1. Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums

c) Für die Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums sind verschiedene KfW-Programme, einschließlich Zuschussprogramme, aufgelegt worden. Welche Pläne für deren weitere Finanzierung haben Sie, um den Stand nicht nur zu halten, sondern angemessen auszubauen?

 

 

 

Für CDU und CSU hat die Wohn- und Lebensqualität der Menschen einen hohen Stellenwert. Ausreichender und bezahlbarer Wohnraum in ansprechender Qualität ist deshalb für uns ein wichtiges Ziel. Wir wollen daher Rahmenbedingungen und Anreize für mehr Wohnungsneubau verbessern. Um weitere Impulse für Neubau zu setzen, werden wir die KfW-Programme erweitern und ergänzen. Die Neubauförderung soll im Programm verstärkt werden. Mit zinsverbilligten Krediten unterstützen wir vor allem selbstnutzende Eigentümer. Denn die selbstgenutzte Immobilie ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Entlastung der Wohnungsnachfrage, sondern auch ein sinnvolles Instrument mit Blick auf die Altersvorsorge.


 

 

 

Wohneigentum ist ein wichtiger Beitrag zur Altersvorsorge und der beste Schutz vor steigenden Mieten. Deshalb setzt die FDP auch hier auf das Eigentum. Modelle der Eigenheimförderung wie genossenschaftliches Wohnen, Eigenheimrente („Wohn-Riester“), Eigenkapitalersatzdarlehen, Bauherrengemeinschaften oder die Unterstützung bei der Finanzierung durch KfW-Programme gilt es weiterzuentwickeln.


 

 

 

Neben der Eigenheimrente, der Wohnungsbauprämie, der Arbeitnehmersparzulage, dem Wohngeld und der sozialen Wohnraumförderung der Länder sind die Förderprogramme der KfW-Bank zur Wohneigentumsbildung vorbildlich und auch zukünftig unverzichtbar, um gerade auch Familien mit mittlerem Einkommen zur Wohneigentumsbildung zu verhelfen.

 

 

 

Die Fragen 1.a und 1.c wurden gemeinsam beantwortet:
Die Wiederauflage der Eigenheimzulage lehnen wir ab. Sie bedeutet Förderung mit der Gießkanne und ist mit der Schuldenbremse nicht vereinbar. Wir setzen uns für zielgenaue und zielgruppengerechte Förderung ein, auch für familienfreundliches Wohnen. So wollen wir das Förderprogramm Altersgerecht Umbauen bedarfsgerecht wieder mit Bundesmitteln ausstatten. Für die energetische Modernisierung des Gebäudebestandes wollen wir die KfW-Förderung auf 2 Mrd. Euro jährlich aufstocken und die Zuschusslinie stärken. Und wir werden einen Energiesparfonds auflegen, der u.a. 2 Mrd. Euro Förderung jährlich für energetische Wohnquartierssanierung, die energetische Sanierung der kommunalen Infrastruktur und einen Klimazuschuss zum Wohngeld bereit hält. Die Kompensationszahlungen des Bundes an die Länder für die sozialen Wohnraumförderung sollen fortgeführt werden.




 

 

 

Wir sind für die Beibehaltung der Programme auf dem jetzigen Niveau, gekoppelt an neue Zuschussprogramme für einen alters- und klimagerechten Umbau von Bestandsimmobilien.