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"Motorradfreunde Nervenkitzel" trotzen der Hitzewelle

15 Biker der Siedlergemeinschaft Floß genießen bei ihrer neunten Tour das Zillertal - Vier spannende Tage in Österreich verbracht

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Die „Motorradfreunde Nervenkitzel“ der Siedlergemeinschaft Floß machten sich am „Siedlerhaisl“ auf dem Weg zu ihrer diesjährigen Tour, die sie dieses Mal nach Fügen ins österreichische Zillertal führte.   © Motorradfreunde "Nervenkitzel"
Waren es im letzten Jahr noch 17 Grad, Gewitter und jede Menge Regen, hat sich heuer das Wetter bei der alljährlichen Motorrad-Tour der Biker der Siedlergemeinschaft (SG) Floß genau gegenteilig gezeigt: Strahlender Sonnenschein und tropische Temperaturen fast an die 40 Grad sind die ständigen Begleiter der insgesamt neunten Tour der "Motorradfreunde Nervenkitzel" gewesen, die sie vier Tage ins österreichische Zillertal führte.

Nachdem die Truppe in den letzten Jahren u. a. die Hochalpenstraße des Großglockners in Österreich bezwungen hatte, entlang von fünf Seen in Oberbayern gecruist war, in Südtirol etliche Bergpässe bewältigt hatte und schon zweimal in der niederbayerischen Region unterwegs war, stand Ende Juni der viertägige Trip nach Fügen im Tiroler Zillertal auf dem Programm. "Es war, trotz der Hitzewelle, ein erneut unvergessliches Erlebnis", lautet am Ende auch die einhellige Meinung der zwei Fahrerinnen und 13 Fahrer, die sich auf den Weg gemacht hatten.

"Nervenkitzel"-Tour 2026 ins Zillertal

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Die 15 Motorräder, vom gemütlichen Tourer, großen Adventure-Bikes, eleganten italienischen Maschinen bis hin zu sportlichen Straßen-Flitzern sowie von 60 bis über 200 PS starteten am ersten Tag zum Zielort Fügen, wo im gleichnamigen SCOL-Sporthotel, dem Ausgangsort für die darauffolgenden Touren in die Region, eingecheckt wurde. Klar, dass die „Siedler-Biker“ die Annehmlichkeiten des Hotels zur Erholung und dessen kulinarische Schmankerl ausgiebig nutzen, ehe es am frühen Morgen des zweiten und dritten Tages jeweils weiter ging.

Tagesstrecken vom im Schnitt 250 Kilometer mussten immerhin bewältigt werden. Kilometer, die es in jeglicher Hinsicht wert waren. Denn die Ausflüge über die verwinkelte Hochalpenstraße zum Hintertuxer Gletscher, Richtung Durlassboden-Stausee bei Gerlos oder zum zwischen dem vom Karwendel- und Rofangebirge eingerahmten Achensee, dem größten Binnengewässer Tirols, waren nicht nur landschaftlich ein Genuss, auch die von Tour-Guide und Siedler-Vorsitzenden Manfred Bäuml ausgewählten Routen machten auf den zwei Rädern einfach nur ungemein viel Spaß.

Am letzten Tag stand schließlich die Heimreise auf dem Programm. Wieder am „Siedlerhaisl“ in Floß angekommen, verabschiedete und bedankte sich der Tour-Guide für die hervorragende Disziplin und den erneut hervorragenden Zusammenhalt. „Das Wichtigste ist, wir sind alle wieder gesund zu Hause“. Für nächstes Jahr zum „Zehnjährigen“ wird wieder eine Tour geplant, soviel steht schon fest - wohin genau, soll eine Überraschung sein. Text: St. Landgraf


Sommer, Sonne und Strand-Feeling am Siedler-Haisl!

Sommer-Party Juli 2026
© SG Floß


Siedler nehmen Herausforderung an und bestehen sie

Dank Baumpflanz-Challenge schmückt nun eine Hemlocktanne den Spielplatz auf dem Vereinsgelände - Firma "Flosser Logistik GmbH" spendet 250 Euro

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Herausforderung geschafft: Die Flosser Siedler pflanzten am Mittwochabend auf dem Vereinsgelände im Zuge der Nominierung bei der Baum-Challenge eine rund drei Meter hoher Hemlocktanne.   © Stephan Landgraf
Herausforderung angenommen und bestanden: Die im Herbst letzten Jahres in den sozialen Netzwerken kursierende Baumpflanz-Challenge verbindet Klimaschutz, Kameradschaft und Kreativität. Für die Siedlergemeinschaft (SG) Argumente genug, die 2025 ausgesprochene Nominierung des FC Bayern München-Fanclubs natürlich anzunehmen und mit leichter zeitlicher Verzögerung umzusetzen. Am Mittwochabend pflanzte das Team um SG-Vorsitzenden Manfred Bäuml auf dem Gelände des Siedlerhaisls im Spielplatzbereich eine drei Meter hohe Hemlocktanne.
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Unterstützung: SG-Ausschussmitglied Jens Schmidt (2. v. r.) spendete als Geschäftsführer der „Flosser Logistik GmbH“ dem Verein für die Anschaffung des Baumes 250 Euro.   © Stephan Landgraf
"Die beliebte Aktion, die im gesamten Bundesgebiet die Runde machte, verbindet Spaß, Umweltbewusstsein und Gemeinschaft auf besonders kreative Weise. Daher war es für uns klar, dass auch wir einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz leisten werden", freute sich Bäuml. Nachdem die Challenge vorsieht, dass binnen der kurzen Frist von fünf bis sieben Tagen die "Pflanzaktion" durchgeführt werden muss, posteten die Flosser Siedler im Dezember in den sozialen Netzwerken ein kurzes Video, in dem sie sich für die Verzögerung wegen der widrigen Witterungsverhältnisse entschuldigten.

Eine Ankündigung, die die Siedler nun umsetzten. Ziel der Baumpflanz-Challenge ist es u. a., dass Teamgeist und Gemeinschaftssinn gefördert werden. Auf den diversen Social Media-Plattformen nominierten sich Organisationen, Vereine und Unternehmen gegenseitig. Ab dem Zeitpunkt haben die Nominierten ein gewisses Zeitfenster zur Verfügung, um einen Baum zu pflanzen und weitere "Mitmacher" zu nominieren.

Baumpflanz-Challenge März 2026

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Auch die Flosser Siedler taten dies und forderten den Malerbetrieb Bäumler, den Kleintierzuchtverein sowie den OWV-Zweigverein Floß heraus. Bei der Auswahl des Baumes entschieden sich die SG-Mitglieder für eine drei Meter hohe Hemlocktanne, die bei der Gärtnerei Punzmann in Kirchendemenreuth besorgt wurde, und die später mal auf dem Spielplatz für die weitere Beschattung sorgen soll. Ermöglicht wurde der Kauf der Pflanze durch SG-Ausschussmitglied Jens Schmidt, der als Geschäftsführer der Firma "Flosser Logistik GmbH" den Vorsitzenden Bäuml einen Spendenscheck über 250 Euro überreichte. Text: St. Landgraf


Manfred Bäuml führt Flosser Siedler in die Zukunft

Einstimmige Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung - Ausgeschiedener Vorsitzender Josef Barth erhält das VWE-Ehrenzeichen in Gold - In neun Jahren viel bewegt

JHV März 2026_Vorstandschaft_Ausschuss
Mit dieser Vorstandschaft und diesem Ausschuss geht die Flosser Siedlergemeinschaft in die kommenden drei Jahre, wozu die Ehrengäste Helmut Grünbauer (vorne, 2. v. l.) und Bürgermeister Robert Lindner (8. v. r.) zum einem dem neuen Vorsitzenden Manfred Bäuml (4. v. r.) viel Erfolg wünschten und zum anderen den ausgeschiedenen Vorsitzenden Josef Barth (3. v. l.) für dessen Arbeit herzlich dankten.   © St. Landgraf
Zeit, um "Auf Wiedersehen" zu sagen: Bei der Siedlergemeinschaft (SG) Floß im Verband Wohneigentum (VWE) hat es am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung im Siedlerhaisl den im Vorfeld schon in die Wege geleiteten Führungswechsel gegeben. Nach neunjähriger Amtszeit stellte sich Vorsitzender Josef Barth nicht mehr zur Wiederwahl. Als sein Nachfolger wurde, einstimmig wie alle anderen Vorstands- und Ausschussmitglieder auch, Manfred Bäuml gewählt. Stellvertretender Bezirks- und Kreisvorsitzender Helmut Grünbauer zeichnete Barth für sein Engagement zudem mit dem VWE-Ehrenzeichen in Gold aus.
Ehrung Josef Barth_ JHV März 2026
Ehre, wem Ehre gebührt: Helmut Grünbauer (l.), stellvertretender Vorsitzender des VWE-Bezirksverbandes Oberpfalz und Kreisvorsitzender, zeichnete den ausgeschiedenen Vorsitzenden Josef Barth (r.) mit dem VWE-Ehrenzeichen in Gold aus.   © St. Landgraf
Die Flosser Siedler gehen personell bestens aufgestellt mit einem Team aus erfahrenen und vielen jungen Mitgliedern in die kommenden drei Jahre. "Es war mir eine Ehre, die letzten neun Jahre mit Euch zusammenzuarbeiten. Danke für das Vertrauen in dieser Zeit. Mir ging und geht es vor allem um das ‚WIR‘. Denn ‚WIR‘ haben gemeinsam in dieser Zeit doch Einiges geschaffen", sagte Barth. Bei seiner letzten Jahreshauptversammlung begrüßte er neben VWE-Kreis- und stellv. Bezirksvorsitzenden Grünbauer auch den Flosser Bürgermeister Robert Lindner und einige Gemeinderäte, den Ehrenvorsitzenden Reinhard Gayer, die Ehrenmitglieder Karl Bamler und Herrmann Bergler sowie Markus Grünbauer (2. Vorsitzender der befreundeten SG Oberwildenau).

In seinem Rechenschaftsbericht für 2025 blickte der scheidende Vorsitzende auf ein Jahr voller Aktivitäten, Feierlichkeiten und Veranstaltungen zurück. Darunter unter anderem die Teilnahme an der Aktion "Floß blüht auf" und am Bürgerfest, das Aufstellen des Osterbrunnens und des Maibaumes sowie die Durchführung des Sommer- und Weinfestes sowie die Fahrt der Motorradgruppe "Nervenkitzel" nach Niederbayern, Österreich und Tschechien. Besonders hob Barth aber die Sanierung des Siedlerhaisls hervor, das in den vergangenen 24 Monaten auch Dank der enormen Eigenleistung der Mitglieder, im Innen- und im Außenbereich sowie bei der Elektrik auf den modernsten Stand gebracht worden sei.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im März 2026

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Kassiererin Sabrina Lacher berichtete anschließend von geordneten Finanzen, die die Revisoren bestätigten. Die Entlastung der Vorstandschaft sowie die Neuwahlen derer und des Ausschusses waren daher einstimmig. "Ihr habt eine verjüngte und starke Mannschaft", lobte Bürgermeister Lindner das Siedler-Team in seinem Grußwort. Die SG sei aus dem Vereinsleben des Marktes nicht mehr wegzudenken. "Hier werden der Zusammenhalt und das Miteinander vorgelebt", so das Gemeindeoberhaupt, das Barth für dessen neun Jahre lange ehrenamtliche Arbeit herzlich dankte, weiter. "Und Ihr seid für die Zukunft mit der neuen Truppe um Manfred Bäuml bestens aufgestellt", freute sich Lindner.

Stellv. VWE-Bezirks- und Kreisvorsitzender Grünbauer gab zunächst einen kleinen Überblick über Neuerungen und Informationen aus dem Bezirksverband und ehrte Barth, der sich seit 1. Januar 1987 ehrenamtlich in der SG Floß eingebracht hatte, mit dem VWE-Ehrenzeichen in Gold. Dabei gab er auch bekannt, dass die Flosser für die Modernisierung ihres Vereinsheimes einen Zuschuss des Siedlungsförderungsvereines erhalten werden.

Der neugewählte Vorsitzende Manfred Bäuml zeigte sich stolz, "mit dieser wirklich tollen Truppe künftig zusammenarbeiten zu dürfen. Denn ein Vorsitzender ist ohne ein funktionierendes Team nichts". Mit seiner Stellvertreterin Simone Sommer ehrte in seiner ersten Amtshandlung daher viele Unterstützer und Ehrenamtliche, die sich im letzten Jahr durch ihren Einsatz bei Festen und in anderen Bereichen ausgezeichnet haben. Natürlich dankte er auch seinem Vorgänger, der seit 1968 SG-Mitglied und fester Bestandteil der Motorradgruppe ist, für seine geleistete Arbeit.

Mit dieser Vorstandschaft gehen die Flosser Siedler in die kommenden drei Jahre: Manfred Bäuml (1. Vorsitzender), Simone Sommer (2. Vorsitzende), Sabrina Lacher (Kassiererin), Martin Schwab (stellv. Kassier), Thomas Bäuml (Schriftführer), Anita Salomon (stellv. Schriftführerin), Peter Späth und Nadine Schwarz (Kassenrevisoren).

Der Ausschuss setzt wie folgt zusammen:Manfred Meierhöfer, Günther Market, Willi Hirsch, Klaus Lacher, Stefan Schwab, Corina Bäumler, Jens Schmidt, Silvia Schwab, Martin Baer, Günther Sommer, Philipp Bäumler, Tom Metschl, Silvia Baer, Eduard Bäumler, Julia Bäuml, Eduard Salomon, Stefan Bäuml, Udo Holzinger und Sandro Lugert.

Als Delegierte für den Kreis- und Bezirksverbandstag stehen zur Verfügung: Stefan Bäuml, Thomas Metschl und Thomas Bäuml (Ersatzdelegierter). Text: St. Landgraf


Flosser Siedler feiern zünftig ihr Weinfest

Orga-Team Weinfest 2025
Freude pur beim Orga-Team des Weinfestes, das für die Flosser Siedler erneut ein großer Erfolg war.   © Josef Barth
Die Flosser Siedlergemeinschaft hat erneut richtig gefeiert. Und zwar am letzten Samstag im Vereinsheim in der Otto-Riebel-Anlage im Ortsteil Ziegelhütte. Denn an diesem Tag stieg das Weinfest, bei dem es erstmals erstklassige Weine gab, die die Siedler im Vorfeld bei einer Weinprobe ausprobiert hatten.

Weinfest Oktober 2025

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Mit Erfolg: Denn über 100 Flaschen wurden ausgeschenkt. Ein schmackhaftes und reichhaltiges Büffet wartete auf die Gäste, unter anderem auch auf Bürgermeister Robert Lindner, ebenso sowie beste Stimmung. Text/Fotos: Stephan Landgraf/Josef Barth


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Willkommen im Team: Die Flosser Siedler mit Vorsitzenden Josef Barth (Mitte), den Gerätewarten Manfred Meierhöfer und Willi Hirsch sowie Ausschussmitglied Walter Barth (v. l.) erhielten am Mittwochabend von Juniorchef Matthias Lindner (2. v. r.) von der Firma Landtechnik Lindner die Einweisung für die Inbetriebnahme des neuen Häckslers, den sich Mitglieder und Nichtmitglieder ausleihen können.   © St. Landgraf

Zuwachs für den umfangreichen Gerätepark

Der ohnehin schon umfangreiche Mietgerätepark der Flosser Siedlergemeinschaft ist seit Mittwochabend um einen weiteren Neuzugang angewachsen. Juniorchef Matthias Lindner von der Firma Landtechnik Lindner wies Vorsitzenden Josef Barth, Ausschussmitglieder Walter Barth sowie die Gerätewarte Manfred Meierhöfer und Willi Hirsch vor der Inbetriebnahme des neu angeschafften Gartenhäckslers in dessen technische Geheimnisse ein.

"Wir mussten nach rund 35 Jahren unseren alten Häcklser wegen der immer öfter aufgetauchten Probleme austauschen. Der Zahn der Zeit hat einfach an ihm genagt", sagte Siedler-Chef Barth. Um seinen Mitgliedern und auch den Nichtmitgliedern künftig weiterhin bei ihrer Gartenarbeit fachgerecht unterstützen zu können, habe sich die Vorstandschaft im letzten Jahr daher dazu entschieden, einen neuen Häcklser zur Ausleihe anzuschaffen.

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© St. Landgraf
Die Wahl fiel schließlich auf ein modernes Gerät des ortsansässigen Unternehmens Landtechnik Lindner, das die Siedlergemeinschaft zum Preis von 2100 Euro kaufte, und das seit Anfang Februar im Siedlerheim im Ortsteil Ziegelhütte untergebracht ist. Um über sämtliche technische Gegebenheiten, Sicherheitsfeatures und die Handhabung bestens informiert zu sein, erhielten die Siedler-Verantwortlichen von Matthias Lindner eine umfangreiche Einweisung.

Der leistungsstarke Gartenhäcksler des Herstellers LUMAG mit dem Namen "Rambo HC15-Pro" und seinem 13 PS-starken Benzinmotor zerkleinert Aststärken bis zu zehn Zentimetern, informierte Lindner. "Wir hoffen, dass unsere Mitglieder, aber auch Nichtmitglieder unser neues Gerät häufig nutzen", ergänzte Josef Barth.

Der Häcksler der Siedlergemeinschaft Floß kann ab sofort bei Gerätewart Willi Hirsch zum Preis von 10 Euro/Stunde (für Nichtmitglieder) und für 5 Euro/Stunde (für Mitglieder) ausgeliehen werden. Hirsch steht auch für Mietanfragen der weiteren Gerätschaften sehr gerne unter Tel.: 09603/1827 und Mobil: 0171/3639610 zur Verfügung. Text: Stephan Landgraf


Spielplatz in der Ziegelhütte wird zur Freizeit- und Wohlfühloase

Zehn kräftige Jungs der Flosser Siedlergemeinschaft legten am Dienstagabend mächtig Hand an und platzierten das neue schattenspendende Holzhaus für Familien und Kinder auf dem Spielplatz im Ortsteil Ziegelhätte.
Zehn kräftige Jungs der Flosser Siedlergemeinschaft legten am Dienstagabend mächtig Hand an und platzierten das neue schattenspendende Holzhaus für Familien und Kinder auf dem Spielplatz im Ortsteil Ziegelhätte.   © Stephan Landgraf
Ein riesiges Klettergerüst in Schiffsform, ein Kinder-Karussell sowie mehrere Kettenschaukeln und Federwippen - der Kinderspielplatz im Flosser Ortsteil Ziegelhütte, auf dessen Gelände die Siedlergemeinschaft beheimatet ist, mausert sich immer mehr zu einer Wohlfühl- und Freizeitoase für Kinder und Erwachsene. Zumal die Siedler-Mitglieder Mitte dieser Woche mit einer neuen schattenspendenden und überdachten Sitzmöglichkeit aus Holz einen weiteren wichtigen Baustein hinzufügten.

Die Siedlergemeinschaft legte in den letzten Jahren in der Ziegelhütte kräftig Hand an. "Durch die in Angriff genommene Neuaufteilung, -anpflanzung und -umgestaltung des Spielplatzes hat dieser eine enorme Aufwertung erfahren. Das spiegelt sich auch in den vielen positiven Rückmeldungen wider, die wir bekommen", so Vorsitzender Josef Barth.

Der kann sich dabei auf die Unterstützung seiner Mitglieder in jeglicher Hinsicht verlassen. "Da ziehen wir alle an einem Strang, damit das Gelände in der Ziegelhütte ein Anziehungspunkt für die Familien mit ihrem Nachwuchs wird. Sie sollen sich dort einfach nur wohlfühlen", so der Siedler-Chef. Bestes Beispiel ist das am Dienstagabend aufgestellte überdachte Holzhäuschen mit acht Sitzgelegenheiten.

Zehn kräftige Siedler-Jungs rangierten es, auf einem fahrbaren Untersatz platziert, vom Asternweg kommend über die Äußere Plößberger Straße auf den Spielplatz: Dort wurde im Vorfeld der gemeinschaftlichen Aktion extra ein festes gepflastertes Fundament errichtet, damit das Häuschen stabil und sicherheitskonform steht.

Die federführende Planung und Umsetzung der Holzkonstruktion lag in den Händen von Siedler-Gerätewart und -Ausschussmitglied Manfred Meierhöfer. Für das Gesamtprojekt war im Verein bereits im Herbst 2020 der Grundstein gelegt und die ersten Ideen diskutiert worden. "Manfred hat in kompletter Eigenregie in über 100 Arbeitsstunden die Sitzmöglichkeit gesägt und zusammengeschraubt. Und all das ehrenamtlich", lobt Barth.

Das Holz dafür wurde bei der Zimmerei Armin Winkler in Grafenreuth gekauft, wobei der Firmenchef zusammen mit Meierhöfer in Kürze noch das Metalldach installieren werden. Notwendig, so der Vereinsvorsitzende weiter, sei die schattenspendende Maßnahme deshalb geworden, weil die bisherigen rund 50 Jahre alten Weidenbäume auf dem Gelände marode waren. "Barth: "Herabfallende morsche Äste waren nicht nur für unsere Photovoltaik-Anlage eine Gefahr, sondern auch für die Spielplatzbesucher." Diese ist jetzt mit dem schmucken Holzhaus auf alle Fälle gebannt.

Neue Freizeit- und Wohlfühloase entsteht

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