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Tagesfahrt nach Hamburg der Siedlergemeinschaften
der Kreisgruppe Hannover-Land Am 20. Mai 2006


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Reiseprotokoll von Johann Georg Woitas

Die Siedler, "Gartenfreundgenossen",
die Kreisgruppe Hannover-Land,
hat sich zur Schulungsfahrt entschlossen.
Eine Idee mit viel Verstand.
Die Siedler nun aus vielen Orten,
lud man heut ein zur Hamburgfahrt,
die ich skizzier in kurzen Worten,
gereimt, eben auf meine Art.
Es werden viele mich nicht kennen,
es ist nicht schlimm wer das nicht weiß,
ich brauch nur Barsinghausen nennen,
und dass ich J.G.Woitas heiß.


Ein Bus hat uns heut eingesammelt,
von Ronnenberg bis Neustadt hin,
dann wird Begrüßung noch gestammelt:
Der Zweck der Fahrt und dessen Sinn.
Die Sonne hat dazu geschienen,
wir rollen auf die Autobahn,
erwartungsvoll waren die Mienen.
Nach 3 Stunden wir Hamburg sah'n.

Heut kann mir nicht sehr viel passieren,
auf dieser Fahrt bemerkt' ich dies,
ich kann heute kein Geld verlieren,
weil ich's zu Hause liegen ließ.
Auch meinen Schirm hab ich vergessen,
das war ja gar nicht meine Art,
am Binnenhafen unterdessen,
beginnt nun unsre Hafenfahrt.


Die ganze Siedler -Menschenmasse,
50 Personen klein und groß,
stieg ein in die Hafenbarkasse,
und schon hieß es dann: Leinen los!
Der Kapitän, lebhaft, nicht träge,
begrüßt uns, wirft den Diesel an,
der dröhnt wie eine stumpfe Säge,
und unsre Rundfahrt nun begann.
Den Zollkanal wir flott durchpflügen,
Hamburger Michel wir rechts sehn,
im Oberhafen, ohne lügen,
beidseitig Luxusyachten stehn.

Den Elbeflull wir bald erreichen,
der ist bald breiter hier als lang"
die großen "Pötte", ohnegleichen,
bringen sehr hohen Wellengang.
Der Bootsmotor läßt keinen schlafen,
wir sehen allseits uns hier satt.
Vor uns steht der Containerhafen,
der ja ein Riesenausmaß hat.
Die Stauer sich hier nicht mehr placken,
Containerkisten auf dem Schiff,
hier riesengroße Greifer packen.
Man hat das Laden gut im Griff.
Der Tidenhub ist hier 3 Meter,
Hochwasserschutz baut man groß auf,
zur Umkehr unser Kahn dann dreht er,
Ende der Fahrt folgte darauf.

Zum Rathaus sind wir dann gelaufen,
Udo führt uns mit flottem Schritt,
und ich kam da vor lautem Schnaufen,
mit diesem Tempo gar nicht mit.
Die Mecklenburger war'n hier rege,
warben für ihre Region,
uns schenkte man auf diesem Wege,
viel Gummibärehen hier als Lohn.


Zum Aalspeicher wir danach eilen,
das Mittagessen wird gereicht.
Wir brauchten uns nicht sehr beeilen,
Jeder auf seinen Platz hier schleicht.
Das Rotbarschfilet ohne Klagen,
war mit Spinat etwas garniert,
danach Alle durch Hamburg jagen,
Nur ich nicht, ich war angeschmiert.
Die Masse stob schnell auseinander,
ich stand plötzlich alleine da,
Im Regen ich nicht weiter wander.
Was macht man ohne Schirm?
Na ja! Ins Cafe sah man mich nun eilen,
zog meine leeren Blätter raus,
schrieb in der Zeit hier diese Zeilen,
doch was Gescheites wurd nicht draus.
6 Euro hat ich in der Tasche der Rest,
den Helmut mir heut lieh,
ich großzügig sie hier verschnasche.
Zum Kaffee reicht's, zum Kuchen nie.
Noch niemals hab ich fast 3 Stunden,
an einem Kaffee rumgeschluckt,
Bedienung hat, hab ich empfunden,
zu mir stets freundlich hergeguckt.


16 Uhr 30 an dem Hafen,
sammeln wir uns wieder am Bus,
und Alle pünktlich ein hier trafen.
Somit komme ich jetzt zum Schluss.

Während ich bin im Bus am dösen,
fällt mir doch glatt das Rätsel ein,
,ne Tonne galt es aufzulösen
und wieviel Liter soll'n das sein?
Das werden wir ja auch bald hören.
Während ich eben schrieb das fein,
es sollen, hör ich's vorne röhren, 166 Liter sein.

Die Heimfahrt nun im Regenschauer,
sehr sicher unser Fahrer fuhr.
Es gab nur Freude, keine Trauer,
zurück war'n wir um 19 Uhr.
Zum Schluss sag ich ganz unverfroren:
Keiner hat sich heute beklagt.
Den Siedler-Organisatoren
Sei hiermit

Herzlich Dank! gesagt.

Mit freundlichen Grüßen Johann Georg Woitas

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