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Politik darf Bestandsimmobilien nicht benachteiligenVerband Wohneigentum e.V. zur Änderung der Energieeinsparverordnung

Bonn, 16. November 2012. Am 19. November findet in Berlin eine Anhörung zur Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) statt, zu der auch der Verband Wohneigentum e.V. eingeladen ist. Diskutiert wird ein Entwurf zur Novellierung der EnEV, den das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Mitte Oktober vorgelegt hatte. In seiner Stellungnahme unterstützt der Verband Wohneigentum grundsätzlich das Ziel des Klimaschutzes. „Wir sehen aber auch Risiken beim derzeitigen Entwurf“, differenziert Verbandspräsident Hans Rauch.

Das Ziel der Energie- und damit CO2-Einsparung sowie die Richtung der gesetzlichen Vorgaben werden grundsätzlich vom Verband Wohneigentum mitgetragen. „Auch begrüßen wir, dass der Entwurf keine weiteren verschärfenden Maßnahmen bei Bestandsimmobilien vorsieht. Daran ist unbedingt festzuhalten“, so Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum.

Allerdings sollte klargestellt werden, dass eine nachträgliche energieeffiziente Sanierung von Bestandsgebäuden nicht durch überhöhte technische Vorgaben erschwert wird, wie es derzeit beispielsweise bei der Dämmung der Außenhülle der Fall ist. Eine Überlastung der Ausführenden wie Handwerker und Architekten durch ständig neue technische Anforderungen und gesetzliche Regulierungen ist zu vermeiden – nicht zuletzt, um Baumängeln vorzubeugen!

Auch müssen die gesteigerten baulichen und technischen Anforderungen an Sanierungen finanzierbar bleiben. Der Verband Wohneigentum fordert, dass die Wirtschaftlichkeit für den Bauherrn stärker bedacht und ihm die freie Wahl bei der eingesetzten Technik eingeräumt wird. „Überhöhte technische und finanzielle Anforderungen führen nur zu einer Sanierungsverweigerung und damit zur Verschlimmerung des sich bereits abzeichnenden Sanierungsstaus“, warnt Rauch.

Bei den komplexen Gebäudestandards, die seitens der Politik gefordert werden, wäre es stattdessen wichtig, die individuelle Beratung vor und während der Bau- und Sanierungsphase stärker zu fördern.

Die komplette Stellungnahme des Verbands Wohneigentum lesen Sie

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