Jahreshauptversammlung 2025 Siedlergemeinschaft Aumund 1 - Ein Bericht von Helmut Meinerling

Sowohl bei dem Gedenken an verstorbene Mitglieder als auch bei den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften wurde deutlich, dass der Altersdurchschnitt der Vereinsmitglieder gut jüngeren Zuwachs vertragen könnte. Insgesamt 40 Mitgliedschaften bestanden bereits mindestens 25 Jahre; zwei sogar bereits 60 (!) Jahre. Nur gut, dass der Vorstand aus relativ jungen Kräften gebildet war. Und auch gut, dass die ehrenamtlichen Leiter der Gemeinschaft alle bereit waren, ihren Posten auch weiterhin wahrzunehmen. Sowohl der erste Vorsitzende (Thomas Hagemann), der zweite Vorsitzende (Michael Jaskiewitz), die Kassenwartin (Antje Jaskiewitz) und die Schriftführerin (Ines Schwarz) wurden wiedergewählt und nahmen bereitwillig die Wahlen an. Prima, dass so problemlos die Führung des über Tausend Mitglieder starken Vereins gesichert werden konnte. Leider musste Hagemann berichten, dass an Festivitäten auf der Maibaumwiese nicht zu denken ist. Die Nutzungen als Spielwiese und als Festwiese mit Alkoholausschank lassen sich nicht vereinbaren. Künftige Feste müssen sich daher auf die zum Spielehaus gehörenden Flächen beschränken. So sind im Moment das Nikolausfest (06.12.2025) und der Siedlerfrauennachmittag (13.12.2025) fest geplant. Leider muss auch noch mit weiteren Einschränkungen gerechnet werden. Die Vermietung des Spielehauses für kleinere Familienfeiern und ähnliche Veranstaltungen wurde von vielen Mitgliedern als kritisch angesehen und führte zu starken Diskussionen. Lärmbelästigungen weit über die bei der Vermietung festgelegten Zeiten hinaus wurden angeprangert. Der neue Vorstand versprach, sich zu kümmern - eventuell müssten die Vermietungen, die bereits Veranstaltungen von Jugendlichen ausschließen, noch weiter eingeschränkt werden. Nach diesem turbulenten Thema gab es einen Vortrag, der über die Bedrohung heimischer Bienenvölker durch die asiatische Hornisse (Vespa velutina) berichtete. Erstmals in 2014 in Deutschland entdeckt, hat sich diese Insektenart sprunghaft verbreitet. Sie ist bei Imkern gefürchtet, da sie alles frisst, was leicht zu jagen ist - sogar Bienenvölker werden angegriffen. Die asiatische Hornisse ist etwas größer als die europäische. Sie fliegt lautlos und wird daher häufig gar nicht wahrgenommen. Ihre Nester werden gerne in hohen Bäumen erbaut. Während die europäische ca. 500 bis 700 Insekten in einem Nest zählt, kommt die asiatische auf 2.500 bis 5.000 Bewohner. Dabei werden die Nester bis zu einem Meter im Durchmesser groß. Die Nester werden stark verteidigt; Stiche können Allergien auslösen. Als natürliche Feinde gelten Wespenbussarde, die allerdings sehr selten sind und daher die Verbreitung der Hornisse nicht verhindern können wird. Die Imkervereine fordern daher dazu auf, bei Sichtung von Vertretern der invasiven Art eine Meldung, nach Möglichkeit mit einem Foto, an www.velutina.info zu machen.

Ehrung langjähriger Mitglieder
Ehrung langjähriger Mitglieder   © Helmut Meinerling
Ehrung langjähriger Mitglieder
Ehrung langjähriger Mitglieder   © Helmut Meinerling
Ehrung langjähriger Mitglieder
Ehrung langjähriger Mitglieder   © Helmut Meinerling
Ehrung langjähriger Mitglieder
Ehrung langjähriger Mitglieder   © Helmut Meinerling

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