pressesprecher vzbv

presse@vzbv.de

    • Edeltraud Reitzer, Stellv. Bundesgeschäftsführerin DSB

dsb@siedlerbund.de

  • Link zum Verbraucherzentrale Bundesverband

http://www.vzbv.de

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