Gemeinsamkeit stärkenBundesvorstand tagt in Koblenz

Der Bundesvorstand, der als Leitungsgremium des Verbands Wohneigentum e.V. zweimal jährlich zusammentritt, hatte im Mai 2011 ein besonderes Programm zu absolvieren. Erkenntnisse über die Entwicklungsmöglichkeiten von Siedlungen und Gemeinschaften bildeten den verbandspolitischen Schwerpunkt, Beratung zum künftigen Corporate Design folgten tags darauf.

Intensiv diskutiert wurden die vier verschiedenen Vorschläge für das zukünftige Corporate Design des Verbands Wohneigentum.   © Verband Wohneigentum
Im Rahmen der Bundesgartenschau in Koblenz wurden auf dem Tag des Wohneigentums des Landesverbands Rheinland-Pfalz am 20. Mai 2011 die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Wohneigentum für Generationen – Siedlungen zukunftsfähig gestalten und entwickeln“ vorgestellt. Die Möglichkeiten gewachsener Siedlungen mit mehrheitlich älteren Bewohnern, aktiv ihr soziales Leben zu gestalten und mit kleinen und größeren Maßnahmen ihr Umfeld zu verbessern, sind beispielhaft. Lesen Sie hierzu bitte auch den Artikel Zukunftsfähiges Wohnen .

Gemeinsamer Auftritt

Am zweiten Sitzungstag widmete sich das Gremium hauptsächlich der gemeinsamen Arbeit, das hieß diesmal auch des einheitlichen Erscheinungsbildes. Vor einem Jahr wurde der Arbeitskreis Zukunft neu einberufen, um unter anderem Vorschläge für eine gemeinsame Präsentation des Verbands zusammenzustellen. Ziel ist es, sich als einheitlicher Verband zu zeigen. In der gesamten Bundesrepublik soll die Wiedererkennbarkeit auf einen Blick gesichert werden. Eine große Klammer ist bereits der Internetauftritt. Da die meisten Landesverbände und sehr viele Gemeinschaften am Redaktionssystem des Bundesverbands teilnehmen, sind hier die „Familienbande“ der Mitgliedsverbände sichtbar. Dies soll nun auf alle Materialien, einschließlich Geschäftspapiere, Plakate, Broschüren usw., ausgedehnt werden. Zur Auswahl standen vier gestalterische Richtungen. Das bisherige Design des Bundesverbands, die Weiterentwicklung durch den Landesverband Baden-Württemberg, die Neu­schöpfung des Landesverbands Niedersachsen und die Modifikation der ersten beiden Designs durch den Landesverband Nordrhein-Westfalen.

Nach plastischer Präsentation der Alternativen, wurde offen diskutiert und schließlich abgestimmt. Mit übergroßer Mehrheit sprach sich der Bundesvorstand für die Übernahme des Vorschlags aus Nordrhein-Westfalen aus. Den Landesverbänden wurde zugleich empfohlen, sich dem neuen Bundesverbandsdesign möglichst zügig anzuschließen. Vorteil: Entwicklung gemeinsamer Informations- und Werbemittel, Kostensenkung sowie Unterstützung der Gemeinschaften durch allgemein zugängliche und vor allem professionelle Muster für den eigenen Bedarf. Nun soll eine „Mustermappe“ entstehen, die den Landesverbänden und damit allen Untergliederungen kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Weiterer Punkt der Verbandsentwicklung ist der Entwurf eines so genannten Leitbildes, der bereits in den Landesverbänden diskutiert und in der nächsten Ausgabe von Familienheim und Garten vorgestellt wird. Daran angelehnt sind Verbesserungen des Leistungsangebots und der Verbandsstruktur intensiv zu beraten.

Ue