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Initiative "Gerthe West - So nicht!"

Gerthe West - So nicht!

Ausschnitt Rahmenplan-Vorentwurf Gerthe-West © Gerthe West - So nicht!

Am 09.12.2018 hat sich im Bochumer Norden die Bürgerinitiative "Gerthe West - So nicht!" gegründet. Ziel der Initiative ist es den geplanten Neubau von bis zu 1000 Wohneinheiten auf dem Grünzug, der vormals für den Bau der Westumgehung Gerthe in Bochum-Hiltrop und angrenzenden Gebieten vorgesehen war, zu verhindern.

Die geplante Bebauung grenzt unmittelbar an unsere Siedlung. Sie erstreckt sich vom Festplatz zwischen Gerther Dahl und Castroper Hellweg den gesamten Grüngürtel hinauf. Am 10.12.2018 wurde durch die Initiative "Gerthe West - So nicht!" eine Unterschriftenaktion gestartet, die sich gegen den Bau der bis zu sechsstöckigen Wohneinheiten richten soll.
Nachfolgend der Text der Petition der Initiative Gerthe West - So nicht! auf openpetition.de:

"Die Initiative "Gerthe West So nicht!" wendet sich gegen die Bebauung des Grünzugs im Bereich der verhinderten West-Umgehung (www.gerthewest.de). In der Initiative sind die Anwohner des genannten Gebietes organisiert. Die Stadt Bochum hat am 15.10.2018 den Rahmenplan-Vorentwurf Gerthe-West vorgelegt. Frühere Planungen sahen eine Entlastungsstraße westlich um das Gerther Zentrum ("Westumgehung Gerthe") vor.

Nach Aufgabe der Planungen für diese Umgehungsstraße durch politische Beschlüsse im Jahr 2016 sollen die bisher dafür freigehaltenen Grundstücke auf der gesamten Flächen sowie daran angrenzende Bereiche mit 800-1.000 Einheiten bebaut werden, 1/3 davon sozialer Wohnungsbau und tw. in bis zu 6 stöckiger Bauweise. Anfang 2019 soll mit dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan das formale Planverfahren eingeleitet werden. Die NRW.Urban KE soll mit der Flächenbeplanung und Bewirtschaftung beauftragt werden.
Begründung

Die Initiative "Gerthe West So nicht!" lehnt die Bebauung mit folgender Begründung ab und fordert den Oberbürgermeister Thoams Eiskirch auf die Planung einzustellen.

1) Der soziale Wohnungsbau in Bochum wird vor allem in den strukturschwachen Bochumer Norden verlagert. Schon heute hat der Ortsteil Hiltrop einen überdurchschnittlichen Anteil sozialen Wohnungsbaus. Soziale Inklusion erfordert aber gerade nicht die Auslagerung sozialer Probleme an den Stadtrand.

2) Mit dem Wohnungsbau werden die schon existierenden Verkehrsprobleme weiter verschärft. Schon heute sind die Linien 308/318 im 10 Minuten-Takt zur Rush-Hour überlastet. Der Verkehr quält sich durch den Castroper-Hellweg und belastet die Anwohner.

3) Studien unter anderem des Regionalverbands Ruhr belegen, dass in Bochum der Bedarf an Mietwohnraum durch die abnehmende Bevölkerungszahl rückgängig ist. Der bestehende Leerstand sowie vorhandener sozialer Wohnungsbau sollte modernisiert werden.

4) Es werden ökologische, städtebauliche wie auch städteklimatische Grundsätze missachtet. Das Landschaftschutzgebiet, direkt an das LSG Gysenberg der Stadt Herne angrenzend, soll für die Bebauung aufgehoben werden.

5) Ein Schweinmastbetrieb direkt an das Baugebiet angrenzend sorgt für erhebliche Geruchsbelästigung. Daher ist es weder sozial noch menschlich hier Menschen sozialen Wohnungsbau anzubieten.

Das Vorhaben ist aus sozialpolitischen, städtebaulichen, landschaftsökologischen Gründen abzulehnen. Der Bereich sollte vor allem weiterhin als Grüngürtel für die Verbesserung des städtebaulichen Klimas weiterentwickelt werden.

Weitere Informationen unter: www.gerthewest.de "

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