"Aktuelles" vom Verband NRW
Du hast Fragen rund um den Garten? Ob zu Rasen, Gemüsebeet, Obstbäumen, Stauden, Schädlingen, Kompost oder zum naturnahen Gärtnern generell - bei unseren kostenlosen Online-Gartentagen bekommst du fundierte Antworten direkt von den Gartenexpertinnen und Gartenexperten des Verbands Wohneigentum.

Termine der kostenlosen Online-Webinare
📅 Dienstag, 11. August 2026
🕕 18:00 bis 19:30 Uhr
Kostenlose Anmeldung über diesen Link.
📅 Donnerstag, 13. August 2026
🕕 18:00 bis 19:30 Uhr
Kostenlose Anmeldung über diesen Link.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt.
Das meinen wir ernst: frag doch mal die Gartenberatung
Gärtnern macht Freude - doch in der Praxis entstehen immer wieder neue Fragen. Genau dafür sind unsere Online-Gartentage da. Ganz gleich, ob du Hobbygärtnerin oder Hobbygärtner bist oder bereits viel Erfahrung mitbringst: Unsere Gartenberatung beantwortet möglichst viele eurer Fragen quer durch den Garten - verständlich, praxisnah und individuell.
Unser Leitbild ist klar:
Wer seinen Garten versteht und naturnah gestaltet, kann sich gesund ernähren, Ressourcen schonen, die Artenvielfalt fördern und aktiv den Folgen des Klimawandels begegnen.
Mit unserer Gartenberatung möchten wir Menschen dabei unterstützen, ihren Garten nachhaltig, zukunftsfähig und mit Freude zu gestalten.
Wir freuen uns auf zwei informative Gartenabende mit euch!
Auf einen Blick
✔ Kostenlose Online-Webinare
✔ 11. und 13. August 2026
✔ jeweils von 18:00 bis 19:30 Uhr
✔ Live-Fragerunde mit der Gartenberatung des Verbands Wohneigentum
✔ Praktische Tipps für naturnahes und nachhaltiges Gärtnern
✔ Für Einsteigerinnen, Einsteiger und erfahrene Gartenfreunde gleichermaßen
Förderprogramme sollen Menschen mit Wohneigentum das Leben leichter machen. In der Realität sieht das oft anders aus: Komplexe Anforderungen bringen Antragsteller oft ins Schwitzen. Deshalb fragen wir nach: Sagen Sie uns Ihre Meinung zum aktuellen Fördersystem. Hilft oder hemmt es?
Jetzt mitmachen:
Hier geht´s zur Umfrage
Förderprogramme erleichtern grundsätzlich den Erwerb von Wohneigentum, unterstützen Investitionen in die Barriere-Reduzierung oder stoßen klimafreundliche Sanierungen an. In der Praxis hakt es aber häufig.
"Der Antrag war so kompliziert, dass wir es lieber gleich gelassen haben."
"Das Programm wurde kurzfristig gestoppt."
"Wir waren nicht ganz sicher, welche Stelle überhaupt zuständig ist."
Das sind Rückmeldungen, die wir aus unseren Beratungen kennen.
Alles in allem: Ein gut gemeintes System, das in der Praxis oft an seiner Komplexität scheitert. Und das hat negative Konsequenzen für Eigentümer oder an Eigentum Interessierte. Das wollen wir ändern, und dazu brauchen wir Sie.
Breite Online-Befragung zum Thema Förderung
Im Rahmen unseres Jahresthemas 2026 "Förderung" starten wir eine Online-Mitgliederbefragung unter dem Titel "Unterstützung oder Frust? Staatliche Förderung für Eigentümer". Dabei legen wir den Fokus auf einen Punkt, den anderen Studien zum Thema Förderung wenig berücksichtigt haben: die Praktikabilität.
Wieviel Zeit kostet es, einen Antrag zu stellen?
Wieviel Vertrauen geht verloren, wenn ein Programm kurzfristig gestoppt wird, das in die eigene Kalkulation schon eingerechnet war?
Wie handhaben Menschen die Anträge, die online weniger geübt sind?
Sind die Vorzeitigkeitsregeln bekannt? Woran liegt es, dass manche Programme kaum abgerufen werden? Wie wird die Übersichtlichkeit der Förderlandschaft bewertet?
Bisherige Studien zum Thema Förderung messen vor allem, welche Programme bekannt sind und wie viele Eigentümer grundsätzlich sanieren wollen. Was wir wissen möchten, geht darüber hinaus: Wir möchten verstehen, wie Ihre persönlichen Erfahrungen mit den Förderprogrammen sind, wo sind Sie auf Hürden gestoßen und wo haben Sie Hilfestellung bekommen?
Umfragen unterstützen evidenzbasierte Politikgestaltung
Für eine evidenzbasierte Politikgestaltung ist ein klares Verständnis dafür erforderlich, wie zur Verfügung stehende Instrumente genutzt und wahrgenommen werden. Ihre Sichtweise ist daher entscheidend, um politische Positionen zu formulieren, die den tatsächlichen Bedürfnissen und Erwartungen entsprechen. Die Ergebnisse der Befragung veröffentlichen wir im Herbst 2026 und nehmen Sie mit in unsere Arbeit in Berlin.
Zur Online-Umfrage: Was wir wissen möchten
Die Umfrage ist in mehrere Themenblöcke gegliedert. In diesen Blöcken fragen wir Sie unter anderem nach Ihren Erfahrungen mit konkreten Förderprogrammen - ob Sie einen Antrag gestellt haben, wo es geklappt hat und wo nicht. Wir fragen aber auch nach Dingen, die selten offen angesprochen werden. Einige Beispiele:
Wie viel Zeit haben Sie für einen Förderantrag aufgewendet - und lohnte sich das im Verhältnis zur erhaltenen Summe?
Haben Sie wegen einer Vorzeitigkeitsregel, die kaum jemand kennt, eine Förderung verloren?
Hat ein Programmabbruch Ihnen konkret geschadet - finanziell, planerisch, oder im Verhältnis zu Ihrem Handwerker?
Vertrauen Sie staatlichen Förderprogrammen noch - oder sehen Sie das System skeptisch?
Was müsste sich konkret ändern, damit Förderung für Sie wirklich funktioniert?
Haben Fördervoraussetzungen Ihre Investitionskosten erhöht?
Denken Sie, dass die Förderungen der richtige Hebel sind, um Eigentümerinnen und Eigentümer zu motivieren, in ihr Eigentum zu investieren?
Die Umfrage richtet sich an alle, die in den vergangenen Jahren eine Immobilieninvestition erwogen haben - egal, ob sie letztlich umgesetzt wurde oder nicht.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten.
Alle Angaben werden anonym ausgewertet. Personenbezogene Daten werden nicht gespeichert.
Die Ergebnisse werden im Herbst 2026 veröffentlicht und allen Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Ihre Antworten liefern uns belastbare Daten für unsere politische Arbeit.
Teilen Sie die Umfrage gerne mit anderen.
Peter Wegner, Präsident Verband Wohneigentum:
"Kaum ein Thema treibt Wohneigentümer so um wie die Verlässlichkeit staatlicher Förderprogramme. Der plötzliche KfW-Förderstopp 2022, die monatelange Debatte um das Gebäudeenergiegesetz, die im Koalitionsvertrag angekündigten und noch nicht umgesetzten Neuregelungen, der Fördertopf des Zuschusses für barrierereduzierenden Umbau, der immer wieder so schnell leer ist - Eigentümer oder Bauwillige, die investieren möchten, wissen oft nicht, was sie fest einplanen können. Was das kostet. Nicht nur in Euro, sondern in verschobenen Sanierungen, aufgegebenen Plänen, verlorenem Vertrauen.
Genau dazu wollen wir mit unserer Umfrage mit belastbaren Daten erheben. Machen Sie mit - je größer die Datenbasis, die wir bekommen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis."
Jetzt mitmachen - nutzen Sie den nachfolgenden Link:
Hier geht´s zur Umfrage
Oder QR-Code mit dem Smartphone scannen.
Die Umfrage ist aktiv bis zum 31. August 2026
Bonn/Berlin, 15. Juli 2026 - Der gemeinnützige Verband Wohneigentum übt scharfe Kritik an den zum 21. Juli 2026 in Kraft tretenden Kürzungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Zwar enthalte die Reform einzelne begrüßenswerte Verbesserungen, insgesamt schwächen die Kürzungen aber die Investitionsbereitschaft von Menschen mit Haus oder Eigentumswohnung. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu dem Deutschland seine Klimaziele im Gebäudesektor weiterhin deutlich verfehlt.
Download der Stellungnahme:

"Ein Tag Vorlauf für Auswirkungen von über zehntausende Euro, das ist kein Förderverfahren, das ist Verhöhnung der Verbraucher, die der staatlichen Unterstützung vertraut haben", erklärt Peter Wegner, Präsident Verband Wohneigentum. "Wer Investitionen in dieser Größenordnung tätigen soll, braucht verlässliche Rahmenbedingungen und keine Förderbedingungen, die sich sich faktisch über Nacht weitreichend ändern."
Konkret kritisiert Wegner, dass der förderfähige Höchstbetrag für den Heizungstausch der BEG aktuell reduziert und fortan schrittweise abgesenkt wird, während der "Klimageschwindigkeitsbonus" bis 2028 vollständig abgeschmolzen wird. Zusätzlich entfallen der bisherige "Effizienzbonus" sowie der "Emissionsminderungszuschlag" ersatzlos. Auch der Wegfall des "iSFP-Bonus" für kleinere Einzelmaßnahmen unterhalb der neuen Investitionsschwelle trifft nach Einschätzung des Verbands Wohneigentum gerade jene Eigentümer*innen, die sich nur eine schrittweise Sanierung leisten können.
Positiv bewertet Verband-Wohneigentum-Präsident Wegner dagegen den neu eingeführten Familienzuschlag, der Familien mit minderjährigen Kindern gezielt entlastet. Auch die zusätzliche Förderung für besonders sanierungsbedürftige Gebäude ("Worst Performing Buildings") ist sinnvoll. Hier fordert der Verband Wohneigentum, die geplanten Schwellen der Förderung deutlich abzusenken, damit ein relevanter Teil des Altbaubestands tatsächlich profitiert.
Auch die stärkere Berücksichtigung der sogenannten grauen Energie (nämlich der Energie und der CO2-Emissionen, die bei Herstellung, Transport und Entsorgung von Baustoffen entstehen) über die neue Nachhaltigkeitsklasse sowie die ausgebaute Förderung serieller Sanierungen begrüßt der Verband Wohneigentum ausdrücklich. Zugleich mahnt er an, dass private Eigentümer und Eigentümerinnen von diesen Förderansätzen bislang deutlich seltener profitieren als große Wohnungsunternehmen.
Der Verband Wohneigentum fordert die Bundesregierung auf, die Menschen bei der Generationenaufgabe "Energiewende im Eigentum" nicht allein zu lassen und Förderprogramme erst dann zurückzufahren, wenn die Klimaziele tatsächlich erreicht sind. Ständige Änderungen der Förderlandschaft verunsichern Eigentümerinnen und Eigentümer und erschweren private Investitionen. Wo Anpassungen der Förderbedingungen erforderlich sind, braucht es angemessene Übergangsfristen und einen wirksamen Vertrauensschutz für Menschen, die sich bereits in einer konkreten Sanierungsplanung befinden. "Förderpolitik muss Verlässlichkeit schaffen, Investitionen ermöglichen und Anreize setzen statt sie abzubauen", resümiert Peter Wegner.
Pressekontakt:
Anna Florenske| Pressesprecherin Verband Wohneigentum e.V.
0228 60468-20 | presse@wohneigentum-bund.de
