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Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung gescheitertVerband Wohneigentum e.V. fordert sinnvolle Gestaltung des angekündigten KfW-Förderprogramms

Bonn, 13. Dezember 2012. Heute gab der Bundesrat bekannt, dass das Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden endgültig gescheitert sei. „Wir bedauern diese Entscheidung, obwohl sie uns nicht überrascht“, sagt Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum e.V. „Gleichzeitig hoffen wir, dass das angekündigte neue KfW-Förderprogramm die Hauseigentümer bei der Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen entlastet.“

Die Hängepartie hat ein Ende. Der Bundesrat erklärte das Vermittlungsverfahren zur steuerlichen Förderung der energetischen Sanierung für beendet, weil eine Einigung nicht möglich sei. „Zumindest gibt es nach fast anderthalb Jahren politischem Verwirrspiels endlich eine eindeutige Regelung – wenn sie auch nicht im Sinne der Wohneigentümer ausfiel“, erklärt Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum. „Nun wissen sanierungswillige Eigenheimbesitzer, was sie erwarten oder eben nicht erwarten dürfen.“

Das von der Bundesregierung angekündigte neue KfW-Förderprogramm in Höhe von 300 Millionen Euro jährlich begrüßt der Verband Wohneigentum, es gleicht jedoch das Scheitern der steuerlichen Förderung nicht aus. Eine KfW-Förderung ist deutlich komplizierter zu erlangen als ein Steuernachlass. „Zielführend wäre, wenn das neue KfW-Förderprogramm nicht nur vergünstigte Kredite, sondern auch Zuschuss-Versionen beinhalten würde“, mahnt Rauch. „Der Verband Wohneigentum wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass energetische Sanierung mit Augenmaß betrieben wird und für den Bürger bezahlbar bleibt“, bekräftigt Rauch.

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