Energetische AltbausanierungDarlehen und Zuschüsse

Größter Block bei den Nebenkosten sind die Aufwendungen für Heizung und Warmwasser. Mangelnde Dämmung und veraltete Heizanlagen tragen einen erheblichen Teil dazu bei. Um dieses Problem gründlich und langfristig zu lösen, hilft eine energetische Sanierung der Wohnimmobilie. Damit die verbundenen Kosten den Bauherren aber nicht über den Kopf wachsen, steht die KfW mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen bereit.

Das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ bietet – je nach erreichtem Standard nach Abschluss der Sanierung – Förderbedingungen für Einzelmaßnahmen/ Maßnahmenkombinationen sowie die KfW-Effizienzhäuser. Dabei gilt: Je effektiver die Sanierung, desto umfangreicher die Förderung.

Es gelten folgende Förderstufen: KfW-Effizienzhaus 115, KfW-Effizienzhaus 100, KfW-Effizienzhaus 85, KfW-Effizienzhaus 70 und KfW-Effizienzhaus 55. Die Ziffer gibt jeweils an, wie hoch der Primärenergiebedarf nach Abschluss der Sanierung maximal sein darf, verglichen mit einem Referenzgebäude gemäß EnEV 2009.

Gefördert wird in zwei Varianten: Zinsverbilligte Kredite mit Tilgungszuschuss können alle Träger von Investitionsmaßnahmen – Privatpersonen, Unternehmen und Körperschaften – beantragen. Eigentümer und Ersterwerber von Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäusern können – soweit es sich um natürliche Personen handelt – statt eines Darlehens auch einen Investitionszuschuss beantragen.

Eine Sonderförderung mit Zuschüssen für Baubegleitung ist auch weiterhin verfügbar. Anträge müssen wie üblich über Hausbanken gestellt werden. Zuschüsse werden direkt bei der KfW beantragt. Einzelheiten unter www.kfw.de.

KfW Bankengruppe