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Eigenheimzulage gerettet!DSB begrüßt Kompromiss als Punktsieg für die Familien

Bonn, 19. Dezember 2003 – „Mit dem Ergebnis können wir leben“, sagte Alfons Löseke, Präsident des Deutschen Siedlerbunds e.V. – Gesamtverband für Haus- und Wohneigentum (DSB), als nach der Verabschiedung der Steuerreform durch Bundestag und Bundesrat am Freitagmittag die Einzelheiten der neuen Eigenheimzulage endlich unter Dach und Fach waren. Trotz harter Einschnitte bleibt die Struktur der Zulage, so wie der DSB es gefordert hat, bestehen: Rechtsanspruch auf Wohneigentumsförderung ohne Beschränkung auf Haushaltstypen.

„Allerdings werden sich durch die Herabsetzung der Grundförderung auf maximal 1.250 Euro pro Jahr deutlich weniger Menschen als bisher Wohneigentum leisten können“, fasste Löseke die Zukunft für die Bauherren zusammen. Schon der Zugang zu dieser reduzierten Förderung ist durch die Senkung der Einkommensgrenzen erheblich erschwert. Ein Trostpflaster sieht der DSB in der leichten Anhebung des Baukindergeldes von 767 Euro auf 800 Euro. „Damit wird der Forderung des DSB nach einer familienfreundlichen Ausgestaltung der Eigenheimzulage Rechnung getragen“, so Löseke.

Trotz der Einschnitte ist man im DSB froh über das Erreichte: „Gemessen an der Absicht der Bundesregierung, die Eigenheimzulage abzuschaffen und einen Bruchteil des Ersparten in Programmförderungen verschwinden zu lassen, sind die Kürzungen hinnehmbar“, gab sich Alfons Löseke realistisch. Auch der DSB hatte bereits im Vorfeld der Debatten erklärt, zur Haushaltskonsolidierung beizutragen, solange die Einsparung durch Investitionsausfall nicht konterkariert werde.

Neben der Familienförderung ist dem Deutschen Siedlerbund die Altersvorsorge ein wesentliches Anliegen. Vor allem das mietfreie Wohnen im Rentenalter verschafft dem Wohneigentümer rund ein Drittel mehr an freiverfügbaren Mitteln. Das sind bereits heute durchschnittlich 600 Euro. Angesichts der absehbaren Rentenkürzungen in den kommenden Jahrzehnten ist das eigene Domizil ein wesentlicher Baustein der notwendigen Privatvorsorge. In diesem Zusammenhang betonte Löseke: „Wir wiederholen an dieser Stelle unsere Forderung, dass das Eigenheim auch in der Riester-Rente endlich angemessen berücksichtigt wird.“

V.i.S.d.P. Manfred Rosenthal, DSB

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