Logo des Verband Wohneigentum e.V.

Verband Wohneigentum e.V.

Verband Wohneigentum:

Springen sie direkt:

Verband Wohneigentum e.V.

… der bundesweit größte Verband für selbstnutzende Wohneigentümer

Folgen Sie uns auf

Zusätzliche Informationen

Unser Service:

TelefonsymbolInfo-Telefon für Mitglieder




Zeitschrift für Haus- und Garteneigentümer


Zum Seitenanfang

Seiteninhalt

Beratung zahlt sich aus

Jedes Haus ist individuell – wie seine Bewohner. Energetische Sanierung kann daher nicht von der Stange gekauft werden. Wir empfehlen den Einsatz eines unabhängigen Energieberaters: Unabhängig vom Verkauf von Anlagentechnik, Dämmstoffen oder Baumaterialien, unabhängig von Provisionen der Anbieter.
Fragen Sie Ihren Landesverband des Verbands Wohneigentum nach Beratern, Kooperationspartnern oder weiterführenden Adressen. Sie können auch unseren Kooperationspartner Bauherren-Schutzbund e.V. ansprechen. Fachkompetente Energieberatung gibt es zwar nicht zum Nulltarif, doch wer dauerhaft Energiekosten sparen will, investiert in gute Beratung!

Was leistet ein Energieberater?

Ihre Jahresabrechnung für Heizung und Warmwasser ist weitaus höher ausgefallen als die des Nachbarn mit seinem sanierten Einfamilienhaus? Sie ärgern sich darüber und wollen den Ursachen auf die Spur kommen? Dann sollten Sie einen unabhängigen Energieberater zu Rate ziehen!

Komplexität betrachten

Ein unabhängiger Energieberater macht sich zunächst vor Ort ein genaues Bild vom energetischen Zustand des Gebäudes. Dazu gehört die Einschätzung des baulichen Zustandes des Hauses. Schon während der Besichtigung gibt es erste Hinweise auf vorhandene Problem- und Schwachstellen. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt werden Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dabei wird das Gebäude in seiner Komplexität betrachtet – von der Konstruktion über die Gebäudehülle bis hin zur Technik der Wärmeerzeugung, der Heizungsverteilung und Warmwasserbereitung. Nur einzelne Defizite zu benennen, reicht nicht.

Worauf kommt es an?

Thermografieaufnahmen werden gern genutzt, wenn vorhandene Bausubstanz analysiert und energetische Schwachstellen an Gebäuden offen gelegt werden sollen. © Bauherren-Schutzbund e.V.

Die Analyse sollte möglichst komplett vorgenommen werden. Unterstützend wirken Thermografiebilder und Luftdichtigkeitsmessungen. Dabei werden mit einer Wärmebildkamera kalte und warme Oberflächen des Hauses farblich unterschiedlich ausgewiesen. Diese Aufnahmen sollten nur in der kalten Jahreszeit gemacht werden, da hier die Temperaturunterschiede zwischen Außen und Innen am größten und somit am besten darstellbar sind. So können eventuell vorhandene Wärmebrücken am Dach oder der Fassade bereits am Display der Wärmebildkamera erkannt werden wie auch fehlende Dämmung zwischen Dachsparren oder ehemalige und vermauerte Fensteröffnungen in einer einheitlich überputzten Fassade. Thermografieaufnahmen können mit einer Luftdichtigkeitsmessung, einem so genannten Blower-Door-Test, kombiniert werden. Neben der Bestimmung der Luftwechselrate sind dadurch auch Leckagestellen am Haus zu ermitteln.

Beratungsbericht: Darauf ist zu achten

Die während des Ortstermins vom Bestandsgebäude ermittelten Kennwerte sind Basis für Berechnungen, die der Energieberater mit Hilfe umfangreicher Software durchführt und in einem Beratungsbericht zusammenfasst. Als Grundlage dienen die Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV2009) und die entsprechenden DIN Normen. Ergebnis der aufwändigen Berechnungen ist eine Bewertung des Gebäudes anhand des Primärenergiebedarfs und der Transmissionswärmeverluste. Der Beratungsbericht enthält Angaben zum Ist-Zustand, zu Sanierungsvarianten und Details einzelner Maßnahmen. Betrachtet werden auch Beheizung und Warmwasserbereitung inklusive der elektrischen Hilfsenergie.

Wünsche, Kosten, Nutzen

Wünsche und Vorstellungen der Bauherren zu geplanten Sanierungsmaßnahmen lassen sich auf Basis des Beratungsberichtes gut mit Wirtschaftlichkeits- und Kosten-Nutzen-Betrachtungen verbinden. Alles zusammen bildet eine solide Grundlage für zu treffenden Investitionsentscheidungen. In seinen Empfehlungen berücksichtigt der Energieberater, dass für die Energieeffizienz von Gebäuden ein ausgewogenes Verhältnis von Dämmung und Anlagentechnik erforderlich ist. Oft lassen sich Effizienzsteigerungen nur durch Verbesserungen der Anlagentechnik in Kombination mit erneuerbaren Energien erreichen. Vom Berater wird überprüft, ob der Einsatz von Solarthermie oder die Verfeuerung von Biomasse möglich sind.

Fördermittel nutzen

Der Energieberater weist auch auf KfW- oder BAFA-Förderprogramme hin und erklärt die praktische Umsetzung einzelner geförderter Maßnahmen und Maßnahmenpakete. Wenn Sie beispielsweise im Rahmen des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ eine geförderte Sanierung (Programmnummer: 151/152 Kredit / 430 Zuschuss) an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden zur energetischen Verbesserung durchführen, bedarf das der Begleitung und Kontrolle durch einen Energieberater. Qualifizierte Baubegleitung fördert die KfW (Programmnummer: 431 „Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung“) mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten für die Baubegleitung – maximal bis zu 2.000 Euro pro Vorhaben –, unabhängig von der Größe des Wohngebäudes. Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kann die Vor-Ort-Energieberatung mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss ab 300 € gefördert werden. Ein Energieausweis und Hinweise zu Stromeinsparungen können als zusätzliche Leistungen zu einer Energieberatung kostengünstig erstellt werden.

BSB

Praxis-Beispiel

Ein konkretes Beispiel für die Arbeit eines Energieberaters finden Sie auf der Website unseres Verbandsmagazins Familienheim und Garten in dem Artikel Lassen Sie sich beraten

Bauherren-Schutzbund

Mehr Informationen rund ums Bauen, Wohnen und Modernisieren: www.bsb-ev.de

zurück     oben     drucken
Seite teilen

Zum Seitenanfang


Fusszeile

Copyright 2019 Verband Wohneigentum e.V. | Datenschutzerklärung | Haftungshinweise

Zum Seitenanfang