Bebauung nördliche Straßburger Straße

BI Goldstein berichtet in der SGZ vom 10.10.2018


Frankfurter Rundschau berichtet am 01.06.2017


Stellungnahme des Vereins vom Dez. 2014
Die Siedlergemeinschaft Goldstein e.V. unterstützt die Bürgerinitiative der Siedler/innen und Anwohner der nördlichen Straßburger Straße. Wir sind prinzipiell gegen eine Bebauung des dortigen Grünstreifens. Sollte eine Verdichtung der Bebauung von Seiten der Stadt unausweichlich sein, muss der Siedlungscharakter bewahrt bleiben. Angrenzend an die "alte Siedlung" darf daher nur maximal eine 2-geschossige Bebauung erfolgen. Zudem wurden ca. 20 neue Bäume auf dem Grünstreifen vom Städt. Grünflächenamt in diesem Jahr gepflanzt, die dann auch wieder umgesetzt bzw. gefällt werden müssten.

Die Straßburger Straße bildet heute schon eine Grenze zwischen der alten Siedlung, die überwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern besteht und der neuen Siedlung, in der Häuser mit einer mehr als 2-geschossigen Bauweise errichtet wurden.
Für die Goldstein-Siedlung fehlt seit Jahren ein schlüssiges Verkehrskonzept, da die einzige durchgänige Nord-Süd-Verbindung der Tannenkopfweg bildet, der schon heute übermäßig mit Verkehr belastet ist. Auch die Umgestaltung mit Fahrbahnerhöhungen und Blumeninseln hat hier keine Entlastung gebracht, sondern die Situation noch verschärft.
Zudem gibt es in Goldstein keine großartigen Einkaufsmöglichkeiten. Wir sind dankbar, dass die Fa. Rewe einen Supermarkt eröffnet hat, der das Angebot neben zwei türkischen Obst- und Gemüseläden (kleineren Lebensmittelgeschäften), drei Bäckereien und drei Blumengeschäften erweitert. Weitere Einkaufsmöglichkeiten sind in Goldstein nicht vorhanden. Die Mitbürger weichen nach Schwanheim und Niederrad oder ins Rewe- bzw. Edekacenter nach Griesheim aus, was wiederum eine zusätzliche Verkehrsbelastung bedeutet.

Wir fordern daher die Gremien der Stadt Frankfurt auf, sich erst einmal über diese grundlegenden Dinge zu informieren und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten, ehe Häuser gebaut werden und viele Mitbürger zuziehen, die die Probleme der Siedlung noch verschärfen.