Geschichte

zurück

Vorstände des Vereins

Gais Josef (Gründungsmitglied)

von 1947 bis 1954

Holzhäuser Ernst

von 1954 bis 1955

Bauerfeind Willi

von 1955 bis 1971

Glaubert Hermann

von 1971 bis 1972

Bauerfeind Willi

von 1972 bis 1981

Richter Manfred

von 1981 bis 1999

Eisenacher Dieter

von 1999 bis heute

 

 

Chronik:

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg waren Bestrebungen vorhanden, Siedlungen zu errichten. Am 23. März 1947 wurde der Siedlerverein Ebelsbach durch bauwillige Bürger gegründet. Ihr Ziel war es, gemeinsam den Versuch zu unternehmen, Bauland zu erwerben, da die Gemeinde Ebelsbach selbst nicht über geeignetes Gelände verfügte. Dies gelang erst nach vier Jahre langen und zähen Verhandlungen. Es handelte sich um Grundstücke an der jetzigen Ringstraße, der Oberen und Unteren Heuernte. Durch ständigen Zuzug und durch den großen Aufschwung bei der Firma Kugelfischer und in der Steinindustrie wurde der Kreis der Bauwilligen immer größer. Herrn Josef Gais (damaliger kommissarischer Vorstand) gelang es erst nach der Währungsreform unter Einschaltung der Gemeinde, des Kreises und der Regierungsbehörden 33.000 m2 Bauland zu erwerben. Im Jahr 1951 konnte in Verbindung mit dem Bauträger "Landeswohnungsfürsorge Bayern" das aus dem Landbesitz des Freiherrn von Rotenhan angekaufte Bauland durch die Siedler selbst erschlossen werden.
Für die Baureifmachung (Straße, Wasserleitung und Abwasserentsorgung) wurden seitens der Gemeinde 14.000 DM aufgewendet. Die Siedler arbeiteten durch Selbsthilfe in etwa 2000 Tagschichten an der Verwirklichung der Erschließungsmaßnahmen tatkräftig mit. Bereits nach fünfjähriger Bauzeit konnten 68 Wohnungen erstellt werden. Danach wurden immer weitere Baugebiete ausgewiesen. Bald wohnten in der Siedlung mehr Einwohner als im Altdorf. In der Zwischenzeit ist der Siedlerverein der zweitgrößte Verein in der Gemeinde Ebelsbach mit z. Zt. 250 Mitglieder. Selbstverständlich ändern sich im Laufe der zurückliegenden Jahren auch die Aufgaben und Ziele des Siedlervereins. Anfangs stand die Beschaffung von Baudarlehen und Bauland im Vordergrund. Zunehmend betreiben die Siedler Umwelt- und Naturschutz sowie die Pflege Ihrer Häuser mit den Vorgärten und Hausgärten. Seit Jahren werden in den hauseigenen Kompostanlagen Haus- und Gartenabfälle entsorgt. Somit wird schon seit Jahren praktiziert, was nun neuerdings die Abfallentsorgungspolitik des Landkreises sowie die lokale Agenda 21 fordert.
Die Siedlervereinigung hat gemeinsam mit den Gesamtverbänden (BSB und DSB) zum Ziel, den Schutz für das selbst genutzte Wohnheim und Wohneigentum zu bewahren und zu fördern.