Lilienkäfer (Lilienhähnchen)

An Lilien sind oft starke Fraßschäden zu beobachten. Diese werden durch das Lilienhähnchen und seine gefräßigen Larven verursacht. Aber auch Liliengewächse wie z. B. die Kaiserkronen bleiben oft nicht verschont.

Lilienhähnchen auf Blatt
© Görlitz/VWE

  • Aussehen: Die Käfer sind leicht zu erkennen, ca. 8 mm groß mit lackrotem Halsschild und Flügeldecken. Die gelbgrauen bis schmutziggrauen Larven leben getarnt unter Kothäufchen auf den Blättern. Sie werden aufgrund ihrer "Kottarnung" meist als Futter von anderen Tieren gemieden.

  • Schadbild: Ab etwa Anfang April deutliche Fraßschäden an den Pflanzen bis hin zum Kahlfraß der Blätter. Den größeren Schaden richten die Larven an.

  • Vermehrung: Die Eiablage erfolgt auf der Blattunterseite. Die ausgewachsenen Larven verpuppen sich im Boden. Es werden bis zu 3 Generationen im Jahr gebildet.

  • Bekämpfung: Die Käfer absammeln und vernichten. Diese lassen sich allerdings bei Gefahr schnell fallen, deshalb eine Hand oder eine kleine Dose unter die Käfer halten. Die Larven regelmäßig, bereits im frühen Larvenstadium, mit einem harten Wasserstrahl abspritzen. Sie schaffen es nicht auf die Pflanze zurückzukehren. Werden diese Maßnahmen konsequent durchgeführt erübrigen sich andere Bekämpfungsmaßnahmen.

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