1. Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums

d) Die steuerliche Förderung energetischer Bestandssanierung ist gescheitert. Werden Sie an dieser Form der Förderung neu anknüpfen?

 

 

 

 

CDU und CSU halten am Plan der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung fest, die durch die ablehnende Haltung der Ministerpräsidenten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bisher nicht erreicht werden konnte. Sie ist jedoch für die angestrebte umfassende freiwillige Sanierung von Eigenheimen unverzichtbar. Wir werden dazu erneut einen Gesetzentwurf vorlegen.


 

 

 

Die energetische Gebäudesanierung nimmt bei der Umsetzung der Energiewende eine Schlüsselrolle ein. Deshalb wollen wir die Sanierungsquote im Gebäudebestand durch Anreize deutlich anheben, um Energieeffizienz zu steigern. Neben der Fortsetzung des KfW-Gebäudesanierungsprogramms wird sich die FDP erneut für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung einsetzen.


 

 

 

Das haben wir im Moment nicht vor. Unabhängig von der fehlenden Einigung zwischen Bund und Ländern über eine Kompensation für die Belastungen der Länderhaushaushalte vermissen wir bei der steuerlichen Förderung die Zielgenauigkeit der Maßnahme.

 

 

 

Wir setzen uns nach wie vor für eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung ein, die sozial- und klimagerecht ist.


 

 

 

Allein die steuerliche Förderung energetischer Bestandssanierung ist für die Erreichung der Klimaschutzziele nicht ausreichend. DIE LINKE bevorzugt deshalb eine signifikante Aufstockung der Bundesmittel für die energetische Gebäudesanierung an Stelle des Energie- und Klimafonds, von der auch selbst nutzende Wohneigentümer/innen profitieren sollen.