Ziergarten

Tipps zum Verjüngen von Stauden, jetzt ist schon Zeit für die Aussaat im Freiland und noch Zeit für den Schnitt einiger Gehölze.

Knollenpflanzen

Kaiserkrone
Kaiserkronen (Fritillaria imperialis) wirken in kleinen Gruppen oder als Solitärpflanze besonders edel.   © Wolfgang Roth
Ab Mitte April können die Knollen von Gladiolen, Montbretien (Crocosmia) sowie Tigerblumen (Tigrida pavonia) und drei Wochen später von Dahlien, Freesien, Sommerhyazinthen (Galtonia candicans) und Sterngladiolen (Acidanthea bicolor) gepflanzt werden.

Stauden

Wenn sommer- und herbstblühende Stauden frisch austreiben, vertragen sie das Teilen des Wurzelstocks gut. Diese Arbeit wird notwendig, wenn vergreiste und blühunwillige Stauden verjüngt oder die Pflanzen vermehrt werden sollen. Dazu gräbt man die Mutterpflanze aus und teilt den Wurzelstock in handliche Teile und pflanzen diese, möglichst an einer anderen Stelle, wieder ein. Falls der Standort nicht gewechselt werden kann, sollten Sie den Boden mit Komposterde auffrischen.

Einjährige Blumen aussäen

Lust auf ein Blütenmeer im Sommer? Dann säät jetzt einjährige Sommerblumen aus. Dabei ergeben sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten: An Rankgittern ausgesäte Edelwicken und Prunkwinden bilden dekorative Blütenwände und mit Sonnenblumen könnt ihr den Himmel erobern. In Tuffs ausgesät machen die Einjährigen den Garten farbenfroher und sind zugleich eine nachhaltige Quelle für Blumensträuße. Außerdem werden einjährige Sommerblumen von vielen Bienenarten und anderen Insekten als überlebenswichtige Nahrungspflanzen gebraucht.

Gehölze

Gartenlavendel (Lavandula angustifolia) bringt südliches Flair in den Garten und ist außerdem eine Nutzpflanze mit Heilkraft und würzigem Aroma. Damit die Pflanzen ihre kompakte Form bewahren, werden die krautigen Triebe jedes Jahr im Frühjahr mit einer Heckenschere um die Hälfte gekürzt. Von den längeren Abschnitten lassen sich Stecklinge schneiden und in Anzuchterde zur Bewurzelung bringen. Damit die Stecklinge Wurzeln bilden, brauchen sie ein feuchtes Mikroklima. Am besten gelingt das mit eine übergestülpten, lichtdurchlässigen Plastiktüte.

Im Sommer wird dann der zweiter Schnitt fällig, bei dem die verwelkten Blütenstände entfernt und die Pflanzenform optimiert wird.

Damit die im Winter blühende Schneeheide (Erica carnea) sowie die Englische Heide (Erica darleyensis) kompakt wachsen und nicht von unten verkahlen, müssen sie nach der Blüte Ende Mai gestutzt werden. Setzt die (Hecken)Schere kurz unterhalb der alten Blütenstände an.
Trittsteine zwischen den Stauden und im Blumenbeet geben Ihnen einen sicheren Stand und schützen die Pflanzen.

Wer die Rhododendron-Sträucher stark zurückschneiden möchte, ist Anfang April die beste Zeit. Der Saftdruck im Frühjahr ist optimal, damit auch altes Holz erneut austreibt. Erleichtern Sie den Neustart der Pflanzen mit einer Düngung, bei anhaltender Trockenheit mit zwei wöchentlichen Wassergaben und eventuell mit einer Schicht Spezialsubstrat für Rhododendren. Nach zwei Jahren Regenerationszeit blühen die Sträucher wieder normal.

Rasen

Verwöhnt den Rasen mit einem Rasenlangzeitdüngers. Auf stark strapazierter Fläche kann ein zusätzlich gestreuter Bodenaktivator die Gräser vitalisieren.

Wolfgang Roth

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