DSB-Landeswettbewerb: Landesprüfungskommission startet am 10. Mai

Der 23. Landeswettbewerb des niedersächsischen Siedlerbundes „Die besten Eigenheim-Siedlungen 2003/2004“ geht in die Endrunde. Vom 10. Mai bis Mitte Juni besichtigt und bewertet die dreiköpfige Landesprüfungskommission unter der Leitung von Christina Philipps, MdL, insgesamt 50 Siedlungen mit 1460 Wohngrundstücken. Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernahm Niedersachsens Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Dr. Ursula von der Leyen.

Im Vergleich zu voran gegangenen Wettbewerben zeichnet sich bei der verbandsinternen Ausscheidung eine Verschiebung ab zu mehr sozial geprägten Gemeinschaften. Denn bereits in der Vorrunde änderte der Interessenverband seine Richtlinien. Nicht nur das Erscheinungsbild einer Teilnehmergruppe geht diesmal in die Wertung ein. Zusätzlich gibt es Sonderpunkte für soziale Leistungen, von denen die Allgemeinheit profitiert. Darüber hinaus öffnete der Verband seinen Wettbewerb auch für Nicht-Mitglieder. Fortan kann jeder Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses in Niedersachsen an der Ausscheidung teilnehmen. Einzige Voraussetzung: Er schließt sich mit mindestens neun weiteren Eigenheimern zu einer Teilnehmergruppe zusammen, deren Grundstücke "in räumlichem Zusammenhang stehen".

"Wir wollen, dass mehr Bewohner von selbst genutztem Eigentum zeigen, welchen Beitrag sie für unsere Gesellschaft leisten", erklärt DSB-Landesvorsitzender Bernward Pagel. Das "Soziale Niedersachsen" sei immer von Menschen geprägt, die in Familien, in der Nachbarschaft und in ehrenamtlich arbeitenden Organisationen und Vereinen, wie dem DSB, eine Basis finden. Nachhaltige soziale Stabilität aber brauche verlässliche Rahmenbedingungen, die nicht durch Diskussionen um Eigenheimzulage und Erbschaftssteuer oder neue Belastungen für Eigenheimer untergraben wird. Pagel: "Funktionierende Gemeinschaften stabilisieren unsere Gesellschaft. Menschen in eigenen vier Wänden identifizieren sich leichter mit ihrem Umfeld. Sie übernehmen eher soziale Verantwortung und entlasten dadurch unsere Gemeindekassen. Freiwillige Pflege öffentlicher Parks und Grünflächen, Einkaufshilfen etc sind nur ein paar Beispiele". Leider gerate dieser Aspekt immer wieder in Vergessenheit.

Pagel geht davon aus, dass beim diesjährigen Wettbewerb Siedlungen vorn liegen, in denen die Mitglieder persönliche Kontakte pflegen und sich gegenseitig unterstützen. Mit ersten Ergebnissen ist im Herbst zu rechnen

Hinweis zum Datenschutz

Wir verwenden nur technisch notwendige Session-Cookies. Diese werden automatisch gelöscht, sobald Sie die Sitzung auf unseren Webseiten beenden und den Browser schließen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.